Schweres Küchengerät

Bräter sind für große Haushalte eine praktische Anschaffung – auch außerhalb der Weihnachtszeit. Welche Unterschiede es gibt und worauf man bei der Auswahl achten sollte.

Bräter sind Alleskönner und in gut genutzten Küchen oft unersetzlich. Ob ein ganzes Brathähnchen, Kartoffelgratin, Gulasch, Erbsensuppe oder Pfundstopf für die ganze Mannschaft: Einen großen Topf im Haus zu haben, ist nie verkehrt. Doch will man einen Bräter kaufen, ist die Auswahl riesig. Wir haben uns umgesehen.

Auf dem Herd und im BackOfen

Grob betrachtet, kombiniert ein Bräter die Eigenschaften von Bratpfanne, Topf und Auflaufform. Seine besondere Stärke spielt er aber vor allem bei großen Bratenstücken oder einem Brathähnchen bzw. sogar einer ganzen Gans aus. Die länglich-ovale Form des Bräters hat auch auf dem Herd ihren festen Zwei-Flächen-Platz.

Besonders beliebt für den Hausgebrauch sind die schweren Bräter aus Gusseisen. Sie können die Wärme auf dem Herd und im Backofen gut leiten und halten. Oft sind diese Bräter mit Emaille überzogen. Emaille legt sich wie eine dünne Glasschicht über das Metall und schützt so vor Rost und Kratzern. Die Bräter vertragen also den ganz normalen Waschgang mit Wasser und Seife bzw. in der Spülmaschine. Emaille hat außerdem eine gute Anti-Haft-Beschichtung. Vorteil: Gusseiserne Bräter sind immer induktionsfähig. Aber auch Bräter aus allen anderen Materialien können auf den Induktionsherd, wenn die Heizplatte im Boden entsprechend ausgerüstet ist. Die Preisspanne reicht von 70 € für einen induktionsfähigen Aluguss-Bräter bis ca. 500 € für ein Modell aus...