EuGH-Reaktion

Glyphosat-Hass: Sachbeschädigung durch Umweltaktivisten bestätigt

In Frankreich haben Glyphosat-Gegner Kanister mit Farbe beschmiert. Der EuGH sollte den lokalen Richtern mitteilen, ob Glyphosat denn überhaupt rechtmäßig zugelassen sei, um die Täter zu verurteilen.

Der Gerichtshof der EU (EuGH) steht fest zur EU-Verordnung über die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln. Danach ist die fünfjährige Verlängerung für Glyphosat rechtmäßig, berichtet aiz.info.

GVO-Gegner hatten in Frankreich Roundup-Kanister mit Farben beschmiert, um diese unverkäuflich zu machen. Das französische Strafgericht in Foix zögert mit einer Verurteilung der Aktivisten wegen Sachbeschädigung. Es fragte stattdessen beim EuGH an, ob die Zulassung von Glyphosat überhaupt rechtmäßig sei und ob reine regelwidrige Genehmigung die Sachbeschädigung neutralisiere.

Die Richter in Luxemburg wiesen das Anliegen zurück. Im Einzelnen ging es um das Vorsorgeprinzip, die Langzeitwirkungen von Wirkstoffen, die Wechselwirkungen von verschiedenen Wirkstoffen und die Veröffentlichung von Studien. Die Richter urteilten, dass die Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) in allen Punkten sorgfältig geprüft habe und deshalb an der Zulassung nicht zu rütteln sei.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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Diskussionen zum Artikel

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von Willy Toft

Wir sollen die aufgehetzten Aktivisten an der Basis ertragen!

Es ist schon beschämend, und ich möchte hier keine Parallelen aus unserer Vorgeschichte sehen, aber was hier jeden Tag über den Äther läuft, und alles ohne fundamentales Wissen, setzt dem Ganzen doch die Krone auf! Es reicht, wir fordern schon lange das Gespräch mit den Politikern hier von der Basis! Der Umgang mit der Landwirtschaft ist grotesk, ein Gespräch auf Augenhöhe ist mehr als angebracht! Die Medien berichten gerne von Politikern die Widersprüchlich sind, und ganze Bevölkerungsteile auf die Barrikaden bringt!

von Wilhelm Grimm

Unsere Regierenden sehen tatenlos zu,

wie die parlamentarische Demokratie durch sogenannte Volksbefragungen zerstört wird. Die Leidtragenden werden das nicht kampflos hinnehmen.

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