Kräftiger Anstieg der Fleischerzeugung für die USA prognostiziert

Nach aktuellen Prognosen der Marktexperten des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) wird in den USA für das Jahr 2018 eine Steigerung der Fleischerzeugung um knapp drei Prozent oder 1,3 Millionen Tonnen im Vergleich zum Vorjahr erwartet. Für das Jahr 2019 sehen die Experten ein Plus von zwei Prozent.

Schweinefleisch (Bildquelle: top agrar)

Nach aktuellen Prognosen der Marktexperten des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) wird in den USA für das Jahr 2018 eine Steigerung der Fleischerzeugung um knapp drei Prozent oder 1,3 Millionen Tonnen im Vergleich zum Vorjahr erwartet.

Für das Jahr 2019 sehen die Experten ein Plus von zwei Prozent. Dabei wird bei den Hauptfleischarten, wie Rind, Schwein und Geflügel durchgängig von Steigerungsraten von zwei bis fünf Prozent ausgegangen. Besonders stark ist bisher die Schweineproduktion ausgedehnt worden.

Mit voraussichtlich 12,1 Millionen Tonnen werden im Jahr 2018 knapp fünf Prozent mehr Schweinefleisch erzeugt als im Jahr zuvor. Für das Jahr 2019 wird ein Wachstum von drei Prozent prognostiziert. Nachdem in der Rindfleischerzeugung noch bis ins Jahr 2015 die Produktion aufgrund vorangegangener Dürreperioden deutlich niedriger ausgefallen war, gibt es seit 2016 bei zeitgleich niedrigen Futterpreisen eine Ausweitung der Produktion. Diese Entwicklung lässt entsprechend den Export steigen und gleichzeitig die Importe spürbar sinken. (AMI)

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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Diskussionen zum Artikel

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von Walter Rothenbacher

Strafzölle

sollte Deutschland für Amerikanische Lebensmittel wie Fleisch erheben. Geht aber nicht man will ja unsere Industrie Produkte verkaufen und die Arbeitsplätze sichern.

von Diedrich Stroman

Weltmarktführung!

Das past dann ja bei den Amis, wir Europäer, allen voran Deutschland produziert kontinuierlich, bedingt durch immer mehr Auflagen und geringschätzung und politisch gewollter Verteuerung immer weniger, vor allem bei Schwein und Rind, die Selbstversorgung geht rapide zurück und im Schweinesektor bricht in der nächsten Zeit noch jede Menge weg, zu 90 Prozent politisch bedingt ,dann kann man ja ungeniert die importquote aus Amiland erhöhen, bei den Kanadiern hat man es ja schon getan, Frau Merkel lobt sich ja schon selber, und mit den Amis kann man dann gleich den Handelsüberschuß abbauen, zu gunsten der Industrie, denn die Nordkoreaner können trotz Hunger die Dollar nicht zahlen!!Nachhaltig erzeugtes Rindfleisch aus Feedlogs liegt ja schon diese Woche bei ALDI im Regal, bzw. Kühltheke! Vielen Dank an die Freihändler der deutschen Politik!!

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