Heizen mit Strom

Wärmepumpen auch in älteren Häusern zuverlässig Plus

In dem Projekt "WPsmart im Bestand" untersuchten Wissenschaftler 56 bestehende Gebäude mit Wärmepumpen. Die Ergebnisse zeigen: Wärmepumpen sind nicht nur etwas für den Neubau.

Elektrische Wärmepumpen stellen im Neubau inzwischen die dominierende Heiztechnologie dar. Doch auch in Bestandsgebäuden funktionieren sie zuverlässig und sind ökologisch vorteilhaft. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsprojekt des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE).

Weniger CO₂-Emissionen als bei Brennwertheizungen

In dem Projekt „WPsmart im Bestand“ untersuchten die Wissenschaftler fünf Jahre lang 56 bestehende Gebäude mit Wärmepumpen. Beim Betrieb kam es nur selten zu Störungen. „Offensichtliche Fehler bei der Installation oder Parametrierung der Regler traten im Vergleich zu früheren Feldtests deutlich seltener auf. Dies ist auch auf den Zuwachs von Know-how bei Herstellern und Installateuren in den letzten zehn bis 15 Jahren zurückzuführen“, sagt Dr. Marek Miara, Koordinator Wärmepumpen am Fraunhofer ISE.

Die auf Basis der Messungen errechneten CO₂-Emissionen lagen im Vergleich zu Erdgas-Brennwertheizungen um 19 bis 57 Prozent niedriger. Und durch den weiteren Zubau von Windkraft und Photovoltaik werden sich die CO₂-Kennwerte für den Strom weiter verbessern, so dass die CO2-Emissionen weiter sinken werden. Infolgedessen erwartet das Fraunhofer ISE selbst bei einem pessimistischen Ökostromausbauszenario mittelfristig Einsparungen von mehr als 50 Prozent.

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