Windenergie

Erneut deutliche Unterdeckung bei Wind-Ausschreibung Plus

Die jüngste Ausschreibung unterstreicht die Krise in der Windenergie: Von den ausgeschriebenen 650 MW wurden nur Zuschläge für 208 MW erteilt. Die Branche schlägt Alarm.

Das Wettbewerbsniveau bei der aktuellen Ausschreibung für Windenergie an Land ist erneut deutlich gesunken: Von den ausgeschriebenen 650 Megawatt (MW) konnten nur 208 MW an zulässige Gebote vergeben werden. Damit wurde weniger als ein Drittel der ausgeschriebenen Menge vergeben.

Der durchschnittliche Zuschlagswert ist der für diese Runde geltende Höchstwert von 6,20 ct/kWh. Zum Gebotstermin 1. August 2019 gingen ausschließlich Gebote zu 6,20 ct/kWh und 6,19 ct/kWh ein. Die Zuschlagsmenge von 208 MW verteilt sich auf 32 Zuschläge. Kein Bieter hat die Privilegien für Bürgerenergiegesellschaften in Anspruch genommen. Regional betrachtet verteilten sich die Zuschläge mehrheitlich auf Gebote in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen (mit jeweils 8 Zuschlägen), Niedersachsen (5) und Thüringen (4). Nur ein Gebot musste aufgrund eines Formfehlers ausgeschlossen werden.

BWE: „Weckruf an die Politik“

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Diskussionen zum Artikel

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Würden alle Subventionen in der Energieerzeugung wegfallen und keine Kosten bzw Folgekosten sozialisiert, dann hätten wir die Energiewende bereits zum größten Teil fertig.

von Jens Geveke

@Muenzebrock

"Die Subventionen der Vergangenheit müssen auslaufen.." Da haben Sie recht. Sie wissen schon dass alle steuerlichen Kohle, Atom usw- Subventionen zusammen die EEG-Umlage weit überstiegen haben ? WIr brauchen eine Steuer für die CO2-Emission, da diese sonst nicht geregelt werden kann. ... mehr anzeigen

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