Mautbefreiung für Traktoren und Landmaschinen gilt ab dem 1.7.2018 Premium

Landmaschinen und Traktoren sind ab dem 1.7.2018 unabhängig von ihrer Höchstgeschwindigkeit bei der Beförderungen von land- und forstwirtschaftlichen Gütern von der Maut auf Bundesstraßen befreit. Die vom Bundesverkehrsministerium erarbeitet Kulanzregel gilt ab sofort. Langfristig braucht es aber noch ein Gesetz dafür.

Eine Kulanzregel des Bundesverkehrsministeriums ermöglicht die Mautbefreiung für land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge unabhängig von der Höchstgeschwindigkeit. (Bildquelle: top agrar)

Landmaschinen und Traktoren sind ab dem 1.7.2018 unabhängig von ihrer Höchstgeschwindigkeit bei der Beförderungen von land- und forstwirtschaftlichen Gütern von der Mautpflicht auf Bundesstraßen befreit. Die vom Bundesverkehrsministerium erarbeitet Kulanzregel gilt ab sofort. Langfristig braucht es aber noch ein Gesetz dafür.   Das Bundesverkehrsministerium (BMVI) hat in dieser Woche auf Kulanzbasis eine erweiterte Mautbefreiung für landwirtschaftliche Fahrzeuge geschaffen. Danach sollen die in land- und forstwirtschaftlichen Betrieben üblichen Beförderungen von land- und forstwirtschaftlichen Bedarfsgütern oder Erzeugnissen künftig mautfrei sein. „Die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit des eingesetzten Fahrzeuges spielt hierbei keine Rolle“, bestätigt das BMVI am Freitag gegenüber top agrar. Diese erweiterte Freistellung auf Kulanzbasis kommt sofort ab dem 01.07.2018 zur Anwendung, so das BMVI weiter. Das für die Kontrollen zuständige Bundesamt für Güterverkehr sowie der Deutsche Bauernverband seien darüber bereits informiert, teilt das BMVI ...

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Artikel geschrieben von

Stefanie Awater-Esper

Korrespondentin Berlin

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Diskussionen zum Artikel

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von Wolfgang Schuchard

Wie sieht das dann beim Lohnunternehmen aus?

Nach dem derzeit veröffentlichten Stand gilt die Befreiung für Landwirte bei Transporten für Landwirte. Wie sieht das dann beim als gewerblich eingestuften Lohnunternehmer oder bei Transporten für Gewerbe, z.B. Biogasanlagen aus? Muss dann da für jede Güllefuhre eine extra Anmeldung erfolgen?

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