FLI weiht neue Labore und Ställe ein

Seit dieser Woche laufen beim Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems die Funktionstests der neuen Hochsicherheitslabore und -tierställe des Bundesforschungsinstituts für Tiergesundheit.

Seit dieser Woche laufen beim Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems die Funktionstests der neuen Hochsicherheitslabore und -tierställe des Bundesforschungsinstituts für Tiergesundheit. Seit Juli 2008 hat eine Arbeitsgemeinschaft an der Realisierung des neuen Stall- und Laborkomplexes gearbeitet, der zukünftig das Herzstück des FLI bildet. Das Bundesbauministerium hat dafür rund 260 Mio. Euro bereitgestellt. Es ist damit die größte zivile Hochbaumaßnahme in den neuen Bundesländern. Bis 2011 entstehen auf dem Gelände zwei 230 und 210 Meter lange Gebäude mit einer Fläche von rund 79.000 m². Hier werden insgesamt 89 Labore und 163 teilweise zur Großtierhaltung geeignete Stalleinheiten aller Sicherheitsstufen von L2/S2 bis L4/S4 errichtet, die den neuesten und höchsten Technik- und Sicherheitsanforderungen entsprechen. Rund 8 200 Besucher nutzten am Sonntag bereits zum 100. Geburtstag des Instituts die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Vor allem die neuen Labor- und Stallgebäude des FLI interessierten die vielen Besucher. Bundesagrarministerin Ilse Aigner hob in ihrer Festrede am Abend die Rolle des FLI auf internationaler Ebene hervor. Seine wissenschaftlichen Gutachten, Risikobewertungen und Stellungnahmen würden weltweit geschätzt. Dies betonte auch der Generaldirektor der Weltorganisation für Tiergesundheit OIE, Dr. Bernard Vallat.

Hintergrund: Weltweit modernstes Forschungsinstitut für Tierkrankheiten (4.11.2008)


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