Neuartige Maisstoppelfräse von Schmidt arbeitet 5 cm tief

Die Firma Schmidt Maschinenbau aus Uchte hat aufgrund der weiter fortschreitenden Verbreitung des Maiszünslers eine neue Maschine entwickelt. Wert legte Schmidt dabei auf Effizienz, Bodenanpassung, Leistungsbedarf, Flächenleistung und einen geringen Verschleiß.

Die Firma Schmidt Maschinenbau aus Uchte hat aufgrund der weiter fortschreitenden Verbreitung des Maiszünslers eine neue Maschine entwickelt. Wert legte Schmidt dabei auf Effizienz, Bodenanpassung, Leistungsbedarf, Flächenleistung und einen geringen Verschleiß.
 
Der Prototyp wurde als 4-reihige Maschine mit reihenunabhängigen Rotoren konstruiert. Alle Rotoren sind mit hartmetallbestückten Werkzeugen ausgeführt und greifen ein wenig in den Boden ein. Somit wird der Maiswurzelstock, wie auch der Maisstängel zerkleinert, dadurch wird der Lebensraum des Maiszünslers zerstört. Durch die Zerkleinerung von Wurzelstock und Maisstängel wird gleichzeitig die Verrottung gefördert und die Folgebearbeitung verbessert.
 
Ein weiterer wichtiger Grund der Innovation und Entwicklung der Maiswurzelzerkleinerungsmaschine ist die Anpassung der einzelnen Rotoren an die Bodenverhältnisse. Alle Rotoren passen sich durch Parallelführung den Bodenunebenheiten automatisch an, auch den Fahrspuren. Außerdem ist die Innovation dadurch gekennzeichnet, das die Rotoren mit der Fahrtrichtung drehen und trotzdem den Wurzelstock und Maisstängel zerkleinern, wobei auch der Leistungsbedarf hierdurch reduziert wird, sowie auch ein Verschleiß am Rotorgehäuse minimiert wird.
 
Aufgrund der schmalen und doch reihenunabhängigen Rotoren wird der Leistungsbedarf gegenüber ganzflächigen Fräsen deutlich reduziert, so der Hersteller.
Die Rotoren der Maiswurzelzerkleinerungsmaschine können mechanisch (Gelenkwellen), wie auch hydraulisch angetrieben werden. Die Maschine ist patentrechtlich geschützt.

  • Arbeitstiefe: 5 cm
  • Antriebsdrehzahl: 750 U/Min
  • Leistungsbedarf: 30-35 PS/Rotor
  • Fahrgeschwindigkeit: 7-10 km/h
Maisstoppelfräse

Maisstoppelzerkleinerung mit der neuen Fräse von Schmidt Maschinenbau (Bildquelle: Schmidt)