Pflanzenschutz

Krüsken: Handel soll Fonds für Biodiversität auflegen Premium

Der Lebensmittelhändler Kaufland wirbt mit hohen Pflanzenschutzstandards oberhalb der gesetzlichen Vorgaben. DBV-Generalsekretär Krüsken regt einen Fonds von Händlern für Biodiversitätsmaßnahmen an.

Der Lebensmittelhändler Kaufland schreibt sich hohe Ansprüche für die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln und die Förderung von Biodiversität auf die Fahnen. In einem in dieser Woche veröffentlichten Transparenzreport lobt sich der Händler dafür, so offen wie kein anderer Händler, zu zeigen, was seine Produzenten liefern müssen. „Wir wollen die Biodiversität messbar machen auf Produzentenebene“, kündigte Stefan Lukes, Geschäftsführer Einkauf Obst und Gemüse bei Kaufland, bei einer Podiumsdiskussion am Mittwochabend in Berlin an.

Der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Bernhard Krüsken, entgegnete ihm darauf, dass Landwirte viel für die Biodiversität machen könnten, wenn der Handel ihnen auch langfristige und verlässliche...

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Diskussionen zum Artikel

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von Hermann Kamm

Herr Krüsken Thema verfehlt!

Wir brauchen keine Abnahmeverträge und Lieferverträge zum Almosenpreis! sondern Gewinn orientierte, Kostendeckende Preise für unsere Produkte!Wir haben in Deutschland ja sowieso schon die höchsten Standards!

von Wilhelm Grimm

Mit dem Burschen kann man nicht seriös umgehen.

Wo sind denn in deutschen Nahrungsmitteln krankmachende Rückstände? Lassen wir doch mal vereidigte Tester in seinen Regalen testen. Krank machen doch eher sein Luftschleusen. Die Werbung dieser Firma sollte von den Verbraucherorganisation nach strengen Richlinien untersucht werden, aber mit Herrn Krüsken kann er das wohl machen.

von Albert Maier

Typisch Bauernverband!

"Wir sind bereit, für ein bischen Geld auch jeglichen Quatsch mitzumachen, wir sind ja so lieb". So langsam wirds unerträglich, was dieser VGerband absondert.

von Heiner Husmann

Hilfe, nicht noch ein Fond,

wie wäre es "ausnahmsweise" mit angemessenen Preisen für immer höhere Anforderungen. Das ist ein entscheidender Lösungsansatz für die festgefahrene Situation.

von Martina Junker

Bei Kaufland gibt es alles!

Wer schon mal bei Kaufland war, der weiß das es dort jedes Produkt mehrfach in verschiedene Qualitäten und Preisen gibt. Da wird nichts leer, das ist sicher!

von Gerd Uken

Das dann wie bei Albert Hein letzte Woche

Da gab es auch keine Eier mehr..... war wohl gerade ein Engpass nachdem Bauernfrühstück in Den Haag:-(

von Gerhard Steffek

„wir keinen Kopfsalat im Regal haben“

Wer's glaubt. Und wen schon? Dann geht der Kunde dahin, wo er ihn kriegt. Für viele ist es doch egal ob Deutsch oder nicht. Zudem stellt sich doch eh die Frage wieviele der Kunden überhaupt nachlesen woher das Produkt kommt. Hauptsache der Preis "stimmt"!

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