Expansion

Syngenta kauft Cropio-Gruppe

Syngenta hat sich eine geräteintegrierte End-to-End-Softwarelösung eingekauft, die Bildgebung, Aufzeichnung und Geräteverfolgung anbietet.

Syngenta hat den Kauf der Cropio-Gruppe, einem Technologieunternehmen mit Präsenz in mehr als 50 Ländern und Schwerpunkt in Osteuropa, abgeschlossen. Cropio solle als eigenständiges Unternehmen weitergeführt werden. Das teilten beide Seiten mit.

Wie der Schweizer Pflanzenschutzmittel- und Saatguthersteller weiter berichtete, ist die Cropio-Plattform eine geräteintegrierte End-to-End-Softwarelösung, die Bildgebung, Aufzeichnung und Geräteverfolgung anbietet. Mit Hilfe von Cropio werde derzeit eine Anbaufläche von 10 Mio ha bewirtschaftet. Mit dieser Akquisition werde man das einzige Agrarunternehmen sein, das Zugang zu führenden Managementplattformen in den vier wichtigsten Agrarmärkten USA, Brasilien, China und nun Osteuropa habe, erklärte der Baseler Konzern.

Nach seinen Angaben werden insgesamt mehr als 40 Mio ha weltweit mit einem digitalen Tool von ihm verwaltet, „dessen Verdopplung bis Ende 2020 geplant ist“. Der Chief Information and Digital Officer von Syngenta, Greg Meyers, sieht in dem Kauf „einen Wendepunkt in der digitalen Strategie“ von Syngenta für die Landwirtschaft.

„Cropio ist ein führender Anbieter auf dem osteuropäischen Markt für digitale Landwirtschaft. Syngenta gewinnt eine Drehscheibe für Innovationen in Europa, die dazu beitragen wird, die Nachhaltigkeit, Produktivität, Effizienz und Rentabilität der Landwirte zu steigern“, betonte Meyers. Syngenta rechnet nach seinen Worten mit „erheblichen“ Möglichkeiten für die Zusammenarbeit mit anderen digitalen Assets aus seinem Haus.

Der Leiter von Global Digital Agriculture bei Syngenta, Dan Burdett, bescheinigte Cropio eine beeindruckende Leistung beim Aufbau des Produktportfolios, das den Erzeugern einen enormen Mehrwert bringe. Zugleich lobte er die Konzentration auf die Breite der Erzeugerprozesse. Auch sei der Datenfluss über Feldgeräte und mehrere digitale Tools möglich. Dank der Plattform von Cropio könne der Landwirt alle seine Ernten und Feldarbeiten überwachen, um seine Entscheidungsfindung auszuweiten.

Die Cropio-Gruppe mit Hauptsitz auf Zypern wurde laut Syngenta im Jahr 2014 gegründet und zählt mittlerweile einige der größten landwirtschaftlichen Unternehmen in Osteuropa zu seinen Kunden.

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