Gewässerschutz: Sengl fordert klare Vorgaben statt Freiwilligkeit

In Bayern gibt es laut der agrarpolitischen Sprecherin der Grünen im Landtag, Gisela Sengl, recht viele Gebiete, die durch Überdüngung belastet sind. Mit der vor einem Monat bundesweit in Kraft getretenen neuen Düngeverordnung seien auch dem bayerischen Agrarminister Hausaufgaben aufgegeben.

Gisela Sengl (Bildquelle: www.gisela-sengl.de)

In Bayern gibt es laut der agrarpolitischen Sprecherin der Grünen im Landtag, Gisela Sengl, recht viele Gebiete, die durch Überdüngung belastet sind. Mit der vor einem Monat bundesweit in Kraft getretenen neuen Düngeverordnung seien auch dem bayerischen Agrarminister Hausaufgaben aufgegeben. Er stehe in der Verantwortung, in den kritischen Gebieten spezielle Maßnahmen umzusetzen, um hier zu schnelleren und wirksameren Ergebnissen zu kommen.

"Das bisherige Konzept der CSU-Regierung, nur auf freiwillige – also zusätzlich vergütete – Umweltprogramme zu setzen, wird nicht ausreichen", warnt Sengl. Nötig seien klare rechtliche Vorgaben zum Schutz der Gewässer. Bisher sei dies für CSU-Minister Brunner kein Thema gewesen. "Die Zeit des Aussitzens von Problemen ist vorbei. Nach wie vor droht eine Verurteilung vor dem Europäischen Gerichtshof wegen des unzureichenden Grundwasserschutzes", so Gisela Sengl. "Wir fordern endlich Vorschläge für wirksame bayerische Maßnahmen, also einen Bayernplan zum Schutz des Wassers."

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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