Dänische Wölfe wildern derzeit in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein ist es in letzter Zeit zu besonders vielen Wolfsrissen gekommen. Experten vermuten, dass es sich um Tiere aus Dänemark handelt, die ihr Rudel verlassen haben. Das zuständige Landesamt für Landwirtschaft und Umwelt habe vier Wölfe eindeutig nachgewiesen, meldet der Spiegel.

Juntiere aus Wolfsrudeln müssen sich selbst ein Revier suchen und gehen auf Wanderschaft (Bildquelle: Simone Peter / pixelio.de)

In Schleswig-Holstein ist es in letzter Zeit zu besonders vielen Wolfsrissen gekommen. Experten vermuten, dass es sich um Tiere aus Dänemark handelt, die ihr Rudel verlassen haben. Das zuständige Landesamt für Landwirtschaft und Umwelt habe vier Wölfe eindeutig nachgewiesen, meldet der Spiegel.

Eine junge Wölfin aus Dänemark soll demnach Anfang Mai für das gerissene Schaf in Dithmarschen verantwortlich sein. Auch die an der Autobahn bei Tornesch überfahrene Wölfin stammte aus dem dänischen Rudel. Für fünf Schafrisse verantwortlich ist ein junger Rüde, ein viertes Tier aus dem dänischen Rudel habe zwei Schafe getötet, hieß es.

Die Tiere gehörten zu einer Gruppe, die nahe der dänischen Stadt Ulfborg im Nordwesten des Landes lebt. Hier wurden im vergangenen Jahr acht Welpen geboren. In diesem Jahr haben die Tiere ihr Rudel auf der Suche nach Partnern und geeigneten Lebensräumen zur Gründung eines eigenen Rudels verlassen und sind wohl Richtung Süden gewandert.

Die Experten des LLUR konnten im Juni in den Kreisen Pinneberg, Nordfriesland, Dithmarschen und Segeberg zudem einige weitere Wild- und Nutztierrisse über genetische Analysen Wölfen zuordnen. Zudem konnten die Tiere auch durch Fotofallen nachgewiesen werden. Wie viele Wölfe derzeit in Schleswig-Holstein unterwegs sind, ist laut dem LLUR aber unklar. Es seien aber mehr Wolfsnachweise als im Vorjahr.

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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Diskussionen zum Artikel

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von Gerd Ulken

Wölfe

Herr Woertel - Sie haben keine Ahnung und kein Sachverstand , weder vom Wolf noch von der Jagd !!!!

von Gerd Woertel

Gerhard Steffeck

Die Natur ist Grausam aber das gibt den Jägern noch lange nicht die Legitimation da einzugreifen . Das Ziel der Jagd muss sein möglichst wenig einzugreifen. Bei vielen Jägern geht es doch nur darum möglichst viele und kräftig Tiere zu erleben. Wie schon öfter gesagt das töten von Tieren kann weder Hobby noch Spaß sein.

von Gerhard Steffek

Gerd Woertel -

Tierquäler! Was ist wohl "humaner", der Abschuß durch den Jäger, oder gerissen zu werden durch den Wolf? Der Wolf mag zwar "Natur" sein, aber die ist gnadenlos, eben zuweilen grausam. Glauben sie das der Wolf unterscheidet zwischen einer säugenden Rehgeiß oder einem Bock? Was passiert mit dem Kitz, wenn die Geiß gerissen ist? Oder was ist mit der Geiß, wenn das Kitz gerissen ist? Schon mal was von Mastitis gehört. Da ist dann aber kein Tierarzt um diese zu behandeln. "Der Wirklichkeitssinn des Bauern, beruht auf der Grausamkeit der Natur". (Thomas Niederreuther 1909 - 1990) dt. Kaufmann, Maler und Schriftsteller. Diese Erkenntnis würde manch anderem auch nicht schaden.

von Gerd Woertel

Falsch

Erst mal den Abschuss von Beutetieren des Wolfes stopen

von Bernd Lohse

Abschuss!!!

von Andreas Schröder

Sofort zum Abschuss freigeben !!

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