top agrar Interview

Rukwied: "Wir brauchen frisches Geld für die Landwirtschaft" Premium

Nach den Bauernprotesten sieht DBV-Präsident Rukwied die Politik am Zug. Im top agrar Interview fordert er von denen, die den Protest nach vorne brachten, sich stärker im Bauernverband zu engagieren.

top agrar: Herr Rukwied, erst kamen die grünen Kreuze, dann legten zehntausende Schlepper den Verkehr in zahlreichen Großstädten lahm. Zeigen ein paar Social-Media-Landwirte dem Deutschen Bauernverband derzeit, wie moderner Protest geht?

Rukwied: Die Aktionen waren in jedem Fall ein Erfolg. Die Bauern haben in Richtung Gesellschaft und Politik ein deutliches Signal gesetzt. Wir stehen über unsere Landesbauernverbände im Austausch mit den Initiatoren und werden das auch weiterhin so tun.

Den beeindruckenden Demobildern folgte Streit innerhalb der Organisatoren, aber auch Kritik am Bauernverband. Gibt es Anlass zur Sorge, dass sich die Bauern in unterschiedliche Lager zerstreiten?

Rukwied: In den 25 Jahren in denen ich mich nun im Bauernverband engagiere gab es immer wieder kontroverse Diskussionen über den richtigen Weg. Auch in der Vergangenheit hatten wir nie das einheitliche Bild, sondern immer auch divergierende und heterogene Interessen. Entscheidend ist, dass wir am Ende den Bauernfamilien eine Perspektive bieten können. Und das geht nur miteinander.

Sie haben sich im Vorfeld mit den Protesten solidarisch erklärt, sofern diese friedlich bleiben. Haben Sie Grund zu der Annahme, dass sich das friedliche Bild bei zukünftigen Demos ändern könnte?

Rukwied: Das war ein wichtiger Appell und diesen halten wir aufrecht. Nur so können wir die Sympathie für die Bauernfamilien in der Gesellschaft erhalten.

Auf den Demo-Schleppern saßen auffällig viele junge Menschen am Steuer, die es längst nicht zu jedem Kreisverbandstag treibt. Was lernen Sie für die Arbeit in ihren Gremien aus den aktuellen Bewegungen? Ist die Zeit reif für eine Verjüngungskur?

Rukwied: Das Thema haben wir seit Jahren auf der Agenda, in den Landesbauernverbänden, in den Kreisverbänden und auch in Berlin. Wir können dabei Impulse geben und tun dies auch, aber die Verjüngung muss von unten kommen.

Die Demos waren Impulse von der Basis, also von unten. Was nehmen Sie davon mit?

Rukwied: Ich würde mir wünschen, dass sich diese jungen Menschen auch innerhalb des Verbandes stärker engagieren und Verantwortung übernehmen. Auf vielen Demoschleppern saßen Landwirte, die auch Mitglieder des Bauernverbandes sind.

Wie geht es jetzt weiter? Und wie lässt sich der Schwung für die politische Debatte nutzen?

Rukwied: Ministerin Klöckner hat weitere Gespräche angekündigt. Anfang Dezember lädt die Kanzlerin zu einem Landwirtschaftsgipfel ein. Jetzt ist die Politik am Zug und muss liefern.

Was erwarten Sie vom Landwirtschaftsgipfel mit der Bundeskanzlerin?

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Artikel geschrieben von

Matthias Schulze Steinmann

Chefredakteur top agrar

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Diskussionen zum Artikel

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von Hermann Bramkamp

frisches Geld

frisches Geld für neue bürokratische Maßnahmen in Sachen mehr Biodervisität? Ich glaube ich les nicht richtig.Es ist unser ureigenes Interesse mit userem Boden und der Umwelt schonent und wirtschaftlich zu arbeiten. Ich brauche kein frisches Geld für Leistungen die ANDERE von mir verlangen. WIR brauchen faire Preise die unsere Arbeit honorieren.

von Martin Ullrich

Der Verband kapiert nicht das sich viele junge Kollegen von ihm abwenden weil es vom Kopf her nicht stimmt. Ich frage mich manchmal was eigentlich ein führender Bauernverbandvertreter bei Nestle und Co. zu suchen hat und wessen Interessen dieser denn vertritt. Die landwirtschaftlichen oder die der Industriellen. Eine Öffentlichkeitsarbeit sollte eigentlich anders ablaufen wie es derzeit im Verband gängige Praxis ist. In den öffentlichen Medien liest man eher selten Beiträge zur Landwirtschaft. Von den Umweltverbänden aber häufig.

von Siegfried Freudling

bessere Preise

Wir landwirte brauchen nicht frisches Geld. Was wir brauchen sind Produktpreise , die Kostendeckend sind.

von Volker Hahn

haben wir ein gemeinsames Ziel?

Der Zwist bei LsV ( nach wenigen Wochen) zeigt doch, wie schwierig es ist, alle unter einen Hut zu bekommen. Auch die Naturschutzverbände bekämpfen sich, wo sie nur können: Aber sie wissen, wann sie zusammen stehen müssen, um uns zu schaden. Ich freue mich über jeden, der FÜR unsere Positionen kämpft. Wann stehen wir endlich zusammen? Es ist keine Zeit für Grabenkämpfe!

von Albert Maier

Bei allem Respekt, Herr Gahse!

Niemand bezweifelt, dass sich das "Fußvolk" des BV redlich müht. Der Fisch stinkt vom Kopf her.

von Thomas u. Helmut Gahse GbR

Aufmerksamkeit hat LSV

zweifellos enorm bekommen, Herr Maier. Aber ob sich diese Aufmerksamkeit in politischen Erfolg niederschlägt bin ich gespannt, ich hoffe es für die vor allem jungen Berufskollegen. Ich bin jetzt fast Rentner und habe vor sechs Jahren mein Amt als Vorsitzender unseres landw. Ortsvereins an einen jüngeren Kollegen nach siebzehn Jahren abgegeben. Letztes Jahr habe ich mein Amt als stellv. Kreisvorsitzender ebenfalls in jüngere Hände freiwillig abgegeben. Unter meinem Vorsitz hat 1988 ein Arbeitskreis damals junger Landwirte eine Altersbegrenzung für Ehrenamtliche im Kreisverband in die Satzung des KBV gebracht. 1994 hab ich auf meinem Hof den Tag des offenen Hofes der Kreislandjugend ausgerichtet dem in der Zwischenzeit noch viele andere Ortstermine in der Öffentlichkeitsarbeit für den Berufsstand folgten. Unser Ortsverein hat schon vor zwanzig Jahren in Zusammenarbeit mit unserer Gemeindeverwaltung kilometerlange 2,5- 5m breite Randstreifen entlang von befestigten Feldwegen angelegt. Die Vorstandschaft des landw. Ortsvereines hat in der Zeit als ich Vorstand war Hecken und Streuobst in Zusammenarbeit ebenfalls mit unserer Gemeinde gepflanzt. Bis Heute (seit mehr als Dreisig Jahren) pflegt eine kleine Gruppe von Mitgliedern unseres Ortsvereins jedes Jahr Bach- und Feldgehölze in Zusammenarbeit mit dem Revierförster und der Gemeinde. Ich bin und war auch nicht immer mit allen Beschlüssen und Aktivitäten des Bauernverbandes unter seinen verschiedenen Vorsitzenden einig. Aber es gibt mehr als den § 148 und eines ist sicher "teile und herrsche".

von Albert Maier

Bei allem Respekt, Gahse GbR.

Bauer Willi engagiert sich aus freien Stücken ohne Beiträge oder sonstiges zu kassieren. Und wäre der DBV seinen Aufgaben ordentlich nachgekommen, könnte Bauer Willi seinen Ruhestand geniesen und bräuchte sich nicht von Verbandsgetreuen dumm anmachen lassen. Wenn es einer Bewegung wie LSV in so kurzer Zeit gelingt, soviel zu bewegen, dann wird nun offensichtlich, wie jämmerlich die berufständischen Interessenvertretung durch den DBV bisher war.

von Karlheinz Gruber

@Gahse GbR

Die Frage ist doch eher, wo ware alle! Nicht wo Bauer Willi war. Der Verband ist nur ein Spiegelbild der aktiven LDW. Und wenn kein Druck kommt dann geht es in die Falsche Richtung. Ok, viele haben den Verband den Rücken gekehrt. Ich auch. Aber ich habe mitgearbeitet, ich war viel dabei, und habe gemerkt, daß wenige hinter einem sind, obwohl man immer nach vorne gelobt worden ist. Motto: Wir stehen hinter Dir, aber soweit weg, das wenn es zum umfallen ist, dann hast Du freien Fall. Und wir einen schuldigen! Ich stelle hier schon die Frage, was habt ihr alle getan? Wo wahrt ihr alle zum Druck machen? Alle paar Jahre sind wahlen. Und, haben die oberen was davon gehört? Haben die was geändert? Bei uns gab es immer viel und z. T. heftige Kritik. Viele sind gegangen weil Sie enttäuscht wurden. Nur wenig Aktive sind geblieben. Gott sei Dank auf der anderen Seite. Denn was wäre sonst noch alles rausgekommen. Das gebe ich auch zu. Aber jetzt auch zu Ihnen, wo waren Sie?

von Thomas u. Helmut Gahse GbR

Bei allem Respekt,

Bauer Willi, vor Ihrem Engagement, aber wo waren denn Sie in den letzten 30 Jahren? Haben Sie auf Ortsebene für Feldwege gekämpft, dass die Rübenlaster fahren können und dürfen? Es ist leicht, als gut ausgestatteter Pensionär, über Unzulänglichkeiten im Bauernverband zu befinden. Aber seinen Hut in den Ring zu werfen obwohl man eigentlich kaum übrige Zeit hat und weiß, daß am Ende nur ein warmer Händedruck und vielleicht ein Weinpräsent wartet, hat eine andere Qualität. Um nicht missverstanden zu werden, ich habe nichts gegen konstruktive Kritik. Aber es gibt jedes Jahr tausende Mitgliederversammlungen und alle 3 Jahre Wahlen auf Orts- Kreis- Landes- und Bundesebene und wenn sich Einer einbringen will dann wird er die Stimmen der Mitglieder bekommen. Und wenn er gute mehrheitsfähige Ideen hat werden die auch unterstützt. Es ist leicht hier im Forum über andere herzuziehen so wie es viele tun, nicht Sie Bauer Willi, aber dann konkret etwas zu erreichen steht auf einem anderen Blatt.

von Schuchmann GbR

Respekt 49 Kommentare hatten wir lange nicht mehr.

von Karlheinz Gruber

Sehr geehrter Herr Ruckwid

Sie sagen, der DBV vertritt die Anliegen der Landwirte. Bitte gehen Sie und Ihre Kollegen mal in sich. Und dann überlegen sie die Abgabeklausel für Landwirte, wo Sie und Ihre Kollegen vehement gegen eine Abschaffung waren. Sind hier Interessen der Landwirte vertreten worden? Klares Nein!, Dann die Nachbauregelung, die es in dieser Form nur in Deutschland gibt. Interessensvertretung der Landwirte? Klares Nein. Dann kommen die Ernterundfahrten noch dazu, die schon vor der Ernte ablaufen. Interesse der Landwirte? Jaein. Denn der Bauer ist an dem Interessiert was er im Lager hat, nicht wie es Aussieht. Außerdem muß danach immer korrigiert werden. Und das glaubt dann keiner mehr dem Bauern, wenn er zuvor sagt, die Ernte ist scheiße und dann sind die Lager voll. Dann der immerwährende Satz, wir brauchen Geld. Ja das braucht jeder. ABER, was hilft mir das Geld vom Staat, wenn unerfüllbare Auflagen daran hängen. Wenn dafür wie bei der Düngereform enteignungszustände herbeigeführt werden, wenn beim Insektenprogramm einseitige Auflagen nur die Bauern trifft, aber nicht die Kommunen und den Rest der Bevölkerung. Meine Heimatkommune hat im letzten Jahr 26! ha (Stand von gestern Abend Bürgerversammlung) neu gekauft für Tauschgrund. Sie haben innerhalb von einem Jahr 12 ha verbaut. Dazu kommen noch Autobahn, Umfahrungen usw. Der Flächenverbrauch in der BRD ist immens. Was hört man vom DBV: Allgemeine Floskeln. Man will ja den Baugrundstücksbesitzern nichts wegnehmen. Warum ist der DBV nicht endlich gegen den Ausverkauf an nichtlandwirte. Förderung der Familienbetriebe? Bei uns kannst nichts mehr an Fläche kaufen. Weil kein Geld nicht mehr da ist und weil die alles mit Vorkaufsrecht machen. Pocking hat über 190 Ha inzwischen Gesamtfläche in der Zwischenzeit. Was macht die Vertretung? Ich könnte hier noch ewig weiterschreiben, über die Tochterunternehmen für Urlaub usw vom Verband. Braucht kein Bauer. Wir brauchen eine Vertretung, die unsere Interessen vertritt und nicht Vertreter aus der Nahrungsindustrie in unserm Verband. Ebenso darf kein Vertreter des Verbandes bei anderen Organisationen, auch Landwirtschaftsnahe, als reguläres Mitglied mit dabei sein. Sonst kommt immer wieder nur der selbe Scheiß raus wie bisher. Gegen die sogenannten Partner wird dann nichts gemacht. Vertretung sieht definitiv anders aus Herr Ruckwied und beinhaltet auch mal klare Kante gegen unsere Gegner und deren Vorstellungen. Nicht der Ruf nach Geld, damit deren Unsinn bezahlt wird. Die Zeit der Kompromisse ist vorbei. Auch bei Ihrem.

von Dr. Willi Kremer-Schillings

Vor dreißig Jahren...

..sagte Gorbatschow in Berlin einen Satz, der in die Geschichtsbücher eingegangen ist: "Wer zu spät kommt...". Der Rest ist bekannt. In einem stimme ich Herrn Rukwied zu: wir brauchen einen starken Verband. Wie die aktuellen Ereignisse zeigen, fehlt es auch nicht an persönlichem Einsatz. Warum fehlt dem DBV der Nachwuchs? Mal nachdenken...

von Klaus Fiederling

Hochverehrter Herr Bauernpräsident Rukwied,

...wissen Sie überhaupt, wie in Ihrem Heimatland, im Ländle -insbesondere entlang des Rheingrabens- förmlichst die "Post abgeht"!? Wer braucht tatsächlich dort das von Ihnen aufgerufene "FRISCHE GELD"!?

von Paul Lieb

Verbandsarbeit

Wieviele, auch retorisch top Kollegen, die im Bauernverband wirklich was bewegen und verändern wollten wurden die letzten 20 Jahre verschlissen und runtergebüglet???? Bis sie letztendes frustriert aufgaben und sich in anderen Verbänden richtig erfolgreich einbrachten!

von Gerd Uken

Wer hält denn die ganze Zeit gegen

Umrechnungsfaktor oder jetzt den Paragraphen 148 ?? Der DBV war auch gegen eine Reform der Alterskasse zu wessen Vorteil denn? Das mit den Genomolkereien lass ich auch nicht gelten , denn dann wären die Bauern ja wohl mal aufgestanden bei der DMK. Dort sitzt ein Herr Korte im Ehrenamt, der kommt vom niedersächsischen Bauernverband der müsste doch wissen wo das Geld fehlt? Die Düngeverordnung haben wir auch wem zu verdanken? Da fragen Sie Frau Klöckner mal wer da immer auf der Bremse stand -dürfte bekannt sein seit Münster

von Matthias Zahn

Der schnellere Weg ist Geld,

zu den Kommentaren die den Weg des Bauernverbandes verteidigen. Ja, es mag sein das eine Geldforderung derzeit die schnellste Art ist, um einen Erfolg vorweisen zu können. Aber ist diese Vorgehensweise nachhaltig? Wollen wir jetzt bei jeder Sau die durchs Dorf getrieben wird, mit tausenden Schleppern aufmarschieren und nach weiteren Steuergeldern rufen? Ich halte das für eine Sackgasse! Denn das kleingeschriebene bei diesem Vorgehen macht den Unterschied! Politik und Ernährungsindustrie kaufen sich mit Steuergeldern frei und entledigen sich ihrer Verantwortung für den Makt! Der Verantwortung, dass die Bauern ihren rechtmäßigen Teil im Markt bekommen. Unsere Erzeugerpreise sind schon soweit unten, dass die Ernährungsindustrie mit europäischen Produkten weltweit heimische Produkte vor Ort unterbieten kann. Aber nutzt uns Bauern das etwas? Es ist schon etwas verwunderlich, dass sämtliche Kostenkalkulationen es förmlich herausschreien, dass die Erzeugerpreise zu niedrig sind (trotz staatlichen Subventionen). Und trotzdem wollen alle so weiter machen wie bisher....... Ich verstehe es nicht!

von Willy Toft

Herr Rukwied, wir kämpfen um unsere Höfe, der BV hat jetzt die Chance mit zu ziehen........

Wir haben in unseren Reihen leicht "Ersatz" für den BV, wenn die "alten Krieger" müde werden! Was uns beim LSV ausmacht, das unser Zusammenhalt stetig wächst. Ich glaube ihnen gerne, dass im Verband vieles angeschoben und abgewogen wird. Was aber gerade passiert, wie die Gesellschaft uns vorschreiben will, wie wir zu Wirtschaften haben, und wie die Politik versucht daraus politisches Kapital zu schlagen, ist für unseren "Verband" erbärmlich, wie dieser sich auch bei den Parteien einbringt, und unsere Interessen vorbringt. Die Gesellschaft darf gerne höhere Standards fordern, sie muss es nur bezahlen. Sobald wir hier etwas in Gesetze einpacken, wo die Halbwertzeiten solcher "Maßnahmen" schneller verfallen, als uns allen lieb ist, haben wir schon verloren. Bevor überhaupt mal richtig Geld auf die Höfe ankommt, gleicht so eine Maßnahme schon als ein Enteignungsähnlicher Vorgang! Nachher will es wieder gewesen sein, und es zurücknehmen, fällt der Politik immer schwerer!

von Willy Toft

Herr Rukwied, wir brauchen vor allen Dingen wieder ein Sprachrohr bei der Politik!

So wie es die letzten Jahre mit dem Politischen Dialog ablief, habe ich nicht das Gefühl, dass da eine starke landw. Lobby hinter den Landwirten steht! Es sind Zugeständnisse gemacht worden, die uns schon an die Existenz- Grenze geführt haben! Der Bescheidene Ausgleich war gering, und versandete meist schnell wieder, bei den Kostensteigerungen. Zuletzt konnte die Politik uns schon vorführen, denn Unterschriftenaktionen zwangen an anderer Stelle der Nation schon die Landwirte, ihre betriebswirtschaftlichen Wirtschaftsweisen teilweise in besonderen Gebieten aufzugeben, oder so zu erschweren, dass kein Auskommen mehr erwirtschaftet werden kann! Das A- Paket geht in ähnlicher Richtung, und zwingt die Landwirte in die Knie. Das können wir uns nicht bieten lassen, jetzt muss gehandelt werden, denn es geht um unsere Höfe!

von

Korrektur sofort

merkt denn hier keiner wo die Reise hinget.Bei uns im Osten gehört schon ein Drittel des Bodens Investoren Und die Politik behauptet sie könne nichts machen, ich habe den Satz von einem LW Minister selber gehört.Der Bauernstand soll abgeschafft werden,und das wird schnell gehen.

von Georg Scheuring

@ Gerd Uken

Auf die Parolen von NABU und Co. hereingefallen? Ständige Wiederholungen machen falsche oder undifferenzierte Behauptungen nicht wahr! Oder täusche ich mich da. Wenn ihr es nicht merkt: Diese Herrschaft wollen am Ende an Euren Grund und Boden, den der Bauernverband mit Klauen und Zähnen verteidigt. Von diesem Gerede von wegen "Pöstchen" halte ich gar nichts. Soll es doch jemand anders machen.... Aber will auch keiner. Und eine genossenschaftliche Molkerei gehört z.B. den Genossen, also den Landwirten. Warum sollen keine Landwirte im Vorstand oder Aufsichtsrat sitzen?

von Albert Maier

Der DBV hat die ...

... Zeichen der Zeit nicht erkannt. Seine Argumente und Forderungen von gestern und vorgestern. Sein agieren eine Schande (wenn man bedenkt, wie er sich jetzt auf den Erfolg der Demos aufschwingen will) Seine Zeit ist abgelaufen. Definitiv.

von Gerd Uken

@ Scheuring

Warum ist das wohl so? Auf Orts u. Kreisebene funktioniert es ja noch und die machen gute Arveit,aber es fängt doch schon auf Landesebene an. Die gewählten Vertreter sind nicht frei sie haben überall noch ihre bezahlten Pöstchen ob s b. VIPs im Aufsichtsrat ist oder b. Molkereien Das war doch schon zu Zeiten Heeremanns so. Das wird beim Schwesterverband nicht geduldet ebenso muss man Aktiver Milcherzeuger sein.

von Henrik Plaas-Beisemann

@Esser

Das war in Westfalen anders. Tatsächlich sieht man bei den Anträgen bei AUMs nach wie vor die rheinisch-westfälische Grenze. In Westfalen ist der Flächenanteil höher, trotz gleicher Programme. Jeder Landesverband hat so seine Stärken und Schwächen. Der RLV macht oft gute Öffentlichkeitsarbeit.

von Heinrich Esser

@Plaas-Beisemann

Das mag sein, aber auf den Verbandsversammlungen wurden Vorschläge dieses Programm zu nutzen, auszubauen oder gar "Werbung" bei den Landwirten dafür zu machen stets abgelehnt. Diese Flächen seien viel zu wertvoll gewesen, als diese so zu "verschwenden". Mittlerweile ist der VNS im südlichen Rheinland ein echter Erfolg und auch die vielfältige Fruchtfolge, wie Sie richtig erkannt haben. Und ich finde es auch richtig, dass dafür Gelder bereitgestellt wurden und werden. Zusätzliche Gelder wurden ja zuletzt mit der Umschichtung generiert, entgegen dem Willen des DBV übrigens.

von Georg Scheuring

Wo ward ihr all die Jahre? oder "Seid einig!"

Wenn ich den einen oder anderen Kommentar lese, dann sehe ich, dass viele nicht verstehen, wie Politik funktioniert. Die "Auto-Aggression" gegen die eigene Berufsvertretung wird der Landwirtschaft möglicherweise noch teuer zustehen kommen, weil sich angesichts der Aufsplitterung in alle möglichen Interessengruppen die Politik die Hände reiben kann nach dem Motto "Teile und herrsche!". Vor allen Dingen frage ich mich aber, wo all diejenigen bislang für den Berufsstand engagiert waren, die jetzt die Arbeit der Bauernverbände kritisieren und damit auch das bewundernswerte Engagement all der Ehrenamtlichen in den Orts- und Kreisverbänden. Die Aufgaben eines Dachverbands muss es doch sein, den kleinsten gemeinsamen Nenner all der widerstrebenden Interessen auch innerhalb der Landwirtschaft zu finden und gebündelt an die Politik heranzutragen. Die bisherigen Proteste waren wichtig, um die Arbeit des Bauernverbands zu unterstützen, aber zu einer erfolgreichen politischen Arbeit gehört weitaus mehr als es manche mit einfachen (und dazu oft nach falschen) Parolen glauben machen wollen. Ich kann am Interview mit Herrn Rukwied nichts Verwerfliches erkennen. Und diejenigen, die mit Hasskommentaren (warum auch immer!) Stimmung machen wollen, stellen sich selbst in Abseits.

von Gerd Uken

Und nun möchte man hier für auch noch Geld vom Bund

https://www.topagrar.com/suedplus/news/initiative-erfolgreich-risikovorsorge-weiter-vorangebracht-11889176.html Ende vom Lied wird sei das man es uns woanders wieder weg nimmt......in den Niederlanden war es genau so. Alles was wir brauchen sind nachhaltige Preise! Und nicht noch mehr Abhängigkeiten um am Tropf des Bundes/EU Haushalts zu hängen.

von Henrik Plaas-Beisemann

@ Heinrich Esser

Das stimmt so nicht. Der Vertragsnaturschutz war eine Art Steckenpferd von Baron Heeremann

von Henrik Plaas-Beisemann

Wieso entweder oder?

Wir brauchen faire Rahmenbedingungen und faire Preise, das bedeutet auch Teile des Freihandels zu überdenken. Mir ergründet sich allerdings nicht, warum sich das mit kooperativen Naturschutz widerspricht? Kooperativer Naturschutz bedeutet, dass wir selbst entscheiden, ob und an welchem Programm wir teilnehmen, das ist allemal besser als Verbote. Gute Programme bei den Agrarumweltmaßnahmen werden derzeit auch von den Landwirten nachgefragt. Es gibt da echte Erfolgsmodelle, wie in NRW das Programm vielfältige Fruchtfolge. Um das auszubauen bedarf es frischem Geldes. Das ist kein Betteln sondern nichts anderes als eine Forderung nach einer faire Entlohnung für eine Leistung, im Grunde nichts anderes als die Forderung nach einem fairen Produktpreis. Hier müssen wir den Preis bei der Politik direkt einfordern, bei unseren klassischen Produkten, muss die Politik in der Lieferkette stärken, da müssen wir den Abnehmern an jeder Stelle der Lieferkette auf die Füße treten.

von Heinrich Esser

@Bothe

Mein Vater hat sich über 25 Jahre eingebracht, aber von Alternativen im Anbau, Vielfältiger Fruchtfolge oder Blühstreifen wollte man dort vor einigen Jahren noch nichts hören. Heute rühmt sich Rukwied mit diesen Errungenschaften, dabei sind solche Entwicklungen nie vom Verband aus, sondern immer von Außen angetrieben worden. Und es sieht nicht so aus, als würde sich da viel ändern, die Proteste im Oktober sind da nur ein Beispiel, die gingen auch nicht vom DBV aus. Ich weiß, Sie sind für Weltmarktorientierung und Großbetriebe und da passt es, dass Sie den DBV (wobei das "B" eigentlich nicht mehr passt) unterstützen, aber der Großteil der Betriebe will das nicht mehr. Wir brauchen keinen Weltmarkt, sondern bessere Preise. Dann müssen wir auch nicht weiter abhängig von Subventionen sein. Eine Abkehr ist jedoch nicht erkennbar und daher ist mein Vater vor einigen Jahren ausgetreten. Und ich als Junglandwirt sehe keinen Grund mich einem solchen Verband anzuschließen, der offensichtlich keine meiner Interessen vertritt. Ich trete ja auch keiner Partei bei, die ich niemals wählen würde, nur um sie zu ändern. Zum Glück gibt es alternative Bauernverbände, denen Bauern beitreten können.

von Bernhard ter Veen

WIR reden vom Bauernverband ???

sicher hat dieser "hochbezahlte Bittstellerverein" noch einige Anhänger... aber DIE fressen sich ja gegenseitig auf weil -einer dem anderen nicht die Butter auf dem Brot gönnt- Dick bezahlen lassen und dünn abliefern... zu allem den Hals aufreissen und NICHTS erreichen weil man ja nicht an dem Ast sägt auf dem man schön hoch und trocken sitzt... Lobbyismus gesteuerte Marionetten... und dann schön auf die Agritechnika fahren und sich vor den Grossmaschinen fotografieren lassen und so tun alswenn sich Irgendjemand die Dinger noch Leisten kann ...ausser Ihm selbst... und gut Durchgefüttert Abends nach der Aftershowparty ins von den kleinen Mittgliedern bezahlte Luxushotel besoffen ins Bett fallen... Das ist für mich der DBV. Völlig weltfremde und überkandidelte allerwertestenkriechende möchtegern... Einziger Slogan der immer zu hören ist...machen wir...aber muss man bezahlen. Die einzigen die ALLES bezahlen sind die Bauern mit Ihren Familien die sich tagtäglich auseinander reissen um nicht nächstes Jahr dicht machen zu müssen... nur weil der DBV immer noch mehr Wölfe füttern will denen ER nicht gewachsen ist.

von Christian Bothe

BV

@Kbv Demmin, dem gibt‘s nichts hinzuzufügen und solche Kommentatoren wie Esser und Co. sollten sich einbringen, statt nur zu lamentieren.Immerhin reden wir hier vom B a u e r n verband und nicht irgendeinen Schützenverein...

von Thomas u. Helmut Gahse GbR

Wer glaubt dass die Verbraucher,

bei weiterhin offenen Grenzen, für deutsche Herkünfte freiwillig wesentlich mehr für die Lebensmittel bezahlen und dadurch die, durch deutsche Alleingänge bei den Vorschriften bedingten höheren Kosten, ausgleichen, der kann auch gleich an den Weihnachtsmann und den Osterhasen glauben. Wenn es uns nicht gelingt gemeinsam gegenüber der Politik aufzutreten und uns weiterhin lieber untereinander über den Führungsanspruch streiten, sieht die Politik keine Notwendigkeit auf unsere berechtigten Forderungen, wie sie Präsident Rukwied hier angesprochen hat, auch nur ansatzweise einzugehen.

von Gerd Schuette

In vielen Kreis- und in einigen Landesverbänden wird gute Arbeit geleistet. Die Landesverbände täten gut daran sich ihres alten Dachverbandes zu entledigen und einen neuen Dachverband zu gründen. Ohne assoziierte Mitglieder. Eine wirkliche landwirtschaftliche Interessenvertretung... Machen sie dies nicht, so wird es unausweichlich zur Entstehung von Parallelstrukturen kommen und der Verband zunehmend weiter an Bedeutung verlieren.

von Peter Schmid

Hampelmannverein

Dieser DBV ist so überflüssig wie ein Kropf,ich frage mich auf welcher Seite diese sogenannten Bauernvertreter eigentlich stehen ,sicher nicht auf der Seite der Landwirtschaft eher auf Seite der Agrarindustrie und Hr .Rukwied ist einer von Diesen. Die Deutsche Landwirtschaft vergammelt von innen heraus mit einem solchen Hampelmannverein.

von Andrea Rahn-Farr

Richtige Forderungen von Präsident Rukwied!

Herr Rukwied macht hier die richtigen Forderungen auf. Er hat NICHT pauschal um mehr Geld "gebettelt", sondern er fordert Kooperation statt Verbote. Kooperation heißt: Vertragsnaturschutz bzw. Agrarumweltmaßnahmen. Das bedeutet, der Bauer bringt für den Naturschutz oder den Tierschutz eine Leistung und diese wird bezahlt. Genau das ist der richtige Weg! Kein Geld - keine Leistung. Pauschal ein Schmerzensgeld zu bekommen und dafür Verbote per Gesetz - das wollen wir nicht. Denn das Geld ist schnell leer, dann bleiben die Verbote, die ja -weil Gesetz - nicht ausgleichspflichtig sind. Das könnte der Politik so passen - so billig sollen sie nicht davonkommen! Sehr gewundert habe ich mich allerdings, dass die Verhandler von LsV hinter diesen Forderungen des DBV zurückgeblieben sind. Gerne mal nachlesen: "Treffen bei Ministerin Klöckner in Berlin, am 7.11.2019 Ministerin Klöckner, Dr. Aeikens und Dr. Schmied, für das Ministerium, hatten zu einem Gespräch eingeladen. Johanna Mandelkow, Dirk Andresen und Thomas Andresen nahmen für LsV teil. Nach einer kurzen Vorstellung ging es um die Finanzierung der im Agrarpaket benannten Maßnahmen zum Insektenschutz. Wir haben deutlich gemacht, dass wir uns für den Insektenschutz einsetzen wollen, dass aber die auszuführenden Maßnahmen ausreichend vergütet werden müssen. Es wurde vom Ministerium klar gestellt, dass die Meldung der Schutzgebiete Ländersache sei und man nicht davon ausgehe, dass die Länder die gesamten Schutzgebiete ausweisen. Frau Klöckner hat zugesichert, dass auch zukünftig eine Bewirtschaftung in den Schutzgebieten sichergestellt sein muss und gewollt ist. Sie wird sich für eine ausreichende Deckung der Kosten stark machen. Details sind aber mit dem Bundesumweltministerium (Ministerin Svenja Schulze) zu klären. Wir haben gefordert, weiter durch Vertreter von LsV an den Gesprächen beteiligt zu werden. Frau Klöckner begrüßte die Forderung." Quelle: https://www.facebook.com/Land-schafft-Verbindung-Deutschland-107515514021030/

von KBV Demmin

Prügelknabe

scheint der DBV zu sein... leider vergessen zu viele zu schnell, wer der Bauernverband eigentlich ist. Das sind LANDWIRTE/ BAUERN. Ganz persönlich. Es ist sicher sehr schwer aus den bestehenden Strukturen und den sehr unterschiedlich aufgestellten Einzelmitgliedern demokratisch getragene Meinungen und Mehrheiten zu bilden. Aber anstatt pauschal zu verurteilen, sollte sich besser jeder aktiv einbringen als Pauschalkritik zu verteilen. Hier sprechen wir mit jungen Landwirten, versuchen die Einheit der Vielfalt zu leben. Meckern ist oft leicht, aber selber gestalten und gestalten zu wollen- da hört es bei vielen dann auch auf. Leider. Wirklich schade finde ich nur, dass sich die Bauern und ihren Verband so fleißig selbst zerreiben. Veränderungen sind jederzeit möglich. Man muss nur wollen und die Demokratie achten. Ansonsten wird so lange rumgemeckert, bis der "Haufen völlig in Scherben liegt". Dann ist sicherlich allen anderen geholfen - nur nicht den Bauern! Bei der CMA haben wir nämlich genau das geschafft!!! Also bitte ruhig einmal sachlich. Die ganze "grüne Liga" von PETA, NABU und Co. lacht sich nämlich inzwischen schlapp...

von Heinrich Esser

Das Einzige, was diesen Verband noch am leben hält,

ist seine Struktur. Durch die Mitgliedschaft im Landesverband ist man automatisch im DBV. Wenn man die Wahl hätte, wäre Rukwied wohl schon längst aus Berlin weg. Der DBV hat Jahre lang Entwicklungen verschlafen, bspw. die Öffentlichkeitsarbeit. Und die Hauptziele des Verbandes sind immer noch die aus dem Gründungsjahr: mehr Nahrungsmittel, gesicherte Versorgung und das zu bezahlbaren Preise. Nach dem Krieg war das sicherlich nötig, aber nicht in der heutigen Zeit und trotzdem wird daran festgehalten. Man hätte bereits vor Jahrzehnten für bessere Preise einstehen sollen und versuchen das Höfesterben zu verhindern. Man hat in den letzten 25 Jahren etwa 50% der Mitglieder verloren, es ist kein Anzeichen von Änderung zu erkennen, da sollte man doch mal drüber nachdenken, was man anders machen könnte. Für mich daher unverständlich, wie man diesen Verband noch unterstützen kann, wie Herr Maier und Herr Bothe es tun.

von Martin Hofmann

Keine Subvetionen

Hier wird das Image in der Öffentlichkeit gefördert, dass der Bauer immer nur nach Subventionen ruft. Selbst der Bauernverband weiß nicht mehr, dass es ursprünglich Ausgleichzahlungen sind gegenüber Wettbewerbsnachteile durch Gründung der EU, durch Freihandelsabkommen, durch Umweltvorschriften, TÜV etc.,etc... Heute wird angeboten, dass für Artenvielfalt und Insektenschutz ein Ausgleich erfolgt, in 3 Jahren weiß dann niemand mehr für was das Geld gezahlt wird und es wird als überflüssige Subvention angeprangert.

von Hermann Reinmuth

So eine Lachnummer

aber das sind VOLLBLUT Politiker, die nur ihren eigenen Arsch retten wollen und die anderen müssen Beiträge zahlen. Hat der es noch nicht wahrgenommen dass die Bauern etwas anderes wollen und nicht sein schönes GESCHWÄTZ zum eigenen Vorteil. Aber es gibt ja auch den BBB und Freie Bauern

von Karl-Heinz Mohrmann

Der Rukwied checkt es nicht. Der DBV Apperat ist gegen alles dagegen. Hat keine eigenen Vorschläge. Und bettelt immer öffentlich nach immer mehr Subventionen. Die seit Ewigkeiten nicht mehr mit jungen Landwirten gesprochen.....

von Karl-Heinz Mohrmann

Der Rukwied checkt es nicht. Der DBV Apperat ist gegen alles dagegen. Hat keine eigenen Vorschläge. Und bettelt immer öffentlich nach immer mehr Subventionen. Die seit Ewigkeiten nicht mehr mit jungen Landwirten gesprochen.....

von

Korrektur nötig

Wenn die Politik wissentlich in Kauf nimmt das die Bauern für den Liter Milch weniger als 1960 bekommen verfolgt dieße entweder ein bestimmtes Ziel oder hatt absolut keine Ahnung.

von Christian Aukamp

mehr Geld . . .

das ist sehr sehr schwach, einfach unterirdisch Herr Ruckwied!

von Gerd Uken

@ Bothe

Was bitte hat der BV denn die ganze Zeit gemacht? Der war doch der B...Vorleger beim LWMinisterium haben die denn nichts mitbekommen die ganze Zeit?? Und es ist in NL ja nicht anders beim LTO der hat auch rumgelungert und hier ein bisschen Fördergelder abgegriffen und wenn ich schon höre Frau Ministerin will das Forum Landwirtschaft unterstützen , ja geht’s noch Frau Schulze schmeißt Geld für externe Berater raus ..... Anders klingt das doch jetzt mit frischem Geld auch nicht?! Das Problem liegt ja woanders das haben die in Berlin noch nicht begriffen... Das müssen die erst spüren..... In den Niederlanden diskutiert man gerade ob in diesem Winter noch Streusalz eingesetzt werden darf wegen der Stickstoffemmissionen. Wieviel N geben die in Berlin wohl ungefiltert in die Atmosphäre?

von Werner Kriegl

Ich will nicht mehr Geld!

Ich will FAIRE und EINHEITLICHE europaweite RAHMENBEDINGUNGEN - dadurch ergeben sich in Kombination mit AUSSENSCHUTZ vor niedrigeren Standards automatisch auch bessere Produktpreise. Ich will Politik auf sachlicher FAKTENLAGE und mit zeitlicher KONTINUITÄT - nicht heute links und morgen rechts herum, weil irgendeine NGO schreit. Und ich will weniger GÄNGELEI und BÜROKRATIE - FREIHEIT für Fachleute! Wenn Herr Ruckwied mehr Geld möchte, dann soll er Lotto spielen...

von Gerhard Niebler

Ich erwarte

mir von demjenigen der "Bauer" im Verbandslogo verwendet, das er sich dafür einsetzt das die breite Landwirtschaft ein Einkommen erwirtschaften kann welches für eine normale Betriebsentwicklung ausreicht. Aber liebe Kollegen solange wir es uns nicht leisten wollen eine von uns bezahlte Vertretung ins Leben zu rufen, die alleine unsere Interessen vertritt, solange werden wir die Empfänger von: Restgeld aus dem Produkteverkauf, Interessensrest aus der Vertretung, Rest der Sympathie in der Bevölkerung, bleiben. Es hätte auch den Vorteil, wer nicht spurt fliegt. Denkt mal darüber nach!!!

von Christian Bothe

DBV

@Maier,ich kann Ihnen nur beipflichten und die Kommentare der Kollegen nicht nachvollziehen.Was Rukwied sagte, ist richtig und nur der DBV kann die LW wieder an Ort und Stelle rücken und das Sinnvollste wäre es das in Verbindung mit anderen Bauernverbänden zu tun.Die „Teile und Herrsche“ Politik bringt gar nichts und vertieft nur Meinungsverschiedenheiten zwischen den verschiedenen Eigentumsformen und Wirtschaftsweisen der Bauern. Rukwied ist ja selbst Bauer...

von Roland Opitz

Ist schon Merkwürdig

Herr Rukwied fordert nach den Protesten für mehr Mitarbeit im Verband auf. Schon traurig genug, das Landwirte den Protest ohne den Verband organisieren mussten. Wo war der eigentlich, das wäre seine vornehmste Aufgabe gewesen ! Jetzt springt Rukwied als Trittbrettfahrer auf und hofft wohl noch auf Beitritte. Ich bin auch der Meinung, dass wir eigentlich einen starken Bauernverband nötig hätten, aber was dieser traurige Verein auf Bundesebene abliefert ist mehr als dürftig. Und wer Ministerin Klöckner als erste Ansprechpartnerin sieht, kann das doch nur tun, weil nichts anderes da ist. Ich empfehle die neuste Land & Forst zu lesen. Nach den letzten Aussagen von Frau Klöckner in der CDU/CSU Fraktion brauchen sich die Landwirte wegen dem Agrarpaket überhaupt keine Sorgen zu machen. Das ist deutsche Agrarpolitik. Die Ministerin hat jeglichen Bezug zur Realität verloren. Denn das BML hat ja eine eigene Politik längst aufgegeben und übernimmt offensichtlich sämtliche Wünsche und Vorgaben von Frau Ministerin Schulze. Da wünsche ich nette Gespräche bei Kaffe und Kuchen am runden Tisch.

von Hermann Reinmuth

So eine Lachnummer

aber das sind VOLLBLUT Politiker, die nur ihren eigenen Arsch retten wollen und die anderen müssen Beiträge zahlen. Hat der es noch nicht wahrgenommen dass die Bauern etwas anderes wollen und nicht sein schönes GESCHWÄTZ zum eigenen Vorteil. Aber es gibt ja auch den BBB und Freie Bauern

von Albert Maier

Herr Ruckwied ...

... weis, was seine Bauern brauchen und wollen. Nur er kann am meisten für sie rausholen. Er kann aus dem Druck der Strasse Bargeld machen. Und das wollten die Demonstranten ja. Also seid dankbar!

von Eike Bruns

Warum wird die Kritik am DBV noch immer in Frage gestellt

zu 10.000enden sind die Bauern auf die Straße gegangen und nun das: Der DBV fordert Geld und hat bei der CDU/CSU offene Ohren wargenommen ... Ich bin nicht mehr im Verband und werde wohl noch länger draußen bleiben - schade eigentlich bräuchten wir einen starken Verband. Rahmenbedingungen statt Subventionen.

von Steffen Hinrichs

Wir bleiben die Bittsteller und die Restgeldempfänger der Nation

So wird man nie Leute zum Beitritt bewegen können !

von Matthias Zahn

Geld-Das ist alles??

Mehr Steuergelder, für die wir uns noch mehr Verantworten müssen gegenüber der Gesellschaft? Noch mehr Auflagen? Wir Bauern rollen gerade mit zigtausenden Schleppern GEGEN eine Flut von Auflagen und Sie stellen sich hin und sagen "Wenns Kohle gibt, stimmen wir zu"! Es ist nicht zu fassen, wie beim Lieferstopp fällt der DBV schon wieder uns Bauern in den Rücken! Erzeugerpreise egal! Importstandards egal! Betriebsaufgaben egal! Agrarpacket nehmen wir hin wenns Kohle gibt! Ach ja, sie haben ja ihre "Irritation" zum Ausdruck gebracht! Da wird die Klöckner aber erstarrt sein oder?? Die Lacht doch nur über uns-die ganze Regierung lacht über uns! Inklusive der Ernährungsindustrie, weil sie Herr Ruckwied, diese mit ihren Geldforderungen aus der Verantwortung für kostendeckende Preise entlassen! Aber wir sind Irritiert! Ich bin auch Irritiert-irritiert davon, wie man ein solches Amt inne haben kann und sich zum Steigbügelhalter und Feigenblatt von Politik und Ernährungsindustrie degradieren lässt...... Bleiben Sie Irritiert Herr Ruckwied und ich bleibe Stolz sagen zu können - Ich bin kein Mitglied des Bauernverbandes!!!

von Bruno Stauf

Rukwied

Seine Zeit ist vorbei,er hat’s nur noch nicht verstanden.

von Alexander Audrit

Sehr geehrter Herr Rukwied...

...können oder wollen sie es nicht verstehen, wir brauchen NICHT mehr Subventionen. Wir wollen nicht länger Almosenempfänger und Bittsteller sein. Wir wollen Respekt für unsere tägliche Arbeit und nicht länger der Sündenbock für alles was in der Umwelt schief läuft. Wir leisten täglich unseren Beitrag zu Umweltschutz, die Politik sollte endlich ihre eigenen Versäumnisse z.B. in Sachen Abwasserbeseitigung und den dadurch entstehenden Nährstoffeintrag anerkennen das und nicht uns als Prügelknaben in die Pfanne hauen. Es muss endlich Schluss sein mit der ewigen einseitigen Hetze und Berichterstattung in den Medien, Missstände müssen natürlich gezeigt und geahndet werden. Aber es muss dann auch gezeigt werden das die meisten es besser, ordentlich und verantwortungsvoll machen. Ganz wichtig sowohl im Konventionellen als auch im Biobereich. Den nicht jeder Verbraucher will oder kann sich Bio kaufen. Aber dem Verbraucher muss klar gemacht werden das beides seine Vorteile hat und beides seine Daseinsberechtigung hat. Schluss mit der ewigen guter Bauer böser Bauer Verarsche! Wir brauchen einen fairen Anteil am Preis der Lebensmittel und Produktionsbedingungen die auch vernünftigen Raum zum Produzieren lassen und uns nicht zu Bauernopfer der Handelsbilanzen machen. Auch die Politik kann und darf die Augen nicht länger vor der guten fachlichen Praxis verschließen! Es muss endlich Schluss sein mit dieser elenden Vorschreiberei Verbotspolitik und immer mehr Bürokratie! Wer Hunger hat, hat ein Problem! Wer satt ist (unsere Politik) hat hundert Probleme!

von Jürgen Langreder

Bauernpräsident

Sie haben es immer noch nicht verstanden , was soll wieder so etwas?

von Gerd Uken

Tja der Herr Präsident hat es noch nicht verstanden

All die Jahre ob es Exportsubventionen waren, die Dürrehilfe immer nur frisches Geld zu fordern ist nichtvder richtige Weg........ Wir produzieren zu deutschen Standards u. sollen jetzt noch den Klimawandel alleine stemmen-so hab ich jedenfalls den Eindruck u. Mercosur wird dann mit frischem Geld versüßt . Die da am Verhandlungstisch saßen sind nicht konform mit denen die da auf die Straße gegangen sind , die das Ganze erst angeschoben haben. Er hört den Ruf der Basis anscheinend immer noch nicht! Man muss genauso wie eine Gewerkschaft Forderungen stellen u. sich nicht zum Fotoschooting mit Frau Klöckner treffen u. danach ist wieder alles gut-das funktioniert so nicht Herr Präsident

von Andreas Stroh

Lieber BV ,wir brauchen kein frisches Geld wir brauchen einzig und allein auskömmliche Preise für unsere Produkte. Machen Sie sich lieber dafür stark dass Importe nur nach UNSEREN STANDARDS importiert werden dürfen.

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