Landwirtschaftszählung soll auch Investoren berücksichtigen Premium

Die gesetzlichen Vorschriften für die Landwirtschaftszählung 2020 stehen in Berlin kurz vor dem Beschluss im Bundestag. Erstmals sollen darin auch Betriebszugehörigkeiten von Investoren sichtbar werden. Bei den Fraktionen kommt das unterschiedlich an.

Der Agrarausschuss des Bundestages hat in dieser Woche mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD das Agrarstatistikgesetz beschlossen. Zum endgültigen Beschluss soll es Anfang Juni auf der Tagesordnung im Plenum des Bundestages stehen. Es enthält die Regelungen für die nächste Landwirtschaftszählung im Jahr 2020. Dann sollen von den Landwirten Daten zu den bewirtschafteten Flächen, Tierbeständen, Stall- und Weidehaltung, Pachtpreisen, der Hofnachfolge oder der Ausbringung und Lagerung von Wirtschaftsdünger abgefragt werden. Die Bundesregierung sieht in den Daten die „Basis, um zielgerichtete Entscheidungen zu treffen sowie insgesamt einen guten politischen Rahmen für die Branche zu setzen“.

Zugehörigkeiten zu Unternehmensgruppen sollen sichtbar werden

Die Datenerhebung soll auch mehr Licht in die Besitzverhältnisse von landwirtschaftlichen Betrieben bringen. Der Agrarausschuss des Bundestages stimmte diese Woche noch einem Änderungsantrag zu, demzufolge auch für Betriebe in der Rechtsform einer Personenhandelsgesellschaft wie etwa ...

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Das Bundeskabinett hat heute die Regelungen für die nächste Landwirtschaftszählung im Jahr 2020 beschlossen. Sie soll verpflichtend Daten zu den bewirtschafteten Flächen, Tierbeständen, ...

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Artikel geschrieben von

Stefanie Awater-Esper

Korrespondentin Berlin

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Diskussionen zum Artikel

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von Franz Utz

Ganz einfach

In meinen Statuten steht über all den fragen unterliegt dem Datenschutz.

von Stefan Lehr

Restrisiko

Es bleibt auch ein Restrisiko fuer die landwirtschaftlichen Investoren, die sich dank einer Baulandfruchtfolge mittlerweile breit verzweigt aufgestellt haben. Diese muessten dann auch die Karten auf den Tisch legen. Ich habe diese Statistikerhebung schon immer als Nonsens angesehen, denn mittlerweile ist durch die Foerderantraege alles Relevante des Betriebes bekannt. Die Aemter vor Ort wissen eigentlich auch was wem gehoert. Also, wie mein Vorschreiber schon sagte, sportlich nehmen und das Ding wie einen Lottozettel ausfuellen - ist ja auch nix anderes.

von Rainer Hoffmann

Nutzlose Datenerfassung

Wo die Landwirtschaft heute steht in der Öffentlichkeit ist so u da ändern Datenerhebung auch nix . Die Politiker wollen doch sowieso nichts ändern zum Wohle der Investoren/Gönner die ihr Geld in ha anlegen wollen ,da stört ne gesunde unabhängige Bauernschaft nun wirklich ,Ergo werden die erhobenen Daten den Landwirten nix bringen .

von Andreas Demann

Papier Tiger

Angaben über Angaben. Die meisten dürften bekannt sein. Wieviel Beamte (W. M. D) werden dafür Eingestellt? Gibt's dann auch noch Angaben über die Lieblingsfarbe der Unterwäsche? Meine Empfehlung, das was Sie sowieso wissen ordnungsgemäß ausfüllen und beim Rest einfach nur Spaß haben

von Eike Bruns

Bericht gelesen,

FDP gut Rest Note 5 (CDU CSU SPD) Note 6 Linke. Hat die verbleibende Partei (AFD) sich auch geäußert? Müssen Handwerker und Autobauer und Sozialarbeiter auch Ihre Nachfolger per Gesetzt bekannt geben? EU Datenschutzgrundverordnung... Aber die Bauern immer vorne weg bei beschimpfen und diskriminieren.

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