Neue Gesichter beim Milch Board

Milch Board Peter Guhl, Frank Lenz, Hermann Fischer, Dr. Philipp Groteloh, Albert Pröpster
Bild: Werkbild

Die Delegierten der MEG Milch Board haben in Göttingen einen neuen Vorstand gewählt: Frank Lenz rückt für Axel Walterschen nach, der wegen einer betrieblichen Umstrukturierung seine Vorstandsarbeit nicht fortsetzen kann. Der Vorstandsvorsitzende Peter Guhl bedauert das Ausscheiden Walterschens, der unter anderem viel für die europaweite Vernetzung der MEG Milch Board getan habe.

Gleichzeitig ist Guhl froh, mit Frank Lenz einen Vertreter der jüngeren Milchviehhaltergeneration für das Vorstandsteam gewonnen zu haben. Lenz ist 38 Jahre alt, verheiratet und Vater von drei Kindern. Er bewirtschaftet einen Milchviehbetrieb in Schinne, Sachsen-Anhalt, mit 370 Milchkühen. 
 
Zudem zeigt sich Guhl erfreut über die Verpflichtung eines neuen Geschäftsführers: „Mit Dr. Philipp Groteloh konnten wir einen ausgewiesenen Kenner der Milchszene gewinnen, der für uns schon viele Jahre als Vertragsanwalt tätig war.“
 
Der bisherige Geschäftsführer Rainer von Hößlin hat seine Tätigkeit für die MEG Milch Board aus gesundheitlichen Gründen beendet. Guhl stellt fest: „Rainer von Hößlin hat uns mit seiner Arbeit richtig vorangebracht. Er hat mit dazu beigetragen, dass das Agrarmarktstrukturgesetz mit seinen Bündelungsmöglichkeiten erhalten geblieben ist – ein Meilenstein für die Milcherzeuger, dessen Bedeutung nicht immer erkannt wird! Auch die Möglichkeit, Geschäftsfelder unter dem Dach der MEG Milch Board als einfache Bündelungsvariante zu gründen, haben wir ihm zu verdanken.“

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5 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Matthias Zahn · 1.
    @Meier und Imhof

    Ja, ihr habt recht. Bringt nix was zu machen. Lieber weiter für 30 ct oder weniger melken..... da weis man was man hat! Obwohl, eine Gegenfrage hätt ich noch! Habt ihr in den letzten fünf Jahren was gemacht, das die Marktstellung der Bauern verbessert hat? Wenn nicht, ist das was das MilchBoard erreicht hat, auf jeden Fall besser! Um das zu erkennen, muss man aber ein wenig Ahnung vom Milchmarkt haben.....

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  2. von Rainer Hoffmann · 2.
    Was hat es Bewegt ?

    Leider sind die Ergebnisse verhalten u nicht so Medienpräsend ,dafür haben alle Bauern die Ergebnisse des Verbandes mit Alleinvertretungsanspruch monatlich auf dem Konto. Man fragt sich schon wofür alles in Frage gestellt u schlecht geredet wird was zu besseren Milcherzeugerpreisen führen könnte u weshalb man es nicht versucht den schlechter kanns ja nimmer werden. Aber halt da profitiert dann evtl die Molkereiwirtschaft nicht von ,da evtl en ticken weniger Auslastung ihrer Werke käm u oh Wunder vertreten MIV u DBV immer dieselbe Meinung ,tja mit billig erobern wir die Welt samt höchster Auflagen u das nennen se dann Nachhaltig wenn ein Betrieb nach dem anderen den Bach runter geht u die HA in die Hände von Investoren. Unsere Vorfahren haben teils mit dem ihrem Leben bezahlt um für unseren Berufsstand zu kämpfen u was tun wir bzw was unterstützt die Alibiberufsvertretung samt verantwortlicher Politiker ????

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  3. von Thomas Imhof · 3.

    Ein zahnloser Tiger ist das MB

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  4. von Gerd Uken · 4.
    @Maier

    Das Milchboard hat das Kostenratio aufgestellt mit verlässlichen Zahlen. Dann hat es den Sektorbericht über ausgewählte Molkereien erstellt und ein Kartellrechtsverfahren gegen das DMK angeschoben. Ich gehe mal davon aus das sie kein Mitglied sind und ihnen deshalb die Arbeit des Milchboards auch nicht bekannt ist. Es sitzt mit am runden Tisch .......usw. Peter Guhl ist die treibende Kraft -ohne ihn und das Milchboard hätten wir keine verlässlichen Zahlen gehabt sondern müssten uns auf das verlassen was die EU Statistiken hergeben.

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  5. von Albert Maier · 5.
    Was hat dieses Milch Bort bisher bewegt?

    Nichts!

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