Treckercoaching für Frauen Premium

Marina Klenk bringt Frauen das Treckerfahren bei. Denn auch in Zeiten der Gleichberechtigung fällt auf: In der Landtechnik sind Frauen nach wie vor kaum vertreten.

Breites Lächeln, direkte Art und viel Herzlichkeit: Marina Klenk steht auf einem großen Parkplatz im baden-württembergischen Waldenburg-Hohebuch. Um sie herum zwanzig Frauen, die Hydraulikschläuche an- und abkoppeln, Strohballen verladen und immer wieder eifrig Fragen stellen. „Hier geht es den ganzen Tag nur darum, in Ruhe zu lernen, mit dem Bulldog zu fahren“, sagt sie.

Denn aller Emanzipation zum Trotz: Daheim, auf dem Hof, sind die Frauen oft die Springer, die nur in Stresssituationen „mal eben“ ans Lenkrad kommen. Ob die Ehefrau, Tochter, Nichte oder Schwiegertochter zuletzt vor einem halben Jahr auf dem Trecker saß, ist dabei erst einmal nebensächlich. „Oft gibt es nicht mehr als eine wortkarge Unterweisung vor dem ersten Fahren, die mit einem ‚mach einfach mal‘ endet“, sagt sie.

Oma war die beste Lehrerin

Klenk selbst lernte das Treckerfahren auf dem Hof ihres Onkels von der Großmutter. „Frauen erklären einfach anders, das wusste auch meine Oma schon“, sagt sie. Trotzdem ist Klenk immer nur die kleinen Traktoren gefahren. „Auf den großen Bulldog sollte ich dann ganz plötzlich mit 15, als ein Helfer...

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