Tiertransporter beim Münster-Marathon

Im Zielbereich des Münster-Marathons (NRW) konnten am Sonntag sportlich begeisterte Bürger die Landwirtschaft hautnah erleben. Ein Tiertransporter mit lebenden Schweinen hatte sich auf dem Domplatz platziert. Landwirte und ein Tiertransporter-Fahrer standen Rede und Antwort.

Auch Menschen, die fernab der Landwirtschaft leben, hatten am Sonntag beim Münster-Marathon die Möglichkeit sich über die moderne Landwirtschaft zu informieren. (Bildquelle: Fabry (Fabrykant))

Im Zielbereich des Münster-Marathons (NRW) konnten am Sonntag sportlich begeisterte Bürger die Landwirtschaft hautnah erleben. Ein Tiertransporter mit lebenden Schweinen hatte sich auf dem Domplatz platziert. Landwirte und ein Tiertransporter-Fahrer standen Rede und Antwort. 
 
Schweine vom Hof zum Schlachthof transportieren. Das ist ein sensibles Thema, bei dem Verbraucher Sorgen und Fragen haben. Diese Fragen haben AgrarScouts – Landwirte mit Erfahrung im Verbraucher-Dialog – und ein Tiertransporterfahrer beantwortet. Besucher konnten am Rande der Sportveranstaltung einen Blick in einen echten Tiertransporter werfen und mit Experten diskutieren.
 
Die Aktion wurden vom Forum Moderne Landwirtschaft und Land.Schafft.Werte. gemeinsam initiiert. „Die Münsteraner sind sehr interessiert an dem Thema, insbesondere die lebendigen Tiere kommen gut an. Natürlich gibt es auch kritische Stimmen. Umso wichtiger ist es den Dialog zu führen“, so Carolin Bunsen von Land.Schafft.Werte. „Der Münster-Marathon mit seinen rund 100.000 Zuschauern ist dafür ein idealer Ort“, so Lea Fließ, Geschäftsführerin vom Forum Moderne Landwirtschaft.
 
Ein Video zur Aktion sehen Sie hier:

Artikel geschrieben von

Christina Lenfers

Redakteurin top agrar Online

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Diskussionen zum Artikel

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von Diedrich Stroman

Alles super und sauber!

Blos jenseits der Realität,!Was im Moment bei den Transporten abgeht und abgepresst wird auch von den Schlachthöfen, schreit zum Himmel,!Tiertransporter werden ausgepresst bis auf die Knochen, der Staat erhöht einfach die Kostenschraube durch KFZ und Mautgebühren, Tierzahlreduzierung im Transport man eben so, und bezahlen soll es der Landwirt, der bei den jämmerlichen bewusst niedrigen Erlösen für seine Tiere schon seit einem Jahr nur Minus fährt die Erhöhung der Kosten durch den Staat allein bezahlen muss, dem Landwirt ist ja die Möglichkeit genommen, ständig steigende Kosten weiter zu geben! Es kommt soweit, das Tiertransporte bei uns nur noch von Osteuropäern gemacht werden!!

von Matthias Zahn

Prima!

Die Fleischindustrie macht sich nicht die Hände selber schmutzig. Da ist es doch besser ein paar Landwirte vor zu schicken und die Kohlen aus dem Feuer holen zu lassen. Als ob der Transport auf unserem Mist gewachsen wäre. Das ist Sache der Industrie und nicht unsere Verantwortung! Die Kernaufgabe des Forum liegt darin Industrielle Interessen durch Landwirte vertreten zu lassen!

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