Kurztest: Motorsäge Solo 656 C

Mit der Säge 656 C will Solo auch Landwirte und Waldbauern gewinnen. Wir waren mit dem 3,8 PS-Modell auf Fichtenjagd. In den letzten Jahren war die Traditionsmarke Solo, die nun zu AL-KO gehört, im Forstbereich nicht unbedingt auf Platz eins der Verkaufshitliste. Dabei gelten die knallroten Sägen als robust und solide.

Mit der Säge 656 C will Solo auch Landwirte und Waldbauern gewinnen. Wir waren mit dem 3,8 PS-Modell auf Fichtenjagd.

In den letzten Jahren war die Traditionsmarke Solo, die nun zu AL-KO gehört, im Forstbereich nicht unbedingt auf Platz eins der Verkaufshitliste. Dabei gelten die knallroten Sägen als robust und solide. Wir wollten wissen, wie sich das Modell 656 C der Brot-und-Butter-Klasse bis 4 PS schlägt und haben sie in einem Fichtenbestand getestet.

Das Design der Säge ist vielleicht nicht der allerletzte Schrei, einige Details fallen etwas altmodisch aus. Aber beim Test hat uns das überhaupt nicht gestört und die Maschine lag gut in der Hand. Mit einem Einsatzgewicht von rund 7,1 kg (mit 40 cm-Schiene, etwa halbvolle Tanks) bewegt sich die Solo auf dem Niveau der Wettbewerber in dieser Klasse.

Die Tanks fassen 0,6 l Gemisch und 0,35 l Haftöl, das ist okay. Laut Solo-Prospekt sollen sich die Deckel leicht ohne Werkzeug öffnen lassen. Wir fanden das eher schwer – da gibt es bessere Lösungen. Praktisch wäre auch ein transparenter Tank gewesen. Um den Pegel zu prüfen, muss man bei Solo den Deckel öffnen.

Der Stoppschalter und der Hebel für Choke/Halbgasstellung sind getrennt, was uns gut gefallen hat. Zum Kaltstart kann man den Vergaser per Primer mit Benzin fluten. Außerdem gibt es auf der Oberseite ein Dekompressionsventil, was in dieser Klasse meist Standard ist.

Zum Starten zieht man den Choke komplett heraus. Der Hebel aktiviert dann gleichzeitig die Halbgasstellung, die durch einen roten Stift markiert ist. Nach dem Leben in den Motor kommt, den Chokehebel eine Raste nach vorne schieben, das Halbgas bleibt aktiv. Sobald man mit der Hand Gas gibt, springt das Halbgas zurück.

Beim Warmstart läuft es ähnlich: Kurz den Choke ziehen und direkt wieder nach vorne drücken. Das Halbgas ist aktiv. Das Startverhalten der Solo überzeugt. Egal ob warm oder kalt – die Säge zeigt sich arbeitswillig.
Bei der Arbeit hängt der Motor gut am Gas. In Fichten konnten wir ihn mit der 40 cm-Schiene gut auslasten – aus unserer Sicht ist das eine gute Kombination.

Deutliche Nachteile oder Schwächen zeigte die Säge nicht. Allerdings reagiert die Kettenbremse über den vorderen Handschutz sehr sensibel: Ein leichter Kontakt mit dem Handrücken reicht, und die Kette steht.
Die seitliche Kettenspannung ist Standard. Nur per Schraubendreher lassen sich die drei Federstahlhalter des oberen Deckels aufklicken. Dann liegt der komplette obere Bereich der Säge frei und lässt sich vernünftig reinigen. Das Aufsetzen des Deckels ist dafür etwas fummelig. Der Luftfilter ist per Federbügel arretiert. Eine Hebelbewegung mit dem Schraubendreher reicht und der Filter lässt sich abnehmen.

Die Solo leistete sich bei unseren Praxiseinsätzen im Vergleich zu anderen professionellen Sägen keine Schwächen. Dementsprechend selbstbewusst ist auch die Preispolitik: Inklusive der 40 cm-Schneidgarnitur ist die 656 C für 919 € (inkl. MwSt.) im AL-KO- Internet-Shop zu haben.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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