Peking krempelt die heimische Schweinebranche um

Die chinesische Schweinehalter erleben gerade einen radikalen Umbruch. Nach Angaben des chinesischen Landwirtschaftsministeriums war der Schweinebestand in China zum Stichtag 1. Oktober 6,6 % niedriger als noch vor einem Jahr. Der Abbau ist allerdings staatlich verordnet.

Traditionelle Fleischvermarktung in China (Bildquelle: Fellder)

Die chinesische Schweinehalter erleben gerade einen radikalen Umbruch. Nach Angaben des chinesischen Landwirtschaftsministeriums war der Schweinebestand in China zum Stichtag 1. Oktober 6,6 % niedriger als noch vor einem Jahr. Bei der Sauenherde beträgt der registrierte Rückgang 5,3 %.
 
Wie die französische Branchenorganisation Marche du Porc Breton (MPB) berichtet, strukturiert Peking seit Anfang 2015 radikal die Schweineproduktion um. In einen 3-Jahres-Programm schließen nationale Behörden reihenweise kleinere Betriebe, um die wachsenden Umweltprobleme zu bekämpfen. Nach Angaben von Reuters halten 90 % der chinesischen Schweinefarmen weniger als 50 Tiere. Sie stehen aber nur für ein Drittel der gesamten Schweineproduktion.

Artikel geschrieben von

Andreas Beckhove

Redakteur Markt

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