Energiewende

Sorge vor Klein-Klein in den Bundesländern Plus

Nach der Anhörung von Sachverständigen zu Energiegesetzen warnen Verbände und Opposition die Bundesregierung davor, nur an kleinen Schrauben der Energiewende zu drehen.

„Die immer wieder verzögerte Entscheidung zur Streichung des 52 Gigawatt-Förderdeckels soll jetzt endlich gesetzlich umgesetzt werden. „Die Maßnahme bleibt für sich allein allerdings unzureichend. Um die energiewirtschaftlich und klimapolitisch notwendige zügige Erhöhung des Zubaus der preiswerten Solarenergie zu erreichen, braucht es mehr“, betonte Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. (BEE), in einer Anhörung des Bundestagsausschusses für Wirtschaft und Energie zu verschiedenen Energiegesetzen. Die Ausbauziele müssten schnell deutlich auf jährlich mindestens 10 Gigawatt angehoben werden, wobei rund die Hälfte dieses Zubaus auf Gebäuden realisiert werden muss. „Dafür muss auch der inzwischen nicht mehr zu rechtfertigende atmende Deckel fallen, der einen zügigen Ausbau ungerechtfertigt ausbremst“, so Peter. Gemeint ist die Absenkung der Vergütung für Neuanlagen, die von der Zubauleistung der vergangenen Monate abhängt.

Destruktive Debatte um Abstände

Scharf kritisierte die Präsidentin des Dachverbandes die achtzehnmonatige Debatte um bundesgesetzlich einheitliche Mindestabstände von Windenergieanlagen zu Wohnbebauungen. Die destruktive Diskussion habe Verunsicherung gesät, die den Zubau des Leistungsträgers Wind an Land gebremst, Investitionen blockiert und Arbeitsplätze gefährdeten. „Der weitere Ausbau der Windenergie ist zum Erreichen der Ziele des Klimaschutzgesetzes und des...

Jetzt anmelden und sofort weiterlesen. Plus

Melden Sie sich an oder erstellen Sie ein kostenloses Konto und erhalten Sie Zugriff auf diesen und alle weiteren relevanten Beiträge sowie auf unsere exklusiven Newsletter. Testen Sie jetzt, ganz unverbindlich.

Die Redaktion empfiehlt

Sachverständige zeigten im Wirtschaftsausschuss des Bundestages auf, wo es bei der Energie hakt. Diskussionen gab es um Photovoltaik, Speicher und Abstände bei der Windenergie.

Der Bundesverband Windenergie in Bayern hat ein Jahr nach dem Inkrafttreten der „10H-Abstandsregelung“ den Zubau von neuen Windkraftanlagen analysiert.

Die neuen Mindestabstände für die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln sorgen für Probleme. Vor allem der geforderte generelle Abstand von 5 m zu Kleingärten sei bei der Behandlung von...


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Auf Kommentar antworten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen