Pflanzenschutzempfehlung

Jakobskreuzkraut mit Jakobskrautbären reduzieren?

Das Vorkommen von Jakobskrautbären (Fressfeind) sind so gering, dass es nicht ausreicht, die Ausbreitung von Jakobskreuzkraut zu bremsen.

Die Raupen des Jakobskrautbärs - auch Blutbär- oder Kaminbärschmetterling genannt – haben sich auf alkaloidreiche, giftige Pflanzen der Gattung Senecio spezialistiert, die beim Verzehr für die meisten Nutztiere schädlich sind. Die Raupen fressen erst die Blätter und später die dünnen Triebe auf. In Folge sterben diese Pflanzen ab. Der Schmetterling beginnt etwa Ende Mai mit der Eiablage. Man findet dann an der Unterseite der Blätter Eigelege mit bis zu 20 bis 40 Eier. Die schlüpfenden Larven sind am Anfang erst dunkel und bekommen später die typische Ringelfärbung. Sie überwintern als Puppen auf dem Boden und schlüpfen im Mai und Juni des folgenden Jahres.

Leider ist das Vorkommen dieser Art (Fressfeind) so gering, dass es nicht ausreicht, die Ausbreitung von Jakobskreuzkraut zu bremsen. Hier gilt weiterhin der Grundsatz: „Wehret den Anfängen und lasst die Pflanze nicht zum Aussamen kommen“.

Beachten Sie bitte die Zulassung, Gebrauchsanleitung und regionale Hinweise.


Diskussionen zum Artikel

von Leon Blitgen

Jakobskraut

Das einzige was hilft ist eine effiziente Düngung! Aber das wissen unsere Grünen Freunde ja zu verhindern!!

von Norbert Scheppach

was soll das?

Es gibt durchaus mehrere Möglichkeiten: 1. wie Sie sagen, Düngung bis zur Überdüngung und Förderung monokultureller Bewüchse (geht auch ganz gut mit mit dem Einsatz von Glyphosat und Neuansaat oder Spritzmitteln gegen Zweikeimblättrige) 2. Mähen vor der Ausbildung von Samen ... mehr anzeigen

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