Valio verbietet Sojaschrot

Molkereilogo Die Molkerei Valio verbietet seinen Lieferanten den Einsatz von Soja.
Bild: Werkbild

Die finnische Molkerei Valio untersagt ihren Lieferanten seit dem 1.März 2018 den Einsatz von Soja in Futtermitteln.  Dies gelte für Kühe, Rinder und Kälber. Der Umstellungszeitraum für die Landwirte beträgt ein Jahr.
 
Das Unternehmen berichtet, die Umweltauswirkungen der Sojaproduktion seien nicht nachhaltig. Die Umweltschutzorganisation (WWF) berichtet dazu, dass Regenwälder gerodet werden und Savannenflächen Treibhausgasemissionen verursachen.
 
Nach Angaben der Molkerei soll das Futtermittel Raps, was in den meisten Fällen als Sojaersatz eingesetzt werde, bei einer grashaltigen Fütterung ein besseres Ergänzungsfutter für Milchkühe sein. Steffen Nienhaus

Lesen Sie mehr

2 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Harald Finzel · 1.

    In der Rinderfütterung ist es ja - im vergleich zu den Monogastriern Schwein und Huhn - kein so großes Problem, auf Sojaschrot zu verzichten. Bleibt die Frage, was gewonnen ist, wenn der Sojaschrot aus glyphosattoleranten Pflanzen in Südamerika nach China statt nach Europa geht, während Europa dann mehr Rapsschrot aus glufosinattoleranten Pflanzen aus Kanada importiert wird.

    Das meinen unsere Leser:
  2. von Ulrich Rist · 2.
    Sehr gute Entscheidung, mutiger Schritt

    Wenn sich alle europäischen Molkereinen sich anschliessen würden hätten wir kein Mengenproblem mehr, Die Ackerbauern hätten mehr Absatz innerhalb der EU. Unsere Produktpreise würden steigen, Aber das will man ja unbedingt verhindern,, wir müssen ja exportieren und zu Weltmarktpreisen unsere Produkte verramschen.

    Das meinen unsere Leser:
Ihre Meinung

Zum Schreiben eines Kommentars loggen Sie sich bitte ein!

Sie sind neu hier?

Als Abonnent kostenlos registrieren