Diese Agrarpolitiker sitzen im neuen Bundestag

Viele bekannte Agrarpolitiker der Union haben den Wiedereinzug in den Bundestag geschafft. Auch bei den Grünen sind die bisher sichtbarsten Agrarpolitiker erneut ins Parlament eingezogen, ebenso bei der Linken. Die SPD muss sich agrarpolitisch neu aufstellen. Bei FDP und AfD bleibt abzuwarten, wer Agrarpolitik macht.

Viele bekannte Agrarpolitiker der Union haben den Wiedereinzug in den Bundestag geschafft. Auch bei den Grünen sind die bisher sichtbarsten Agrarpolitiker erneut ins Parlament eingezogen, ebenso bei der Linken. Die SPD muss sich agrarpolitisch neu aufstellen. Bei FDP und AfD bleibt abzuwarten, wer Agrarpolitik macht.

Die bisherige stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gitta Connemann (CDU) gewinnt in ihrem Wahlkreis Unterems in Niedersachsen mit 50,0 Prozent das Direktmandat für den Bundestag. Ebenso per gewonnenem Direktmandat ziehen der bisherige Vorsitzende des Agrarausschusses Alois Gerig mit knapp 47 Prozent als auch der Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes (WLV), Johannes Röring mit 52,3 Prozent in den Bundestag ein. Dies gilt auch für Hermann Färber, Hans-Georg von der Marwitz und Katharina Landgraf sowie die beiden Agrarier aus Sachsen-Anhalt, Kees de Vries und Dieter Stier. Ebenfalls erfolgreich waren die Nachfolgerin im bisherigen Wahlkreis von Franz-Josef Holzenkamp, Silvia Breher, die mit knapp 58 Prozent der Erststimmen eines des besten CDU-Ergebnisse holte, sowie der Landwirt Albert Stegemann, der sich künftig möglicherweise stärker mit der Agrarpolitik befassen wird. Sein Direktmandat holte auch der Parlamentarische Staatssekretär vom Bundeslandwirtschaftsministerium Peter Bleser im Wahlkreis Mosel/Hunsrück. Seine Staatssekretärskollegin Dr. Maria Flachsbarth zog über die Landesliste Niedersachsen in den Bundestag ein, das Direktmandat in ihrem Wahlkreis Hannover Land erhielt der SPD-Umweltpolitiker Matthias Miersch. Auf der Strecke geblieben sind hingegen die bisherigen...

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