Die zentralen Aussagen der „Wir machen Euch satt“-Aktion Kundgebung

Wir machen euch sattt Wir machen euch sattt
Bild: Deter
Am Samstagmorgen fand vor dem Berliner Hauptbahnhof zum dritten Mal die Kundgebung „Wir machen Euch satt“ der deutschen Bauern statt. Angereist waren Landwirte aus ganz Deutschland, darunter zahlreiche mit ihren Schleppern, u.a. aus dem Rheinland und dem Emsland. Die etwas geringere Teilnehmerzahl im Vergleich zu den Vorjahren begründet sich mit den vielen parallel stattfindenden Veranstaltungen bundesweit, wie Mitinitiator Markus Holtkötter erklärte.

Erster Redner war Lars Schmidt (27) aus dem Havelland. Der Milchbauer verdeutlichte, wie vielfältig die Landwirtschaft ist und das die Bauern nicht „Die Agrarindustrie“ seien. „Mir reicht´s, wir machen Euch satt! Das müssen wir den Demonstranten von „Wir haben es satt“ mal erklären“, rief Schmidt den anwesenden Berufskollegen zu. Angesichts der massiven Aufgaben von Milchviehhöfen fragte er, wohin die Gesellschaft denn wolle. „Landwirtschaft ist ein enorm wichtiger Baustein, ohne uns würde die ganze Kette zusammenbrechen.“

Auch die Kritik der Intensivierung kann er so nicht stehen lassen: „Wir haben in Brandenburg 0,4 GVE/ha und große Probleme, die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten. Keine Zukunft ohne Kuhzunft!“, stellte der junge Milchviehhalter klar. Die heutige Wohlstandsgesellschaft erkenne offenbar nicht, dass es noch nie so viele Labels und soviel Tierwohl gab wie heute. Daher rief er den Berufsstand auf, den Dialog sachlich zu führen und nicht zu emotional. In diesem Zusammenhang bedauerte es Schmidt allerdings, dass die Bauern intern so gespalten seien. Der Dialog gehe aber nur gemeinsam.

„Die ständige Verallgemeinerung geht mir auf den Zeiger“

Wir machen euch sattt
Bild: Deter
Mit Empörung auf die Angriffe der NGOs und sonstiger Agrarkritiker reagierte auch Renate Ixmeier aus Mittelfranken. Ihre Familie bewirtschaftet dort einen Nebenerwerbsbetrieb mit Acker, Wald und Schweinehaltung. „Die Kritiker werfen uns vor, dass wir am Markt vorbeiproduzieren und nicht die Wünsche der Verbraucher erfüllen. Aber das stimmt nicht. Wir produzieren hochwertige Lebensmittel, die sicher sind. Wer außer uns soll es denn sonst machen“, so Ixmeier. Sie lädt gerne Interessierte auf ihren Hof ein, nur sollten sich diese vorher anmelden.

Und es sei doch logisch, dass sie ihre Tiere zusammen mit dem Tierarzt behandelt. Die Tiere seien schließlich das Kapital. „Bei den Haustieren fragt dagegen keiner, was ihnen der Arzt verschreibt, wenn sie krank sind. Da ist das plötzlich was völlig anderes“, kritisiert die Bayerin. Die ständige Verallgemeinerung gehe ihr ziemlich auf den Zeiger, es heiße immer, DIE Agrarindustrie, DIE Massentierhalter… Dabei würde die Größe eines Betriebes nichts über die Qualität und das Tierwohl aussagen. „Wir brauchen aber eine gewisse Größe, damit unsere Familien ein Auskommen haben.“ Leider gibt es laut Ixmeier auch einige schwarze Schafe, die gebe es überall. Diese müsse man bestrafen.

Zum Abschluss ihrer Rede stellte sie klar, dass Flächenstilllegung, Extensivierung und die zunehmende Versiegelung ein Affront gegen alle Hungernden in der Welt seien, zumal die Weltbevölkerung weiter wächst und ernährt werden will.

Hofnachfolger extrem verunsichert durch ständige Gesetzesänderungen

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Bild: Deter
Für die Junglandwirte sprach Felix Müller aus dem Ammerland. Der Bullen- und Schweinemäster prangerte eindrucksvoll an, dass den Junglandwirten jeglicher Mut genommen werde:

Zum einen würden Landwirte pausenlos kritisiert. Dabei seien gerade die Jungen zu Kompromissen bereit und wollten die Höfe nachhaltig weiterentwickeln. „Die Kritiker aber bieten kaum Lösungen an, die größten Schreihälse laufen bei der „Wir haben es satt“-Demo mit“, so Müller.

Zum anderen würden die überzogenen Auflagen der Politik ein Planen unmöglich machen. Da die Politiker immer mehr die Forderungen der Kritiker umsetzen, würden sich alle paar Jahre die Gesetze ändern. Die massiven negativen Folgen der immer neuen Verschärfungen würden jegliche Sicherheit nehmen, so der Niedersachse. „Da muss man schon ein sehr großer Optimist sein!“

Politiker treiben Spaltung voran

Die verschärften Formulierungen der Politiker hat auch Heike Müller aus Mecklenburg-Vorpommern wahrgenommen. „Wenn Bundesminister sagen, Landwirte würden Tiere quälen, dann fühle ich mich persönlich in meiner Ehre und meinem Stolz verletzt. Aber weil wir Bauern nur noch 2 % an der Bevölkerung ausmachen, sind wir als Wähler irrelevant geworden“, so Müller. In Richtung Bundesumweltministerium und Bundestag rief sie: „Bitte beenden Sie diese Polarisierung!“

„Liebe Verbraucher, Veganer, Vegetarier: Anders als in der grausamen Natur kämpfen wir um jedes Tier. Und wir versorgen euch alle und bieten an, besucht die Höfe und guckt euch die Tierhaltung an. Unsere Welt ist bunt, schwarz-weiß sind nur die Kühe“, so Müller.

Zur Fotostrecke von der Kundgebung...

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20 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Lars Henken · 1.
    Aktion Niemann

    Da sich Herr Niemann an dieser Stelle ja auch nicht an die Kommentar-Regeln hält, gönne ich mir an dieser Stelle auch noch einen Verstoß und nehme direkt Bezug auf Herrn Niemann. Herr Niemann irgendwie wirkt ihr angeblicher "Kommunikationsversuch" leider nur wie die Vorsetzung der Störaktionen gegen WMES, aus 2016, mit perfideren Mitteln.

  2. von Matthias Zahn · 2.
    @Holtkötter

    Ist der Text des Flugblattes, den Herr Niemann hier in den Kommentaren zitiert hat korrekt? Wenn ja, versteh ich grad Ihre Reaktion nicht. Wenn nein stellen sie doch bitte eine Kopie online mit dem richtigen Text.

    Anmerkung der Redaktion:
    Hier der Text: https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Flugblatt-auf-Bauerndemo-ruft-zur-Einheit-der-Lager-auf-7163597.html

  3. von Eckehard Niemann · 3.
    Hallo, Herr Holtkötter

    offenbar rechnen Sie auch „große Agrargenossenschaften“ aus Ostdeutschland zum „Berufsstand“. Im dringenden Interesse der Bauern auch bei WMES sollten Sie da doch genauer hinsehen. Es gibt da tatsächlich immer noch echte Genossenschaften, bei denen die Mehrheit der in der Genossenschaft Tätigen zugleich noch Genossenschaftsmitglieder mit tatsächlichem Einfluss sind. Die meisten der ostdeutschen Großgenossenschaften und sowieso der umgewandelten GmbHs sind aber längst in der Hand von EX-LPG-Kadern oder/und außerlandwirtschaftlichen Investoren. Mittelständisch-bäuerliche Familienbetriebe leiden massiv unter der alt-neuen Finanz- und Beziehungsmacht dieser Agrarindustriellen z.B. auf den Bodenmärkten. ---------------------------------- AbL- Pressemitteilung vom 19.09.2012: Agrarindustrielle LPG-Nachfolgebetriebe verkaufen sich an Agrarkonzerne ------- Auf den laufenden Übergang vieler ostdeutscher Nachfolgebetriebe der agrarindustriellen „Landwirtschaftlichen Produktions-Genossenschaftem“ (LPG), die durch politischen Zwang zur „industriemäßigen Agrarproduktion“ zu DDR-Zeiten geschaffen und in veränderter Form nach der Wende bestehen blieben, an neue Agrarkonzerne weist die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) hin. ------ Solche Geschäfte zwischen Agrarindustriellen und Entscheidungsträgern der DDR-und Nachwende-Zeit und Agrarkonzernen nehmen laut AbL massiv zu: Als bekannt gewordene Beispiele für große außerlandwirtschaftliche Agrarinvestoren liste eine Studie des Brauschweiger vti-Instituts auf: den Möbelkonzern Steinhoff mit 20.000 ha, die JLW Holding (Lindhorst-Gruppe) mit 24.000 ha, die KTG Agrar mit 28.000 ha, die Tonkens Agrar mit 3.000 ha, die Südzucker mit 10.000 ha in Deutschland und 7.000 ha im Ausland, die „Wimex“ (PHW-Gruppe) mit 7.000 ha, die Osterhuber Agrar mit 7.000 ha und 24.000 Rindern, den Ex-Fleischmanager Rodo Schneider mit 6.200 ha sowie Bullenmast und Mutterkuhhaltung, die Rethmann-Gruppe mit 6.500 ha, die Fiege-Gruppe mit 4000 ha und 5.500 Rindern und die AgroEnergy AG mit 4.150 ha. In letzter Zeit sind laut AbL auch die „Mac Agrar GmbH“ des hessischen Ex-Landhandels Roth oder die L.S.G.HmbH des ostholsteinischen Gutsbesitzers und Ex-Bankers Christian Heine ins Blickfeld geraten, ebenso Proteste gegen die offenen oder heimlichen Übernahme-Strategien großer LPG-Nachfolgebetriebe gegenüber benachbarten Agrarbetrieben. ------- Nach der Wende hätten sich viele ehemalige DDR-Agrarkader zunächst ihre weitere Dominanz bei den - in GmbHs oder Genossenschaften umgewandelten - Landwirtschaftlichen Produktions-Genossenschaften (LPGen) gesichert. Dies sei mit Hilfe der offiziellen Agrarpolitik zu Lasten von LPG-Beschäftigten, Landeigentümern und Hofgründern erfolgt. ----- Jetzt, so die AbL, stehe in den LPG-Nachfolgebetrieben ein Generationswechsel an, bei dem älter gewordene Eigner der LPG-Nachfolgebetriebe oder deren Kinder ihre Eigentumsrechte mit hohem Gewinn abstoßen wollten. Diese Situation und die Notlage vieler Ost-Agrargenossenschaften nutzten nun außerlandwirtschaftliche Investoren und auch andere LPG-Nachfolger, um regelrechte Landbau-Konzerne mit vielen Tausenden oder Zehntausenden von Hektaren aufzubauen. Mittlerweile, so Branchenkenner, habe diese Übernahmewelle bereits etwa ein Drittel aller LPG-Nachfolgebetriebe erfasst. ------ Dies alles, so AbL-Agrarindustrie-Experte Eckehard Niemann, führe zum weiteren Ausbluten ostdeutscher ländlicher Regionen und zur Gefährdung von Arbeitsplätzen im Tourismus. Dagegen wehrten sich mittlerweile in vielen ostdeutschen Regionen starke Bürgerinitiativen des Netzwerks „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“. Gerade die ostdeutschen Dörfer bräuchten keine regions-schädliche Agrarindustrie, sondern vielfältige bäuerliche und mittelständische Strukturen mit artgerechter Tierhaltung und mit vielen sinnvollen Arbeitsplätzen. ---------------------------------------- Aus dem Zwischenbericht der Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Bodenmarktpolitik“: ------- Vor allem Personengesellschaften bzw. Unternehmen in der Rechtsform juristischer Personen verfügen häufig über eine erhebliche wirtschaftliche Größe, wobei die Unternehmenswerte vielfach nur auf wenige Personen verteilt sind. ------- Im Falle eines Ausscheidens dieser Personen aus dem Unternehmen besteht das Problem, dass die verbleibenden Mitglieder/Gesellschafter oder aber auch andere ortsansässige Landwirte nicht das notwendige Kapital aufbringen können, um die Anteile der ausscheidenden Personen zu übernehmen. Hinzu kommt, dass im Falle von Agrargenossenschaften sogenannte unteilbare („Fonds“-)Rücklagen zu hohen inneren Bilanzwerten führen, die i. d. R. nur im Falle der Unternehmensliquidation oder im Insolvenzfall aufgelöst werden können (der innere Wert von Aktiengesellschaften oder GmbHs ist i. d. R. auch weit höher als der Wert des gezeichneten Anteile und Stammeinlagen). Oft kann ausscheidenden Anteilseignern so nur ein Bruchteil des Beteiligungswertes (meist nur der Gegenwert der gezeichneten Anteile) erstattet werden. ------- Dies erleichtert landwirtschaftsfremden bzw. nicht ortsansässigen Personen den Einstieg in solche Unternehmen, für die, bei Agrargenossenschaften meist nach einem weiteren Rechtsformwechsel, auf werthaltige Bilanzbestandteile zurückgegriffen werden kann. Anzutreffen ist dieses Phänomen hauptsächlich in den ostdeutschen Bundesländern, es dürfte mit zunehmender Konzentration und weiter voranschreitendem Strukturwandel zukünftig aber auch vermehrt im früheren Bundesgebiet zu beobachten sein. ….. https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Landwirtschaft/LaendlicheRaeume/Bodenmarkt-Zwischenbericht-Bund-Laender-Arbeitsgruppe.pdf?__blob=publicationFile

  4. von Eckehard Niemann · 4.
    Falscher Link?

    Lieber Herr Holtkötter, kann es sein, dass der von Ihnen angegebene Link zu Ihrer Rede fehlerhaft ist? Freundliche Grüße Eckehard Niemann (der zu seinem Flugblatt steht und dieses sogar online gestellt hat und der darin absolut keinen "Keil-in-den-Berufsstand-treiben" sieht)

  5. von Marcus Holtkötter · 5.
    einen Keil in den Landwirtschaftlichen Berufsstand treiben wollen ...

    ... und dann dazu nicht stehen sondern noch behaupten man hätte viel Zuspruch bei WMES für sein Flugblatt erhalten. Ich finde jeder kann selbst entscheiden wer dort Zuspruch bekam und wer sich für einen Dialog hinter die Linie katapultiert hat. Wir sind alles Landwirte, egal ob groß oder klein, egal ob Nebenerwerb oder große Agrargenossenschaft. Hier der Link zu meiner Antwort bei der Demo auf das Flugblatt: https://youtu.be/mNr7j7fRT4o

  6. von Gerd Uken · 6.
    @Nordendorf

    Der letzte Satz bringt es auf den Punkt. Er hat zu 150% Recht

  7. von Georg Nordendorf · 7.

    Liebe Berufskollegen, laßt doch bitte mal die unterschiedlichen Argumente und Ansichten von WHES und WMES auf euch wirken und denkt einmal über genau diese nach. Eigentlich ist es doch unser Ziel als Landwirte dem Verbraucher Lebensmittel auf höchstem Niveau anzubieten, dafür allerdings auch einen angemessenen Preis zu bekommen. Berufskollegen, die schon vor 10 Jahren und mehr mahnend den Zeigefinger hoben und die "Wachsen oder Weichen" Mentalität kritisierten und statt der Erschließung diverser internationaler Märkte, für eine Wertschöpfung auf den Märkten vor unserer Haustür eintraten, wurden doch als Gestrige für Dumm verkauft. Und da geht von mir auch ein schwerer Vorwurf an den DBV, der selbst lange genug von Kostenführerschaft und internationalen Märkten geschwärmt hat. Die Folgen sehen wir aber jetzt. Wir produzieren Masse en mass zu Erzeugerpreisen von vor 40 Jahren ( wenn überhaupt). Das aber, wo sich Produktionskosten teilweise mehr als verdoppelt haben. Statt 1000 Schweine müssen 2000 und mehr gemästet werden oder statt 50 Kühe müssen 100 gemolken werden um wenigstens halbwegs unsere Gewinne stabil halten zu können. Wir haben uns damit nicht nur immer mehr Arbeit an den Hals geladen, sondern sind auch von, inzwischen extrem, volatielen Märkten abhängig. Während Gewinne meist mit eher schwachen Margen erzielt werden müssen, treffen uns Preistäler um so stärker....siehe 2016. Ende letzten Jahres kommt dann der WLV in Person von Herrn Röhring plötzlich zur Erkenntnis, das wir ja an der Umweltverschmutzung schuld seien und unsere Tiere doch nicht so artgerecht halten würden!!! Während die Kritiker vor 10 Jahren, wie gesagt für dumm verkauft wurden, werden nun diejenigen, die letzlich nichts anderes gemacht haben, als das in die Tat umzusetzen, was Poltik und Verband bis zum erbrechen gepredigt haben, an den Pranger gestellt - von der eigenen Berufsvertretung. Es wird höchste Zeit, das wir den Verbraucher wieder für uns Gewinnen. Wir können meinetwegen wieder umdenken und unsere Tiere zukünftg auch wieder deutlich extensiver auf Stroh halten. Allerdings muß der Verbraucher auch bereit sein, dieses zu bezahlen. Und hier müssen wir ansetzen. Verbraucher, welche hohe Ansprüche an Tier- und Umweltschutz stellen, müssen bereit sein dies entsprechend zu bezahlen. Dann müssen Schweine mindestens 2,-€ oder Milch mindestens 45 Cent einbringen. Und genau diesem Dialog haben wir uns viel zu lange verschlossen. Statt uns weiter zu spalten, sollten wir vom Berufsstand dafür eintreten, diesen Dialog entlich aufzunehmen - besser Spät als nie. Die Kostenführerschaft Richtung Weltmarkt werden wir jedenfalls nicht gewinnen können, dann werden wir am Ende verlieren.

  8. von Wilhelm Grimm · 8.
    So isses, Herr Jörg Meyer !

    Dialog reden ist was anderes als Dialog führen. Die Sprache ist für die leider eine Möglichkeit, die wahre Absicht zu verschleiern, nämlich das Abzocken von immer noch mehr Staatsknete.

  9. von Jörg Meyer · 9.

    Wenn hier behauptet wird die AbL will den Dialog, dann frage ich mich was die Pressekonfernez vom AbL sollte bei der eine viel weitgehender Verschärfung der Düngeverordnung als geplant gefordert wurde, wenn ich der Berichterstattung von top agrar glauben darf. Schon die geplante Düngeverordnung wird vielen Landwirten das Wirtschaften extrem schwer machen und die AbL will noch mehr und schärfere Auflagen für die Berufskollegen. Die Düngeverordnung ist nur ein Beispiel für das kollegiale Verhältnis von AbL zu großen Teilen der Berufskollegen! Wer von Dialogbereitschaft redet muss diese auch mit Leben erfüllen, sonst ist dass alles nur Gefasel im öffentlichen Meinungsbildungsprozeß und muss als solches gebrandmarkt werden ohne wenn und aber! Alle Berufskollegen sollten darauf achten, dass die AbL ihre Forderungen selbst mit Leben erfüllen

  10. von Henrik Plaas-Beisemann · 10.
    Alle wollen Dialog- fast alle

    Wie wäre es mal mit einem runden Tisch. Ich sehe durchaus Erfolge auf beiden Seiten. Die AbL ist ernsthaft bemüht die radikalsten Bauerfeinde aus der Whes auszuschließen. Umgekehrt müssen die Whes Organisatoren auch zugeben ohne eine zweite Demonstration wäre ein Dialog nichtmals im entferntesten denkbar. Ohne Gegenseite gibt es stets nur einen Monolog und niemals einen Dialog. Aber jetzt noch eine Bemerkung zu den lieben Verbrauchern die bei Whes mitlaufen. Man braucht nicht für den Umbau der Landwirtschaft zu demonstrieren. Kauft Bio oder Neuland. In Neuland ist alles drin was sie fordern: bäuerliche Betriebe, Strohhaltung, Ringelschwänze etc. Ich warte seit Jahren darauf, dass Neuland aus der Nische kommt, da es ja alles erfüllt was der Verbraucher will, nur eines nicht den billigen Preis. Lassen Sie sich von jemandem der direkt mit seinen Kunden die Angebote bestimmt, der Kunde will am liebsten alles haben, bis zu dem Zeitpunkt, wo sie einen kostendeckenden Preis an die Leistung schreiben, dann ist vieles plötzlich nicht mehr nötig.

  11. von Matthias Zahn · 11.
    Dialogbereitschaft sieht anders aus....

    "Mir reicht´s, wir machen Euch satt! Das müssen wir den Demonstranten von „Wir haben es satt“ mal erklären." und „Die Kritiker aber bieten kaum Lösungen an, die größten Schreihälse laufen bei der „Wir haben es satt“-Demo mit“ - Mit diesen Aussagen fördern Sie, Herr Schmid und Herr Müller, leider keinen Dialog. Mit diesen Aussagen senden Sie unterschwellig die Botschaft "Ihr habt doch alle keine Ahnung! Kapiert das endlich!" Damit haben Sie zwar Recht, viele Teilnehmer von WHES haben von Landwirtschaft vielleicht nicht die große Ahnung. Und jetzt kommt das ABER: DARUM GEHT ES GAR NICHT!!!! Es geht darum, dass diese Menschen ein klares Bild davon haben, eine klare (gefühlte) Vorstellung wie Ihre Lebensmittel erzeugt werden sollen. Mittel zum Leben werden offenbar heute nicht mehr nur über Nährstoffe, Kalorien und Kosten definiert, sondern zu einem großen Teil durch ethische Grundsätze, welche auf einer emotionalen Bewertung beruhen! Und hier sind wir am Kern der Wahrheit! Es geht um Emotionen und Gefühle! Da kann man mit Sachargumenten schwer gegen ankommen. Und mit den (trotzigen) Zitaten von oben leider auch nicht. Es geht wie immer im Leben darum, dass die Grundvoraussetzung für Dialog, ein gewisses Maß an Verständnis seines Gegenübers voraussetzt. Auf beiden Seiten! Versetzen Sie sich auch einmal in die Lage unserer Kritiker um auch deren Ängste zu verstehen. Dann verstehen Sie auch warum es WHES gibt. Wir Bauern sollten diese permanente Kritik nicht allzu persönlich nehmen. Der Großteil der Gesellschaft weiß um den Zwiespalt in dem wir Bauern uns befinden. Ich hoffe ich konnte meinen Kommentar konstruktiv formulieren denn so war es gewollt. Ich möchte genauso wie ihr den Dialog fördern. Behalten Sie bitte folgenenden Spruch immer im Hinterkopf: "Jeder Mensch hat seine eigene WAHRHEIT, und deshalb ist der andersdenkende kein Idiot, er hat sich eben eine andere Wirklichkeit zurecht gelegt!

  12. von Hermann Stroemer · 12.
    Teilnehmer

    Laut Veranstalter 18 000, laut Polizei 10 000. Wenn ich mich recht entsinne, waren schon mal mehr Menschen um diese Jahreszeit bei den Satten. Reicht normales Bauernbashing durch Medien und Verbände etwa nicht mehr, um die Leute nach Berlin zu locken?

  13. von Eckehard Niemann · 13.
    Ist die Parole "Dialog statt Protest" wirklich ernst gemeint!?

    Sowohl bei der heutigen Kundgebung von "Wir machen Euch satt" als auch bei der Demonstration "Wir haben Agrarindustrie satt!" habe ich ein Flugblatt verteilt, das die gemeinsamen Interessen von Bäuerinnen und Bauern bei "Wir machen Euch satt" und bei "Wir haben Agrarindustrie satt" in den Mittelpunkt stellt, kritische und selbstkritische Punkte jeweils bei beiden Demonstrationen sehr deutlich benennt und so der gegenseitigen Diffamierung entgegenwirken will und zum Dialog aufruft. ----- Leider konnte es sich einer der Organisatoren von "Wir machen Euch satt" nicht verkneifen, per Lautsprecher dagegen scharf und unsachlich zu polemisieren. Schön, dass trotzdem die allermeisten TeilnehmerInnen das Flugblatt nahmen und dass etliche Teilnehmer im Gespräch auch dessen Inhalt ausdrücklich begrüßten ------ Wir sollten weiter am Abbau unnötiger Gräben arbeiten! ----- Hier der Text des Flugblatts, damit sich jeder eine eigene Meinung dazu bilden kann: ----------------------- Agrarindustrie haben eigentlich alle Bauern satt…----- Bauern mit gleichen Interessen – leider immer noch bei zwei unterschiedlichen Demonstrationen am Samstag in Berlin --------- Die allermeisten der Teilnehmer von „Wir machen Euch satt“ sind ja Bäuerinnen und Bauern. Mit gleichen oder ähnlichen Sorgen und Anliegen wie die der vielen konventionell oder ökologisch wirtschaftenden Bäuerinnen und Bauern in der Demonstration „Wir haben Agrarindustrie satt!“. ----- Denn die Verdrängung bäuerlicher Existenzen durch Agrarkonzerne, Agrar- und Ernährungsindustrie und die - durch perspektivlose Überproduktion verursachten - ruinösen Erzeugerpreise betreffen doch alle Bauernhöfe. ----- Deshalb ist es wichtig, gerade auch gut strukturierte und größere Familienbetriebe zu unterstützen und zu verteidigen – auch gegen falsche Positionierungen von Demonstrations-Teilnehmer von „Wir haben Agrarindustrie satt“: Manche Verbände und Medien propagieren leider immer noch ein einseitiges „Bio-Kleinbauern“-Idyll und diffamieren umgekehrt konventionelle Landwirte pauschal und falsch als „agrarindustriell“. Solche unqualifizierten Angriffe drängen immer noch viele Bauern unsinnigerweise in ein Boot mit der Agrarindustrie. ----- Darüber und über anstehende Verbesserungen auch innerhalb der konventionellen Landwirtschaft muss verstärkt auch innerhalb von „Wir haben Agrarindustrie satt!“ diskutiert werden. Selbst viele Veganer unterstützen es, dass Nutztiere artgerechter und in bäuerlichen Strukturen gehalten werden. Bauernfeindliche Parolen, z.B. von einigen wenigen bornierten Tierrechts-Aktivisten , sind schon jetzt von der Demo ausgeschlossen. ----- Andererseits müssen auch die Organisatoren von „Wir machen Euch satt“ viel mehr darauf achten, sich nicht von eindeutig agrarindustriellen Lobby-Verbänden vereinnahmen zu lassen. Dies macht es der Gesellschaft schwer, ihre grundsätzliche Unterstützung von Bauern beizubehalten. In der gesellschaftlichen Diskussion reicht der bloße Hinweis auf das „Sattmachen“ natürlich nicht mehr aus. ------ Angesagt ist eine klare Abgrenzung nach dem Motto „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“. Ebenso eine selbstkritische Analyse, wo sowohl Bauern als auch Verbraucher in Formen von Tierhaltung, Landbau und Konsum hineingeschlittert oder -gedrängt worden sind, die heute gesellschaftlich keine Akzeptanz mehr finden. Bei der Agrarwende geht es um eine Beendigung agrarindustrieller Strukturen und um eine massive Unterstützung der Bauernhöfe im Rahmen des anstehenden Umbauprogramms. Die meisten Maßnahmen zugunsten von mehr Tierschutz und Umweltschutz in mittelständisch-bäuerlichen Strukturen beinhalteten zudem automatisch einen Abbau der ruinösen Überschüsse - und somit die Perspektive auf faire Erzeugerpreise für „Klasse statt Masse“ in Deutschland und der EU. ------ Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) Landesverband Niedersachsen/Bremen e.V. - Pressesprecher: Eckehard Niemann Varendorfer Str. 24, 29553 Bienenbüttel, 0151-11201634 – Mail: eckehard.niemann@freenet.de Wenn Sie unseren regelmäßigen, kostenlosen Info-Newsletter AGRAR-HINWEISE zugemailt haben möchten, schicken Sie bitte eine kurze Mail an diese obige Mailadresse. Die bisherigen Ausgaben der AGRAR-HINWEISE finden Sie auf unserer Internetseite http://www.abl-niedersachsen.de/

  14. von Eckehard Niemann · 14.
    Ist die Parole "Dialog statt Protest" wirklich ernst gemeint!?

    Sowohl bei der heutigen Kundgebung von "Wir machen Euch satt" als auch bei der Demonstration "Wir haben Agrarindustrie satt!" habe ich ein Flugblatt verteilt, das die gemeinsamen Interessen von Bäuerinnen und Bauern bei "Wir machen Euch satt" und bei "Wir haben Agrarindustrie satt" in den Mittelpunkt stellt, kritische und selbstkritische Punkte jeweils bei beiden Demonstrationen sehr deutlich benennt und so der gegenseitigen Diffamierung entgegenwirken will und zum Dialog aufruft. ----- Leider konnte es sich einer der Organisatoren von "Wir machen Euch satt" nicht verkneifen, per Lautsprecher dagegen scharf und unsachlich zu polemisieren. Schön, dass trotzdem die allermeisten TeilnehmerInnen das Flugblatt nahmen und dass etliche Teilnehmer im Gespräch auch dessen Inhalt ausdrücklich begrüßten ------ Wir sollten weiter am Abbau unnötiger Gräben arbeiten! ----- Hier der Text des Flugblatts, damit sich jeder eine eigene Meinung dazu bilden kann: ----------------------- Agrarindustrie haben eigentlich alle Bauern satt…----- Bauern mit gleichen Interessen – leider immer noch bei zwei unterschiedlichen Demonstrationen am Samstag in Berlin --------- Die allermeisten der Teilnehmer von „Wir machen Euch satt“ sind ja Bäuerinnen und Bauern. Mit gleichen oder ähnlichen Sorgen und Anliegen wie die der vielen konventionell oder ökologisch wirtschaftenden Bäuerinnen und Bauern in der Demonstration „Wir haben Agrarindustrie satt!“. ----- Denn die Verdrängung bäuerlicher Existenzen durch Agrarkonzerne, Agrar- und Ernährungsindustrie und die - durch perspektivlose Überproduktion verursachten - ruinösen Erzeugerpreise betreffen doch alle Bauernhöfe. ----- Deshalb ist es wichtig, gerade auch gut strukturierte und größere Familienbetriebe zu unterstützen und zu verteidigen – auch gegen falsche Positionierungen von Demonstrations-Teilnehmer von „Wir haben Agrarindustrie satt“: Manche Verbände und Medien propagieren leider immer noch ein einseitiges „Bio-Kleinbauern“-Idyll und diffamieren umgekehrt konventionelle Landwirte pauschal und falsch als „agrarindustriell“. Solche unqualifizierten Angriffe drängen immer noch viele Bauern unsinnigerweise in ein Boot mit der Agrarindustrie. ----- Darüber und über anstehende Verbesserungen auch innerhalb der konventionellen Landwirtschaft muss verstärkt auch innerhalb von „Wir haben Agrarindustrie satt!“ diskutiert werden. Selbst viele Veganer unterstützen es, dass Nutztiere artgerechter und in bäuerlichen Strukturen gehalten werden. Bauernfeindliche Parolen, z.B. von einigen wenigen bornierten Tierrechts-Aktivisten , sind schon jetzt von der Demo ausgeschlossen. ----- Andererseits müssen auch die Organisatoren von „Wir machen Euch satt“ viel mehr darauf achten, sich nicht von eindeutig agrarindustriellen Lobby-Verbänden vereinnahmen zu lassen. Dies macht es der Gesellschaft schwer, ihre grundsätzliche Unterstützung von Bauern beizubehalten. In der gesellschaftlichen Diskussion reicht der bloße Hinweis auf das „Sattmachen“ natürlich nicht mehr aus. ------ Angesagt ist eine klare Abgrenzung nach dem Motto „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“. Ebenso eine selbstkritische Analyse, wo sowohl Bauern als auch Verbraucher in Formen von Tierhaltung, Landbau und Konsum hineingeschlittert oder -gedrängt worden sind, die heute gesellschaftlich keine Akzeptanz mehr finden. Bei der Agrarwende geht es um eine Beendigung agrarindustrieller Strukturen und um eine massive Unterstützung der Bauernhöfe im Rahmen des anstehenden Umbauprogramms. Die meisten Maßnahmen zugunsten von mehr Tierschutz und Umweltschutz in mittelständisch-bäuerlichen Strukturen beinhalteten zudem automatisch einen Abbau der ruinösen Überschüsse - und somit die Perspektive auf faire Erzeugerpreise für „Klasse statt Masse“ in Deutschland und der EU. ------ Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) Landesverband Niedersachsen/Bremen e.V. - Pressesprecher: Eckehard Niemann Varendorfer Str. 24, 29553 Bienenbüttel, 0151-11201634 – Mail: eckehard.niemann@freenet.de Wenn Sie unseren regelmäßigen, kostenlosen Info-Newsletter AGRAR-HINWEISE zugemailt haben möchten, schicken Sie bitte eine kurze Mail an diese obige Mailadresse. Die bisherigen Ausgaben der AGRAR-HINWEISE finden Sie auf unserer Internetseite http://www.abl-niedersachsen.de/

  15. von Matthias Zahn · 15.
    Zitat aus der Direktvermarktung...

    ....eines Referenten: Je näher ihr Unternehmen am Kunden ist, und je mehr sie von dessen Wohlwollen abhängig sind-desto eher müssen Sie erkennen, dass sie Kundenwünsche zu erfüllen haben und sonst gar nichts! (Stammt nicht von mir) Bin zwar nicht von der Aktion überzeugt, aber das gute dran ist das die Diskussion, wie Landwirtschaft in Zukunft aussehen soll weiter geht. Aber die Veränderungen werden kommen. Ob es uns gefällt oder nicht....

  16. von Hans Nagl · 16.
    Leider

    Leider wieder das größte Problem von uns Landwirten komplett ausgeblendet die beschämenden Erzeugerpreise.

  17. von Lars Henken · 17.
    Kommentare

    Ich werde jetzt an dieser Stelle gegen die Kommentar-Regeln verstoßen und mich auf vorangegangenen Kommentare beziehen. Ich war heute morgen auf einer Aktion hier vor Ort und sie wurde gut angenommen. Die Unterstellung WMES wäre eine Initiative des DBV ist schlicht und einfach falsch. An einigen Stellen hat der DBV aktuelle Aktionen unterstützt, der Ursprung liegt aber bei Landewirten, die sich von WHES verunglimpft fühlten. Diese Landwirte mögen Mitglieder im DBV sein, das macht WMES aber nicht zu einer Aktion des DBV. Ich selber kenne einige der Initiatoren persönlich. Man würde doch auch nicht auf die Idee kommen, wenn Organisatoren von WHES z.B. Mitglied in einem Schwimmverein wären, die Demo zur Aktion dieses Vereines zu erklären. Die ständig Behauptung der DBV würde diese Aktion initiieren ist schlicht und einfach falsch. Man wirft uns Unterstützern von WMES mangelnde Dialogbereitschaft vor, warum habe ich heute denn hier einige Stunden mit Berufskollegen von einem Laden gestanden und mit Kunden und Politik diskutiert, weil ich nicht dialogbereit bin? Was ich persönlich als mangelnde Dialogbereitschaft empfinde sind die Kommentare hier, die versuchen uns aktiven Bauern, die an WMES teilnehmen, als Agrarindustrie und deren Handlager darzustellen. Man liest hier ja immer wieder die gleichen Namen, wenn es darum geht die Unterstützer der Aktion zu diskreditieren. Mein Nachbar war heute in Berlin dabei und wie erwähnt war ich hier vor Ort aktiv, wenn wir die Agrarindustrie sind, dann möchte ich mal sehen wie denn ein bäuerlicher Familienbetrieb aussehen soll? Es wird die Spaltung des Berufsstandes kritisiert, aber wie soll sich denn eine Gemeinschaft bilden, wenn gerade aus der Richtung bestimmter Vereinigungen immer nur gegen den DBV und seine Mitglieder gehetzt wird. Ich habe oftmals das Gefühl, dass die "konkurrierenden" Verbände den Bauernverband als gemeinsames Feindbild auserkoren haben, um sich darüber ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu geben.

  18. von Doris Peitinger · 18.
    Bauern als Partner der Agrarindustrie?

    Vielleicht sehen sich nicht so viele Bauern als Partner der Agrarindustrie? Denn was dieses "immer mehr und immer billiger" an Auswirkungen mit sich bringt, sieht man am Höfesterben. Da wundert es auch nicht, dass bei diesen Veranstaltern die Preise nicht erwähnt werden und alles an den Betriebsaufgaben schuld sein soll ( samt den angeblich doofen Verbrauchern ) - nur nicht ein viel zu niedriger Erzeugerpreis....

  19. von Steffen Hinrichs · 19.
    Die begrenzte Teilnehmerzahl liegt wohl an den Urheber der Veranstaltung

    Diese Demo hat den Ursprung aus den Reihen des DBV und gerade dieser ist leider zu selten für den offenen Dialog zu haben .Seine Mitglieder fühlen sich auch zunehmend nicht mehr als Bauern vertreten und für ein ausreichendes Einkommen aus der Landwirtschaft für unsere Familien, wird auch nicht mehr gekämpft ,sondern immer nur zu globalsierenden Weltmarktpreisen abgefunden .

  20. von Gerhard Lindner · 20.

    Was Herr Müller schreit, wird kein miteinander bewirken, aber was Frau Heike Müller wahrgenommen hat und interpretiert, ist ein riesen Schritt in die richtige Richtung und kann nur unterstützt werden.

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