Cold-Brew-Methode

Kaffee: Kalt gebrüht

Cold-Brew-Kaffee liegt im Trend. So gelingt die Zubereitung.

Kaffee muss man nicht immer heiß trinken: Beim Cold-Brew-Verfahren, also kalt brühen, gießt man das Pulver mit kaltem Wasser auf und lässt es 12 bis 18 Stunden im Kühlschrank ziehen. So schmeckt der Kaffee besonders mild. Abends vorbereitet, ist er also für den nächsten Tag einsatzbereit.

Zum Trinken verdünnt man Cold-Brew-Kaffee oft mit Wasser oder Kirsch-, Rhabarber- bzw. Grapefruitsaft. Wer ­etwas Besonderes servieren möchte, kann den Cold-Brew-Kaffee mit Eiswürfeln und etwas Zuckersirup im Shaker schaumig schlagen. Auch für Eiskaffee mit Vanilleeis bzw. Zitronensorbet oder sogar im Cocktail mit Sahne, Rum oder Wodka ist das milde Aroma ideal.

Und so gelingt der Cold-Brew-Kaffee: Je 250 ml Wasser etwa 30 g Kaffeepulver verwenden. Das ist ca. doppelt so viel Pulver wie beim Filterkaffee. Cold-Brew-Kaffee hat deshalb einen höheren Koffeingehalt als Filterkaffee. Den Kaffee nach 12 bis 18 Stunden durch ein Tuch gießen und kräftig auspressen. Alternativ kann man z. B. eine French Press oder spezielle Cold-Brew-Kannen be­nutzen. Im Kühlschrank ist Cold-Brew-­Kaffee für zwei bis drei Tage lagerbar.


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