EU-Energiewende: Einige Länder müssen nachsitzen

Die Mitgliedsstaaten der EU haben die Energiewende bislang sehr unterschiedlich umgesetzt. Deutschland ist längst kein Spitzenreiter mehr.

Wasserkraft ist europaweit die wichtigste regenerative Stromquelle. (Bildquelle: Neumann)

Fast alle Mitgliedsstaaten der EU werden das Zwischenziel für 2020 erreichen: Die Treibhausgasemissionen sollen gegenüber 1990 um 20 Prozent verringert werden. Außerdem sollen der Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch auf 20 Prozent steigen und die Energieeffizienz in Richtung 20 Prozent anwachsen. „Nur die Länder Luxemburg, Frankreich und Niederlande schaffen es aus eigener Kraft nicht, das ist jetzt schon abzusehen“, erklärte Yvonne Finger von der Bundesnetzagentur kürzlich auf einer Tagung der Stiftung Umweltenergierecht in Würzburg. Diese Länder müssen jetzt über Kooperationen oder Transfers mit anderen Ländern versuchen, die Ziele zu erfüllen.

Wichtige Eckdaten zur euroäischen Energiewende:

Die EU will über die Umwelt-Energiebeihilfeleitlinien (UEBLL) und den Reformvorschlägen im Winterpaket Ausschreibungen einführen, mit denen die Höhe der Einspeisevergütung festgelegt wird. „Ausschreibungen sind in der Regel technologiespezifisch ausgestaltet, das entspricht nicht ganz dem Wunsch der Beihilfeleitlinie, nach der es eigentlich Technologieneutralität geben soll“, erklärt Finger.

Artikel geschrieben von

Hinrich Neumann

Redakteur Energie

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