Coronainfektionen

Tönnies muss Schlachtung in Sögel nun doch stoppen Plus

Der Landkreis Emsland hat die Schließung des Schlachtbetriebs Weidemark in Sögel angeordnet. Tönnies will rechtlich dagegen vorgehen.

Ab Sonntag ruht die Schlachtung bei Weidemark für mindestens 22 Tage. So will es eine Schließungsverfügung des Landkreises Emsland. Hintergrund sind vermehrte Coronainfektionen unter den Mitarbeitern. Die Entscheidung der Behörden kommt überraschend, denn noch am Dienstag äußerte sich ein Tönnies-Unternehmenssprecher zuversichtlich, die Lage sei stabil und man könne weiter mit reduzierten Stückzahlen schlachten.

Das Unternehmen Weidemark gab deshalb heute bekannt, im Wege des einstweiligen Rechtsschutzes bei dem zuständigen Verwaltungsgericht gegen die Schließungsverfügung des Kreises Emsland vorgehen zu wollen.

"Schließung ist unverhältnismäßig"

„Die Schließungsverfügung heute zu erlassen, ist für uns nicht verhältnismäßig”, erläutert...

Die Redaktion empfiehlt

Nach über 80 Corona-Infizierten im Schlachthof Weidemark (Tönnies) in Sögel sind nun auch bei Vion in Emstek über 60 Arbeiter positiv auf das Virus getestet.

Der Schweine-Stau hält den Markt in Atem. Die Schlachtungen auf dem Tönnies-Betrieb in Sögel bleiben aber stabil ─ entgegen anders lautender Gerüchte.


Diskussionen zum Artikel

von Eckard Wendt

Bitte sachlich argumentieren!

Werter Herr Steffek! In manchen Dingen stimme ich Ihnen zu. Offenbar haben Sie aber noch nie etwas davon gehört, daß Stillen die natürlichste Art der Empfängnisverhütung nicht nur beim Menschen ist. Nun gut, „ein Mensch muß nicht alles wissen, aber etwas haben, was er ordentlich ... mehr anzeigen

von Gerhard Steffek

Tut mir leid -

sie enttäuschen zu müssen. Aber Stillen ist weder beim Menschen, noch beim Rind, eine Form der Verhütung. Bei Katzen z.B. ja, deshalb tötet ja ein fremder Kater die Jungen, damit die Katze wieder rollig wird. __ __ Aber Frauen wie Rinder sind nach vier Wochen wieder Empfängnisbereit. ... mehr anzeigen

von Gerhard Steffek

3 Jahre stillen!!!

Sehr geehrter Herr Wendt, danke für diese Steilvorlage. Damit haben sie nämlich deutlich gemacht wie weit sich der Mensch mittlerweile von der Natur entfernt hat und nicht mehr in der Lage ist, das "Natürlichste" zu sehen. Eigentlich erstaunlich, haben sie doch selbst geschrieben sich ... mehr anzeigen

von Gerhard Steffek

Günter Schanné -

Nett, daß sie mir "Kenntnisfreiheit" unterstellen. Sind sie sich da sicher? Da sind jetzt eher sie der kenntnisfrei attackiert. Aber sei es drum, daß ich bei manchen mit meinen Kommentaren anecke liegt in der Natur der Sache und ist auch so gewollt. Da gehe ich nach dem Satz des ... mehr anzeigen

von Eckard Wendt

Fakten, nicht pauschale (Vor-)Urteile

Werter Herr Steffek, Sie schrieben: "Vielmehr sollte er dann die Gelegenheit nutzen um über seine Sichtweise zu reflektieren und zu hinterfragen." Das dürfen Sie gerne sagen, aber in den Kommentaren sollten wir wohl weniger Namen nennen und erwarten, daß die Leser dann den Kontext der ... mehr anzeigen

von Eckard Wendt

Noch einmal: Heimlichtuerei

Auch Tönnies verheimlicht, was bei der der Bevölkerung auf großen Widerstand stoßen würde. Ein Einblick in die Anflutungsphase der CO2-betäubung wird mir seit sieben Jahren trotz anfänglicher Zusage verwehrt. Einmal fuhr ich deshalb sogar vergeblich nach Rheda Wiedenbrück. ... mehr anzeigen

von Eckard Wendt

Heimlichtuerei zahlt sich nicht aus

Werter Herr Stefffek! Ich mag die Vorwürfe gegenüber den nicht wissenden Bürgern nicht mehr hören. Seit fast vierzig Jahren befasse ich mich mit der Nutztierhaltung. An den Ställen steht meistens "Wertvoller Tierbestand - Betreten verboten!". Bittet man darum, Einblick zu erhalten, ... mehr anzeigen

von Markus Grehl

Besser machen

Sie haben alles schon gesehen und wissen alles besser. Weshalb machen Sie dann nicht besser? Wir sind gerne bereit von Praktikern zu lernen. Die ständige Besserwisserei jedoch bringt uns definitiv nicht weiter!

von Günter Schanné

Schicksal

Das Auftreten der Coronapandemie ist schicksalhaft. Die Behörden gehen entsprechend der Corona-Verordnung angemessen und verhältnismäßig damit um. Ob die jüngste Schließung des Weidemark-Schlachthofes verhältnismäßig ist wird das zuständige Verwaltungsgericht entscheiden. Der ... mehr anzeigen

von KBV Demmin

Verantwortung gegenüber den Tieren

Leider lässt sich Tierproduktion nicht adhoc anhalten wie Fließbänder in der Industrie. Das sollten Sie in Ihrer Argumentation berücksichtigen. Die Schweine sind objektiv da!!! Sauen sind belegt und ferkeln ab. Die Ställe sind voll! Wer verantwortet den Tierschutz? Ihre Argumentation ... mehr anzeigen

von Heinz Göttke

Schlachthöfe

Dabei waren wir mal systemrelevant. Nicht die Pest ist das Problem sondern Corona. Wer hätte das für möglich gehalten das wir bei den Überkapazitäten der Schlachthöfe die Schweine nicht mehr tot bekommen. Hat schon mal jemand was von Frau Klöckner gehört? Nicht das ich viel von ... mehr anzeigen

von Günter Schanné

Überkapazitäten

Um die Schlachtkapazität eines Betriebes zu nutzen braucht es Personal. Wenn ein Teil des Personals erkrankt oder in Quarantäne ist, wird eben weniger geschlachtet.

von Gerhard Steffek

Kompetenz -

ist, wenn man willens und auch in der Lage ist das entsprechende Vorhaben in die Tat umzusetzen! __ __ Das es hier mittlerweile allerorten daran mangelt kann man ja auch mittlerweile allerorten feststellen. Ob es jetzt am Willen oder dem Können liegt sei dahingestellt. Der Effekt ist ... mehr anzeigen

von Günter Schanné

Kompetenz

Kompetenz zeigt sich in der Anwendung der Coronaverordnung, nicht in Willkürmaßnahmen. Die Verwaltung ist zum gesetzmäßigen Handeln verpflichtet, das heißt unter Vorbehalt und Vorrang des Gesetzes. Einschlägig gilt hier das Infektionsschutzgesetz und die Coronaverordnung. Das ... mehr anzeigen

von Gerd Uken

Wurden da keine Filter in der Lüftung

eingebaut- oder wo stecken sich die Mitarbeiter an??

von Hubert Dabbelt

4000 Neuinfektion pro Tag in Deutschland in den nahen Niederlanden ist das Corona risiko noch höher, das Virus ist wieder überall und kann von Überall einanwandern! Da gibt es keinen Schuldigen!

von Willy Toft

So kann man dem Volk auch das Fleischessen abgewöhnen, oder ist das gerade ein Zufall?

Hier wird eine Katastrophe produziert! Der 2te Schlachthof in kürzester Zeit, der Schweineberg ist noch lange nicht abgearbeitet, und es geht immer weiter! Die Keulung gesunder Schweinebestände steht kurz bevor, nur weil die Vernatwortlichen keine Phantasie und Pflichtbewusstsein haben, ... mehr anzeigen

von Günter Schanné

Keulung

Für die Keulung gesunder Schweinebestände wegen Corona oder wegen der verringerten Schlachtzahlen gibt es keine gesetzliche Grundlage. Sie wäre also rechtswidrig. Der Schweinehalter, der seine Tiere nicht zum Schlachten verbringen kann, muss sie eben weiterhin versorgen.

von Ansgar Tubes

Meine Meinung...

...und da könnt ihr mir sagen, was ihr wollt - für mich nimmt das mittlerweile alles eine Dimension ein, da kann nur System hinterstecken! Ein System, welches die ganze Branche zerschlagen soll und Existenzen vernichtet! Beginnend mit den mehr als stümperhaften Vorkehrungen zur ... mehr anzeigen

von Rudolf Rößle

Oder

nur 30 Jahre bequeme Sessel ohne praxistaugliche Pläne. Was auf Papier steht, aber nicht regelmäßig geprobt wird, kann nur schlecht funktionieren im Krisenfall.

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