Schlachttiere

Schmutziges Schlachtvieh nur noch Hundefutter? Premium

Das riecht nach Ärger! Wegen einer neuen Verwaltungsvorschrift könnten schmutzige Tiere am Schlachthof bald abgestraft werden.

Das ist ein starkes Stück! Völlig überraschend hat das Bundeskabinett vor Ostern eine neue Allgemeine Verwaltungsvorschrift (AVV) zur Lebensmittelhygiene verabschiedet. Demnach sollen Lebensmittelunternehmer möglichst nur saubere Tiere in den Schlachthof lassen. Ziel ist es, „fäkale Kontaminationen des Fleisches“ zu verhindern. Zu diesem Zweck soll die Verschmutzung der Rinder, Schafe, Schweine und des Geflügels durch den mit der Lebendbeschau beauftragten Veterinär bewertet werden.

Kommt ein Schlachttier extrem verschmutzt an, könnte es ...

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Artikel geschrieben von

Andreas Beckhove

Redakteur Markt

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Diskussionen zum Artikel

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von Andreas Schäfer

SOWEIT

kommt es wenn ein Land von I.i.ten regiert wird ,

von Bernd Schneider

Wo anders verhungern die Leute.....

und bei uns wird ein gesundes und einwandfreies Schwein oder Rind zu Tierfutter verarbeitet weil es sich im LKW oder Stall eingesaut hat. Schweine werden gebrüht, damit die Borsten abgehen, Rindern wird das Leder abgezogen beim Schlachten. Wo ist dann das Problem? Diese Gängelung kotzt mich langsam an, und ich bin kurz vor der Betriebsaufgabe. Sollte ein Stück Vieh von mir deshalb, als Tierfutter enden, ist Schicht im Schacht!

von Martin Hofmann

Lebensmittelverschwendung

In der Öffentlichkeit prangern die Politiker und Medien eine Lebensmittelverschwendung an und Verwaltungsvorschriften wird diese verstärkt. Was ist das für eine Heuchelei.

von Christian Bothe

EU Regelung von 2005...

Da fehlen einem die Worte...Dann wundert man sich über antieuropäische Reaktionen.Diese Bevormundungen die dann noch in hiesige Verwaltungsvorschriften übernommen werden,übelst.

von Hans-Heinrich Wemken

Und wie steht es um den biologisch - dynamischen Obst- und - Gemüseanbau im Freiland ? wenn Vogelschwärme die Felder mit ihren Fäkalien kontaminieren, Also nur noch alle Nahrungsproduktion unter Laborbedingungen in hermetisch abgeschirmten Gewächshäusern .

von Renke Renken

Denen (...)

mehr fällt einem dazu nicht ein, gelbe Westen an und auf die Straße, damit diese Schikaniererei endlich aufhört, es macht wirklich keinen Spaß mehr morgens aufzustehen, 12 oder 14 stunden zu arbeiten, nur damit sich das deutsche Volk zu Billigstpreisen sattfressen kann, Hunger ist hier wirklich das einzige was hilft. Die ganze Diskussion über Lebensmittelverschwendung löst sich in Luft auf, wenn alles knapp ist und einen reellen Preis hat. Aber wenn man einen Joghurt für 17 oder 21 Cent im Kühlschrank stehen hat, dann schmeißt man ihn eben weg, wenn er 3 Tage über´s Datum ist. Wenn der Joghurt 17 oder 21 Cent kostet , was ist dann eigentlich der Joghurt wert, wenn man Kosten für Becher und Logistik abzieht und die Marge des Handels rausrechnet, lächerliche Cent Beträge bleiben übrig.

von Willy Toft

Wenn mein Tier dreckig ankommt, soll ich das Nachsehen haben?

Geht`s noch!? Wie viel übertriebene Schikane und nicht beeinflussbare Ungerechtigkeit sollen wir noch ertragen?

von Kurt Brauchle

Da bleibt nur zu hoffen,

das nicht irgendwann festgestellt wird, das sich der aussen anhaftende Dreck oft zuvor im Schlachttier befand. Das wäre doch ein Hygieneskandal.

von Norbert Schulze-Darphorn

Da kümmert

Man sich Monate um seine Tiere versorgt sie gewissenhaft an Sonn und Feiertagen leidet mit ihnen wenn sie mal krank sind, baut die Ställe nach den gesetzlichen Vorgaben um ( Spalten 17 mm) und wenn sie dann aufgrund dessen im Sommer bei hohen Temperaturen mal aussehen wie die Schweine sollen sie ins Tierfutter gehen. Wie dekadent ist das denn, wir schaffen uns allmählich wirklich ab. Ist in Deutschland überhaupt noch irgendeine Produktion von Lebensmitteln möglich, wer tut sich das denn auf Dauer noch an. Am besten werden wir alle Prüfer und Zertifizierer und kontrollieren uns gegenseitig. Natürlich wird dann bei Importwaren ein Zertifikat beiliegen das das Schlachtvieh aus Timbuktu pikobello sauber war und sogar vor dem schlachten eine Darmspülung gehabt hat. Irgendwann rächt sich dieser Umgang und die Gängelung der Menschen die Tag ein und Tag aus dafür sorgen das was zu essen auf dem Tisch steht.

von Anton Heukamp

Solche Abstimmungen (auch bei anderen Themen) sollten namentlich erfolgen und die Ja-Sager für die Konsequenzen aufkommen, in dem Fall eine Schlachthofdusche. Es regieren zu viele Menschen, die nicht wissen, wo das Geld und der über Jahrzehnte erwirtschaftete Wohlstand, herkommen. Mit derartigen Entscheidungen machen wir uns global nicht nur lächerlich, sondern entziehen uns die Wirtschaftsgrundlage. Weiter so, dann klappt es (zusammen).

von Stefan Hezel

ich wünsche dem deutschen Volke nichts schlechtes nur eines...Hunger und davon reichlich!!!! es reicht.

von Gerhard Steffek

Waschanlage!!!

Dann muß halt jeder Schlachthof beim Abladen eine Schleuße mit Waschvorgang einbauen. Der Verbraucher bezahlt das gewiß gerne, wenn er weiß das die lieben Tierchen vor dem Abmurksen noch eine "Wohlfühldusche" erhalten haben.

von Renke Renken

Schmutziges Schlachtvieh zu Hundefutter!?

dann könnten die preise vielleicht steigen, die Menschen im Land werden weniger und die Anzahl der Haustiere steigt. Und nebenbei bemerkt, wer kümmert sich eigentlich um die Millionen Haustierhalter, da gibt es auch schwarze Schafe, die ihre Haustiere nicht artgercht halten

von Renke Renken

Und wenn ich mir dann

die Transportfahrzeuge manchmal so ansehe, dann können die Tiere nach 2, 3 oder mehr Stunden nur dreckig auf dem Schlachthof ankommen, also muß ich den Zustand meiner Tiere vor dem Abtransport mit OM-Nummer dokumentieren, damit ich nachher nicht die Arschkarte habe

von Renke Renken

Der Schwachsinn in unserem

Land macht fette Beute - anders ausgedrückt: Herr hilf ihnen und laß es Hirn regnen

von Christian Hoffmann

Also alles wieder zurück zur Vollspaltenhaltung.!

von Kurt Brauchle

Da war doch mal was?

Sollte nicht mal die Menge an weggeworfenen Lebensmitteln reduziert werden? Ist wohl nur ab der Ladentheke geplant. Unser Wohlstand im Überfluß lässt grüssen.

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