Vion will Mäster binden und bekennt sich zum VEZG-Preis Premium

Deutsche Schweinemäster bekommen bei Vion künftig mehr Spielraum in den Abrechnungsmasken. Das kündigte der Vion-Manager Frans Stortelder am Montag bei dem Symposium „Lebensmittelketten der Zukunft“ in Emstek an. Auch Hauspreise könnten dann Geschichte sein.

Frans Stortelder, Chief Operating Officer der Division Pork in der Vion Food Group (Bildquelle: Werkbild)

Deutsche Schweinemäster bekommen bei Vion künftig mehr Spielraum in den Abrechnungsmasken. Das kündigte der Vion-Manager Frans Stortelder am Montag bei dem Symposium „Lebensmittelketten der Zukunft“ in Emstek an. Kernstück des neuen Abrechnungsmodells ist dabei ein deutlich weiterer Gewichtsbereich von 30 kg in dem Tiere abschlagsfrei angeliefert werden können. „Die Zeit des Standardschweins ist vorbei. Wir brauchen mehr Auswahl bei Schlachtschweinen, um unsere Kunden weltweit zu bedienen“, erklärte Stortelder vor 150 Zuhörern. Ziel sei es, den finanziellen Ertrag sowohl für den Bauern als auch für Vion zu verbessern.   Wer nach den neuen Masken abrechnen will, muss allerdings ...

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Artikel geschrieben von

Andreas Beckhove

Redakteur Markt

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Diskussionen zum Artikel

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von Heinz Göttke

Abrechnungsmodell

Das ist ja faszinierend. Nach 30 Jahren immer engerer Masken und immer mehr Abzügen hat die Vion jetzt das Ei des Kolumbus erfunden. Mehr Auswahl bei den Schweinen hätten sie immer schon haben können. Die Kunden werden ihr Einkaufsverhalten nicht so schnell verändert haben. Man kann nur davor warnen. Veränderungen haben bei Abrechnungsmasken immer nur zur Verbesserung des Deckungsbeitrages bei den Schlachtereien gesorgt. Wir müßten erst mal wieder einen haben. Frohes Schaffen

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