Roter Stromer: Weidemann 1160 eHoftrac Premium

Bereits seit 2015 ist der elektrische 1160 eHoftrac am Markt. Was die Ziele waren und wie die Konstrukteure ihre Aufgaben gelöst haben, erfuhren wir direkt im Weidemann-Werk. Es ist überraschend, wie agil der Radlader bei unserer Testfahrt geräuschlos an die Arbeit geht.

Speicher für eigenen Solarstrom und kaum Geräusche: Das sind wichtige Argumente für den Elektro-Lader. (Bildquelle: Pressebild)

Bereits seit 2015 ist der elektrische 1160 eHoftrac am Markt. Was die Ziele waren und wie die Konstrukteure ihre Aufgaben gelöst haben, erfuhren wir direkt im Weidemann-Werk. Es ist überraschend, wie agil der Radlader bei unserer Testfahrt geräuschlos an die Arbeit geht. „Das war für uns Voraussetzung bei der Entwicklung dieser Fahrzeuge – der Fahrer sollte keinen Unterschied zwischen E-Antrieb und Diesel wahrnehmen“, sagt Jan Prechel, technischer Projektleiter bei Weidemann. Nach dem Start 2015 ist mittlerweile die zweite Generation des 1160 eHoftracs unterwegs. Leise mit Sonnenenergie Die Idee zu dem Projekt entstand 2011. Die Zahl der PV-Anlagen in der Landwirtschaft war deutlich gestiegen. Aber auch andere Zielgruppen waren für einen elektrischen Hoftrac interessant, wie Marketingchefin Christina Heine betont: „Pferdehalter, Kommunen, Gartenbaubetriebe mit Einsätzen in der Nähe von Wohngebieten, Krankenhäuser, Industriebetriebe.“ Derzeit setzt Weidemann etwa 30% der E-Lader in der Landwirtschaft ab, Tendenz steigend. Denn durch den aufwendigen Sprung der Dieselmotoren auf die Abgasstufe 5 in der Klasse 19 bis 37 kW wird es künftig kaum noch einen Preisunterschied zwischen Elektro und Diesel geben. Nachdem die Ingenieure die Konstruktion mehrfach überdacht hatten, stand der Prototyp auf der Agritechnica 2013. Beim Antriebskonzept haben sie mit Staplerspezialist Linde zusammengearbeitet und sich für eine Blei-Säure-Batterie entschieden. In der ersten Generation war das eine offene Batterie. Die aktuellen Lader fahren mit einer AGM-Batterie (Absorbent Glass Mat), bei der die Säure in einem Vlies gebunden ist. Im Vergleich zu klassischen Blei-Säure-Batterien sind die AGM-Akkus geschlossen und auslaufsicher (wenn die Maschine durch einen Fahrfehler mal kippen sollte). Sie haben eine höhere Leistungsabgabe bei gleicher Kapazität, geben bei der Ladung kein Gas ab und das ...

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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