Landfrauen fordern mehr Wertschätzung von der Politik

Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) fordert in seinem neuen Positionspapier „Mehr Wertschätzung und Förderung für Frauen auf den Höfen“ die Politik zum Handeln auf. Ein eigenständiges Agrarministerium mit einem Ressort für ländliche Räume, sowie die Erfassung der Leistungen von Frauen in der Agrarstatistik sind zwei

Gemeinsam stark: Mit dem neuen Positionspapier will der dlv die Position der Frauen auf den Höfen auf politischer Ebene stärken. (Bildquelle: Heil)

Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) fordert in seinem neuen Positionspapier „Mehr Wertschätzung und Förderung für Frauen auf den Höfen“ die Politik zum Handeln auf. Ein eigenständiges Agrarministerium mit einem Ressort für ländliche Räume, sowie die Erfassung der Leistungen von Frauen in der Agrarstatistik sind zwei Eckpunkte ihres politischen Anliegens.
Kindererziehung, Pflege der Senioren, Ehrenamt, Stallarbeit und oft noch ein eigener Job in Teil- oder Vollzeit: Frauen in der Landwirtschaft leisten viel. Oft zahlen sie dabei zeitweise nur wenig oder gar nicht in die Rentenkasse ein. Auch das komplexe Ehe-, Erb- und Steuerrecht in der Landwirtschaft ist für viele Frauen fatal und undurchsichtig. Nicht selten stehen sie nach einer Scheidung oder dem Tod des Ehemanns vor dem finanziellen Ruin. Die speziellen Absicherungsmöglichkeiten sind oft nicht bekannt und nur schwer verständlich.
Das Hofleben bietet den Frauen ein breites Spektrum an Möglichkeiten, sich z. B. in Form des Ehrenamtes oder in der Öffentlichkeitsarbeit wertvoll in die Gesellschaft einzubringen. Daher fordert der dlv den Ausbau von Beratungs- und Weiterbildungsangeboten, vor allem zu den Themen Ehe- und Erbrecht, Steuerrecht und Absicherung sowie Hofübergabe.
 
Die komplette Position des dlv finden Sie HIER.

Artikel geschrieben von

Katharina Meusener

Redakteurin Landleben

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