FAZ-Ranking

Agrarökonomen Qaim und Spiller unter einflussreichsten Wirtschaftswissenschaftlern

Das FAZ-Ranking listet jedes Jahr die einflussreichsten Ökonomen von Universitäten und Forschungsinstituten in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf. Zwei Agrarier sind dabei.

Prof. Matin Qaim und Prof. Achim Spiller von der Georg-August-Universität Göttingen haben erneut als einzige Agrarökonomen gute Platzierungen im Ökonomen-Ranking der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) erreicht.

Das Ranking listet jedes Jahr die einflussreichsten Ökonominnen und Ökonomen von Universitäten und Forschungsinstituten in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf. Im Gesamtranking 2021 belegt Qaim vom Lehrstuhl für Welternährungswirtschaft und Rurale Entwicklung Rang 19. Seine Forschungsergebnisse, zum Beispiel zur Welternährung und neuen Agrartechnologien, wurden vielfach von den Medien und auch von anderen Forschenden aufgegriffen. So wurden seine Studien in den vergangenen Jahren rund 4 860 Mal zitiert.

Spiller, der eine Professur für Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte innehat, rangiert auf Platz 63. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Konsumentenverhalten, Nachhaltigkeitsmanagement und Tierwohl. Neben Forschungs- und Medienzitaten führte die starke Beachtung in der Politik zu diesem Ergebnis.

Das FAZ-Ökonomenranking basiert auf den Teilgebieten Medien, Politik, Soziale Medien und Wissenschaft. In jedem Gebiet können Wissenschaftler Punkte entsprechend ihrer Nennung und Zitate sammeln. Nur wer es laut FAZ schafft, in Forschung und Öffentlichkeit Spuren zu hinterlassen, wird in das Gesamtranking aufgenommen.