Neue Stelle

Auch NRW bekommt ab 2020 einen Tierschutzbeauftragten

Die Stärkung des Tierschutzes hat für NRW-Agrarministerin Ursula Heinen-Esser oberste Priorität. Wie in einigen anderen Bundesländern bekommt daher auch NRW einen Tierschutzbeauftragten

Nordrhein-Westfalens Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser will den Tierschutz stärken und dafür die Stelle eines Tierschutzbeauftragten (m/w) einrichten. "Ich möchte insbesondere die landwirtschaftliche Nutztierhaltung anhand wichtiger tierschutzfachlicher Themen weiter entwickeln und gleichzeitig den Tierschutz insgesamt stärken. Dafür können wir jede zusätzliche Unterstützung gut gebrauchen", erklärte Heinen-Esser.

Die Stelle ist für den Haushalt 2020 angemeldet. Heinen-Esser: "Wenn das Parlament dem vorgelegten Haushaltsentwurf zustimmt, werde ich die Stelle direkt bei mir im Stabsbereich ansiedeln. Die Position soll politisch unabhängig, von tierschutzfachlichen Erkenntnissen geleitet und mit Blick auf die Erzielung eines gesellschaftlichen Konsenses ausgeübt werden."

Wichtige tierschutzpolitische Festlegungen wie etwa in den Bereichen Tiertransporte, Kastration von männlichen Ferkeln, Kupierverzicht bei Schweinen und auch Sauenhaltung (Kastenstand) müssen im gesellschaftlichen Diskurs vermittelt und in den parlamentarischen Gremien umgesetzt werden. "Um tragfähige Veränderungen in der Tierhaltung zu etablieren, müssen wir mit allen Beteiligten einen konstruktiven Dialog führen. Eine Tierschutzbeauftragte oder ein Tierschutzbeauftragter soll dabei eine Beratungs-, Vernetzungs- und Informationsrolle zwischen Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft ausfüllen", erklärte Ursula Heinen-Esser.

Die Ministerin sagte zu, den zuständigen Landtagsausschuss noch vor Ablauf des Jahres über die konkreten Aufgabenstellungen und Rahmenbedingungen für die Tätigkeit einer Tierschutzbeauftragten oder eines Tierschutzbeauftragten in Nordrhein-Westfalen zu informieren.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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Diskussionen zum Artikel

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von Gregor Grosse-Kock

Ttierschschutz

Es braucht nicht noch mehr Politiker die nicht realnahe diskutieren und Forderungen aufstellen um sich daran messen zu lassen! Es braucht Kreisveterinäre, also Fachpersonal und kein oder nicht noch mehr Propagandapersonal!!! Politik lässt keinen Baustein aus um sich weiter vom Volk zu entfernen, wir verstehen euch jetzt schon nicht mehr!

von Ludwig Rasche

Für wem

Wenn die Politik so weiter macht brauchen wir keinen Tierschutzbeauftragten. Es gibt dann keine Tiere mehr in der Landwirtschaft.

von Ludwig Rasche

Für wem

Wenn die Politik so weiter macht brauchen wir keinen Tierschutzbeauftragten. Es gibt dann keine Tiere mehr in der Landwirtschaft.

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