Windenergie

Beschluss über Windpark-Abstände erst im Jahr 2020 Plus

Die umstrittene Regelung über einen pauschalen Abstand von 1000 m zwischen Windrädern und Wohnhäusern ist nach aktuellen Informationen in einer EEG-Novelle im Jahr 2020 geplant.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat den umstrittenen Passus von 1000 m Pauschalabstand zwischen Windparks und Wohnhäusern aus dem Entwurf des Kohleausstiegsgesetzes gestrichen. Auch der ebenfalls angedachte Netzausbauzuschuss, bei dem Betreiber von Erneuerbaren-Energien-Anlagen für den Netzausbau zahlen sollten, ist nicht mehr enthalten, teilt der Bundesverband Windenergie (BWE) mit.

Genossenschaftsverband begrüßt den Schritt

„Wir begrüßen die Entscheidung des Bundeswirtschaftsministers, die Regelung des Abstands von Onshore-Windkraftanlagen zu Wohnbebauungen zurückzustellen. Die bisherigen Vorstellungen eines Mindestabstands von 1.000 Metern sind in Zeiten der Klimadebatte nicht zu halten", betont Ralf W. Barkey, Vorstandsvorsitzender...

Die Redaktion empfiehlt

Wie die Erfahrungen aus Bayern zeigen, würde die 1000-Meter-Regelung starke Einbrüche bei der Windenergie erwarten lassen, zeigt eine aktuelle DIW-Studie.

Während Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier an 1000 m Abstand zur Wohnbebauung festhält, wird die Ablehnung in Niedersachsen zur Chefsache. Auch die Branche schlägt Alarm.


Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen