„Pestizidfreie Kommune“: Schon 160 glyphosatfreie Gemeinden

Immer mehr Kommunen ergreifen die Initiative und erklären sich selbst für "pestizidfrei". Deutschlandweit verzichten nach Aussagen des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) bereits 160 Städte und Gemeinden auf Glyphosat und andere Pestizide

Immer mehr Gemeinden und Städte arbeiten glyphosatfrei. (Bildquelle: Pixabay)

Immer mehr Kommunen ergreifen die Initiative und erklären sich selbst für "pestizidfrei". Deutschlandweit verzichten nach Aussagen des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) bereits 160 Städte und Gemeinden auf Glyphosat und andere Pestizide bei der Pflege ihrer Grün- und Freiflächen. Um diesen Einsatz zu dokumentieren hat der BUND eine interaktive Karte ins Netz gestellt, die pestizidfreie Kommunen erfasst.

Neben der interaktiven Karte steht auf der Homepage des BUNDs ein kostenloser Ratgeber "Die pestizidfreie Kommune" zum Download bereit. In der Broschüre werden Konzepte für eine glyphosatfreie Kommune erläutert. "Mit dem Bekenntnis zur pestizidfreien Kommune kommen die Kommunalpolitiker ihrer Verantwortung für Menschen und Umwelt nach. Sie zeigen, es geht auch ohne Glyphosat", erklärt Corinna Hölzel, Leiterin des Projekts "Pestizidfreie Kommune“. Blütenreich und ohne Gift sollte nach der NGO das Motto aller Städte und Gemeinden sein.

In Österreich verzichten bereits 539 der 2100 Gemeinden auf Glyphosat. Über ein vorgefertigtes Formular können die Gemeindebewohner direkt eine Mail, mit der Aufforderung keine Pestizide mehr zu verwenden, an ihren Bürgermeister versenden.

Artikel geschrieben von

Christina Lenfers

Redakteurin top agrar Online

Schreiben Sie Christina Lenfers eine Nachricht

Bodenzustandsbericht: Wie humusreich sind deutsche Äcker?

Meldung verpasst? Wir verhindern, dass Sie nicht mitreden können. Tragen Sie sich jetzt für unseren Newsletter ein und wir benachrichtigen Sie über alle wichtigen Ereignisse rund um die Landwirtschaft.


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich einloggen um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen