Redaktionsschwein leidet unter Begnadigung

Im April 2011 hatten die Redakteure der Tageszeitung „Weser Kurier“ ein Schwein gekauft, um die Leser für das Thema Tierhaltung zu sensibilisieren. Ein halbes Jahr lang berichtete die Redaktion unter der Überschrift „Ein Schweineleben“ über die verschiedenen Lebensstadien eines typischen deutschen Mastschweins. Als das Redaktionsschwein dann auf die Schlachtbank sollte, protestierten Tierschützer.

Im April 2011 hatten die Redakteure der Tageszeitung „Weser Kurier“ ein Schwein gekauft, um die Leser für das Thema Tierhaltung zu sensibilisieren. Ein halbes Jahr lang berichtete die Redaktion unter der Überschrift „Ein Schweineleben“ über die verschiedenen Lebensstadien eines typischen deutschen Mastschweins.
 
Als das Redaktionsschwein dann auf die Schlachtbank sollte, protestierten Tierschützer. Daraufhin wurde das Tier „begnadigt“ und lebt seither auf einem Hof in Schleswig-Holstein unter der Obhut des Tierschutzbundes. Doch ein Happy End sieht anders aus.
 
Wie Dr. Dieter Barth im Wochenblatt Westfalen-Lippe kritisiert, leidet das mittlerweile 200 kg schwere Schwein unter erheblichen gesundheitlichen Problemen. Nun bekommt das Tier eine „Gemüse-Gras-Diät“. Auch Medikamente gegen Gelenkschmerzen werden eingesetzt. „Ist das praktizierter Tierschutz“, fragt der Veterinär? (ad)


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