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Haben Sie genug Zeit, diesen Beitrag jetzt zu lesen? Nein? Dann sollten Sie ihn unbedingt lesen! Zehn Denkanstöße, die Zeit schaffen für das wirklich Wichtige. Ganz ehrlich: Auch mit dem besten Zeitmanagement hat der Tag nur 24 Stunden. Wer mit seiner Zeit aber bewusst haushaltet, kann seine Ziele gelassener

Wer hat an der Uhr gedreht? Zeitmanagement ist ein ernstes Thema. Gehen Sie es trotzdem mit Humor an - das tut der rosarote Panther in der TV-Serie von 1963 auch. (Bildquelle: Bröcker)

Haben Sie genug Zeit, diesen Beitrag jetzt zu lesen? Nein? Dann sollten Sie ihn unbedingt lesen! Zehn Denkanstöße, die Zeit schaffen für das wirklich Wichtige.   Ganz ehrlich: Auch mit dem besten Zeitmanagement hat der Tag nur 24 Stunden. Wer mit seiner Zeit aber bewusst haushaltet, kann seine Ziele gelassener erreichen und sich selbst gerecht werden. Was ist Zeit? Die Bemessung von Tagen und Stunden hat sich in der Vergangenheit natürlich nicht verändert. „Nur wir Menschen stecken immer mehr (in die Zeit) hinein“, sagte Prof. Karlheinz Geißler kürzlich in einem Interview der Wochenzeitung „Die Zeit“. Als Leiter einer Zeitagentur und Mitbegründer der „Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik“ ist er dicht am Puls eines Themas, das die Wirtschaftswelt aktuell bewegt wie kaum ein anderes. Der 6-Stunden-Tag in Schweden, die flexible Arbeitszeit, das mobile Büro: Die Gesellschaft und Arbeitswelt verändern sich. Auch Landwirtinnen und Landwirte, die nicht nur 40, sondern eher 60 bis 80 Stunden in der Woche arbeiten, sind damit konfrontiert. Für sie ist die digitale Veränderung Herausforderung und Chance zugleich. Einerseits sind Landwirte fest auf ihrem Hof verwurzelt. Andererseits erreichen sie Handyklingeln, E-Mails und Push-Meldungen ebenso häufig wie andere Unternehmer. Zeitmanagement ist wichtiger denn je. Auf vielen Höfen gilt aber immer noch die Keine-Zeit-Mentalität. In den Urlaub zu fahren, gönnen sich viele Bauern nicht. Oder: Wer früh Feierabend macht, schludert. Dieses Mantra bekommen schon Kinder mit, wenn ein Elternteil wieder keine Zeit hat, um mit ihnen am Tisch zu sitzen oder sie abends ins Bett zu bringen. Wir geben Ihnen zehn Denkanstöße, wie Sie Ihre Zeit besser einteilen. Eberhard Breuninger, Coach für Selbstmanagement, sagt Ihnen, wo Sie am besten anfangen.   1. Ziele formulieren Im Alltagsstress verliert man schnell seine Ziele aus den Augen und reagiert orientierungslos auf die vielen Probleme. Kommen jetzt noch „böse Überraschungen“ oder unerwartete Aufgaben dazu, beginnt eine Abwärtsspirale. Um den Überblick zu behalten und auch das Privatleben nicht aus den Augen zu verlieren, ist es ratsam, Tagesziele, kurzfristige Ziele (über Wochen verfolgen), mittelfristige Ziele (über Monate verfolgen) und langfristige Ziele (über Jahre verfolgen) zu unterscheiden. Nehmen Sie sich die Zeit, jetzt schon darüber nachzudenken, wann und wie Sie Ihren Hof übergeben möchten. Wollen Sie ein Hofcafé eröffnen oder einen neuen Stall bauen? Möchten Sie ein Dorffest mitorganisieren oder einen Wochenendausflug ans Meer machen? Das Sortieren hilft, die Gedanken aus der Endlosschleife zu lösen.   2. Aufschreiben macht es konkret Die schriftliche Planung bringt einige Vorteile mit sich. Wer seine Absichten und Ideen aufschreibt und sammelt, hat den Kopf frei für aktuelle Aufgaben. „Die Überlegungen werden konkretisiert, visualisiert und fixiert“, wie es Gert Schilling in seinem Buch zum Zeitmanagement beschreibt. Wenn man seine Gedanken auf Papier festhält, findet man zudem in stürmischen Zeiten leichter zurück ins Gleichgewicht. Auch kann man sich so immer wieder seine Ziele vor Augen halten. Wer z. B. dem Privat- und Familienleben von vorneherein etwas Aufmerksamkeit schenkt, findet leichter Zeit dafür, empfiehlt Cordula Nussbaum, Coach für Selbstmanagement. Doch eine lange Aufgaben-Liste kann einem Menschen auch schnell Bauchschmerzen bereiten, grenzt die Expertin ein. Vor allem dann, wenn sich unangenehme Tätigkeiten häufen Sammeln Sie daher lieber ...

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Artikel geschrieben von

Katharina Meusener

Redakteurin Landleben

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Bodenzustandsbericht: Wie humusreich sind deutsche Äcker?

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