GB: Grünes Licht für weitere Freilandversuche mit GV-Weizen

Das britische Landwirtschaftsministerium hat Rothamsted Research, dem größten britischen Agrarforschungsinstitut, die Fortsetzung seiner Freilandversuche mit der gentechnisch veränderten Weizensorte Cadenza auf einer Fläche von rund 1,3 ha erlaubt.

Das britische Landwirtschaftsministerium (DEFRA) hat Rothamsted Research, dem größten britischen Agrarforschungsinstitut, die Fortsetzung seiner Freilandversuche mit der gentechnisch veränderten (GV-) Weizensorte Cadenza auf einer Fläche von rund 1,3 ha erlaubt.

Wie das Institut mitteilte, produziert diese Pflanze einen Geruch namens (E)-β-farnesene, der Blattläuse abschreckt und gleichzeitig die natürlichen Feinde dieser Schädlinge wie Marienkäfer und Wespen anzieht. Nun könne die Repellentwirkung von Cadenza nach einer Herbstaussaat getestet werden, nachdem die vor zwei Jahren begonnene Versuchsreihe mit Frühjahrssaaten im August beendet worden sei.

Wie die Forscher zum Nutzen ihrer Feldversuche erklärten, saugen die Blattläuse Pflanzensaft und übertragen dabei das Gelbverzwergungsvirus (BYDV) auf das Getreide. Weizen sei die wichtigste Getreideart im Vereinigten Königreich, wobei der größte Teil der Pflanzen noch mit Insektiziden zur Blattlausbekämpfung behandelt werde. Dabei bildeten die Schädlinge meist Resistenzen aus; außerdem würden Nützlinge wie die natürlichen Feinde der Blattläuse meist ebenfalls dezimiert - mit entsprechend negativer Wirkung auf die Biodiversität. (AgE/ad)


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