Weniger Schweinefleisch, aber mehr Geflügelfleisch verzehrt

Im Jahr 2018 blieb der Pro-Kopf-Verzehr an Fleisch in Deutschland gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert.

Jeder Deutsche verzehrte im vergangenen Jahr im Durchschnitt 60,2 Kilogramm Fleisch. Seinen Höhepunkt erreichte der Fleischverzehr in Deutschland im Jahr 2011 mit fast 63 Kilogramm pro Kopf und Jahr. Seither nimmt der Konsum von Fleisch in der Tendenz eher ab.

Schweinefleisch blieb trotz des jüngsten Rückganges auf 35,7 Kilogramm pro Kopf die beliebteste Fleischart der Verbraucher in Deutschland und hält einen Anteil an Fleischverzehr von fast 60 Prozent.

Geflügelfleisch spielt dabei eine immer größere Rolle. Der Pro-Kopf-Verzehr stieg von 2017 auf 2018 um rund sechs Prozent auf durchschnittlich 13,2 Kilogramm pro Jahr. Es ist vielseitig verwendbar, vergleichsweise kostengünstig und hat einen großen Anteil bei den Convenience-Produkten. Zusätzlich gibt es immer mehr Menschen, die aus religiösen Gründen Schweinefleisch ablehnen und eher zu Geflügel greifen. Diese Entwicklung dürfte sich in den nächsten Jahren weiter fortsetzen. AMI

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Artikel geschrieben von

Christian Brüggemann

Redakteur Markt

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