Kleine Plagegeister: Lebensmittel-Motten

Lebensmittel-Motten sind vor allem im Sommer eine Plage. Die Insekten leben bevorzugt in Müsli, Mehl, Tee oder Gewürzen. Wenn Sie Motten finden, ist das aber kein Zeichen von mangelnder Hygiene. Meist gelangen die Eier mit dem Lebensmittel-Einkauf in die Küche. Verpackungen von Mehl oder Nudeln sind...

Mehl in Plastiktüten ist ein gefundenes Fressen für die Motten. Sie beißen sich durch die Folie und legen ihre Eier in der Verpackung ab. Bewahren Sie Ihre Lebensmittel deshalb lieber in Gläsern oder Hartplastik-Dosen auf. (Bildquelle: Meusener)

Lebensmittel-Motten sind eine Plage. Die Insekten leben bevorzugt in Müsli, Mehl, Tee oder Gewürzen. Wenn Sie Motten finden, ist das aber kein Zeichen von mangelnder Hygiene. Meist gelangen die Eier mit dem Lebensmittel-Einkauf in die Küche. Verpackungen von Mehl oder Nudeln sind für die Insekten geeignete Legeplätze.
Ein einziges Weibchen legt bis zu 200 Eier. Die Motten sind häufig Träger von Krankheitserregern, die sie mit ihrem Kot in unseren Lebensmitteln verteilen. Das löst Allergien und Magen-Darm-Beschwerden aus. Flattert Ihnen beim Öffnen des Vorratsschranks eine Motte entgegen, sollten Sie deshalb lieber schnell handeln.
Die Motten können Sie zum Glück einfach bekämpfen. Wichtig ist es zunächst, befallene Lebensmittel zu entsorgen. Kontrollieren Sie auch verschlossene Verpackungen auf Löcher und Befall. Sie erkennen betroffene Produkte meist an den Gelegen in den Paketen. Diese ähneln Spinnweben und befinden sich häufig in den Verpackungsecken. Waschen Sie die Küchenschränke gründlich aus. Die Eier der Motten liegen bevorzugt in den Schrankritzen. Sie können die Eier mit einem normalen Haar-Föhn abtöten, den Sie auf die Zwischenräume halten.
Um den verbliebenen Motten die Nahrungsgrundlage zu nehmen empfiehlt es sich, nicht befallene Lebensmittel in Schraubgläser oder Plastikdosen umzufüllen. Hängen Sie außerdem eine Pheromon-Falle aus dem Drogeriemarkt in Ihren Vorratsschrank. Kleben in den nächsten zwei bis drei Monaten keine Motten an der Falle, haben Sie den Befall erfolgreich bekämpft.

Artikel geschrieben von

Katharina Meusener

Redakteurin Landleben

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