Verbraucher würden für "ethische Milch" mehr bezahlen

Milchregal Verbraucher würden für "ethische Milch" mehr bezahlen, so eine Studie.
Bild: Archiv

Ein Großteil der Verbraucher in Deutschland ist bereit für eine Milch mit ethischen Attributen mehr zu bezahlen, wenn bei der Produktion Faktoren wie eine tiergerechtere Haltung, Artenschutz, faire Preise für die Landwirte oder eine regionale Erzeugung verwirklicht werden. Zu diesem Ergebnis kommen die Wissenschaftler Dr. Frank Wätzold und Nonka Markova-Nenova der Brandenburgischen Technischen Universität in Cottbus-Senftenberg in ihrer Studie „Fair zu Milchkühen oder zu Milchbauern? Wie Käufer konventioneller Milch entscheiden würden“.

Grundlage der Arbeit ist eine repräsentative Umfrage unter 1.040 Käufern konventioneller Milch, die im vergangenen Jahr durchgeführt wurde. Demnach gab es die höchste Zahlungsbereitschaft für eine Milch aus der tierfreundlichen Haltungsform Laufstall in Kombination mit Sommerweide, für die die Befragten im Schnitt einen Aufschlag von 24 Cent/l akzeptierten.

Für die Unterstützung regionaler Betriebe ermittelten die Autoren eine Zahlungsbereitschaft von 13 Cent/l; bei den Faktoren Artenschutz und faire Preise für kleine Betriebe mit unterdurchschnittlichem Einkommen waren es 9 Cent beziehungsweise 7 Cent je Liter. Zudem gaben die Befragten im Mittel an bereit zu sein, 8 Cent/l für die Unterstützung kleinerer Milchbetriebe mit Anbindestall - mit oder ohne Sommerweide - zu bezahlen.

Dass auch eine Zahlungsbereitschaft bei Anbindstallhaltung bestehe, zeige, dass Gerechtigkeitsaspekte, wie die Unterstützung kleinerer Betriebe mit unterdurchschnittlichem Einkommen, Tierwohlbelange bei der Kaufentscheidung zum Teil aufwögen, erläuterten die Wissenschaftler. Ihnen zufolge lässt sich aus dem Gesamtergebnis schließen, dass die Einführung sogenannter ethischer Milchattribute in die Produktion und Vermarktung von konventioneller Milch zu einer Preisstabilisierung beitragen könne.
 
Den Wissenschaftlern zufolge war laut Umfrageergebnissen bei Personen, die neben konventioneller Milch auch Biomilch gekauft oder bereits für Tierschutz gespendet hatten sowie bei Frauen, eine überdurchschnittliche Zahlungsbereitschaft für ethische Attribute festzustellen. Aber auch Teilnehmer, die normalerweise die billigste Milch kauften, hätten signalisiert, für dieses Produkt einen Aufpreis akzeptieren zu wollen.

Ein Grund für diesen Wandel in der Preissensitivität der Käufer sehen die Autoren unter anderem in der Bereitstellung von Informationen zum Thema Milchproduktion im Rahmen der Befragung. Dementsprechend seien Marketingmaßnahmen mit Angaben auf der Verpackung, zum Beispiel zur Tierhaltung, erfolgsversprechend.

Damit die Zahlungsbereitschaft für ethische Milchattribute am Markt wirksam werde, müssten die Konsumenten jedoch darauf vertrauen können, dass die Informationen der Produzenten auch glaubwürdig seien, hoben die Wissenschaftler hervor. Hierfür sei die Entwicklung und Etablierung von einfach zu erkennenden und glaubwürdigen Labels erforderlich.

Ein staatliches Tierwohllabel für Milchkühe, wie vom Bundeslandwirtschaftsministerium für die Schweinehaltung geplant, könne deshalb Erfolg auf dem Markt haben. Auch die Einführung eines bundesweiten Weidemilchlabels könne sinnvoll sein, da die Studie auch eine hohe Nachfrage nach Weidemilch bestätigt habe. Der Artenschutz könne ebenfalls mit einem Logo oder Labelbestandteil vermarktet werden, um eine auf Artenvielfalt ausgerichtete Bewirtschaftung von Grünlandflächen hervorzuheben und zu fördern.

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28 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Andreas Demann · 1.

    Habe auf meinen Handy ein Foto von der Demo auf der Grünen Woche in Berlin. Dort steht auf dem Schild" Für Milch aus der Mutterkuhhaltung zahle ich mehr. Versprochen!!!" Soviel zum Verstand unserer Verbraucher

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  2. von Hans Nagl · 2.
    Verbraucher zahlt z. Bsp. für Markenprodukte mehr.

    Müller, Zott, Bauer, Danonne usw. schaffen es das der Verbraucher erheblich mehr ausgibt. Nur wir Bauern bekommen nichts davon ab.

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  3. von Wilhelm Gebken · 3.
    @ Willi Kremer-Schillings

    Ich kann nur jedem und insbesondere jedem Landwirt empfehlen Ludwig von Mises´ "Gemeinwirtschaft" zu lesen: Er hat es zwar 1922 geschrieben, aber es ist im Jahre 2017 aktueller denn je. In dem Werk sind nicht nur die Zahnräder wesentlichern ökonomischen und bürokratischen Verhaltens zu finden, sondern wer sich ein klein wenig auskennt, wird dort verblüffenderweise unsere Linken und unsere Grünen genauso wie die selige DDR wieder finden. Wie gesagt, das Buch wurde 1922 geschrieben. Letztendlich befähigen uns die dort beschriebenen Verhaltens- und Argumentationsmuster, unsere gutmenschelnden Zeitgenossen, von NGO`s über Parteien bis hin zu den Kirchen als das zu entlarven, was sie wirklich sind: Scharlatane und Rattenfänger

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  4. von Hans-Heinrich Wemken · 4.
    Apartheitssytem in der Nahrungsmittelversorgung ?

    Besaonders an jeder Ethik vorbei geht es, wenn sich ausgerechnet die 20 % besserverdienende Gesellschaft hochsubventionierte Bionahrungsmittel anbieten läßt , aber Millionen Menschen sich nicht einmal Nahrungsmittel im Discounter Niedrigpreisbereich leisten können - Stichwort Nahrungsmittelverteilung in den Tafeln. Die Subventionen im Biobereich sind nicht vertretbar . Die Mehraufwendungen in der Bioproduktion sind direkt zum Endverbraucher durchzureichen. Die eingesparten Gelder sind sind in den unteren Einkommensschichten besser angelegt.

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  5. von Willi Kremer-Schillings · 5.
    Der Marktanteil von Bio-Milch zeigt...

    ...was von solchen Umfragen zu halten ist. Nennt man wissenschaftlich Citizen-Consumer-Gap und beschreibt die Ansprüche der Bürger und das tatsächliche Einkaufsverhalten als Verbraucher. Die größte Wahlurne der Welt ist die Scannerkasse im Supermarkt. Und da entscheidet der Verbraucher anders als er - sozial angepasst - in Umfragen als Bürger antwortet.

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  6. von Josef Doll · 6.
    Somit müsste

    Biomilch von Demeter 61 cent kosten. .Ja sogar viiielll mehr da es von dieser Milch gar nicht viel gibt . Da diese Kühe sogar Hörner haben dürfen ja müssen weil sonst die Kuh Psychische Störungen haben sollen. Bei soooo viieelll Tierwohl sprich ja etischem Verhalten der Bauern müsste diese Milch heute schon soviel kosten wie dieser Volksverdummende Wissenschaftler uns weis machen will. Vielleicht sogar mit Biozuschlag ??? SSSSUUUUPPPER oder?????

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  7. von Wilhelm Grimm · 7.
    Ethische Milch ? Langsam aber sicher, ab jetzt immer schneller schreitet der ethische Verfall Deutschlands

    voran !

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  8. von Martin Schmidt · 8.
    Richtig interpretieren!

    Kernaussage des Artikels ist für mich, dass die Milchpreise 24 Cent Luft nach oben haben. Soviel würde der Verbraucher akzeptieren. Natürlich müssen wir auch etwas "gutes Gefühl" mitliefern. Nur dieses sollte die Branche als ganzes liefern. Dazu bedarf es positiver Bilder aus vielen Betrieben. Auch die gerade die Anbindehaltung kann schöne Bilder liefern.

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  9. von Gerhard Steffek · 9.
    Zweierlei Aussagen!

    Abgesehen von dem üblichen Nonsens über mehr Tierwohl und mehr bezahlen wollen, die das ganze Geld für den Aufwand nicht rechtfertigt, denn wem wäre mehr Tierwohl nicht auch lieb, gibt es für mich einen zweiten Aspekt. Dieser ist das Marketing. Zu Zeiten der CMA gab es Schlagwörter wie: "Fleisch ist ein Stück Lebenskraft", oder "aus deutschen Landen frisch auf den Tisch". Was haben wir heute? Nichts dergleichen. Statt die CMA zu reformieren, wurde sie abgeschafft und dem Handel die Werbung überlassen. Es kam sogar noch schlimmer. Durch die Entfremdung der Stadtbevölkerung zur Landwirtschaft hatten mit der Zeit die Umwelt- und Tierschutzverbände leichtes Spiel ihre Spendengenerierungsmaschinerie, zu Lasten der Landwirtschaft, in Schwung zu bringen. Getrieben durch die Forderungen der WHO und Co. nach noch mehr Produktion aufgrund der Welthungerszenarien gerieten die Landwirte auch noch in den Strudel der Marktgesetze von Angebot und Nachfrage. Aus diesem Teufelskreis gilt es für die Landwirtschaft auszubrechen.

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  10. von Reinhold Klüh · 10.
    Quatsch

    Am Ende wollen die Kampfhunde vom Handel, die Label-Milch zum Einstandspreis herkömmlicher Milch und hauen den Preis für die normale Milch nach unten. Erinnern wir uns : Vor 3 Jahren wollte VW mit einer veganen Autostadt punkten, obwohl sie gut an Porsche mit ledersitzen verdienen, nutzen Affen für Abgasversuche. Fanden das dann aber ethisch nicht korrekt und benutzten dann Menschen dazu. In dieser verlogenen Welt sind einzig die Bauern die noch an die Ehrlichkeit glauben.

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  11. von Christian Kraus · 11.

    Warum diese Umfragen? Die Discounter wollen Vielfalt vortäuschen und das immer gleiche Produkt unter möglichst vielen Verpackungen verkaufen. Dann gibt es zehn verschiedene Milchpackungen die alle für irgendjemand genau passend sind. Gut und billig für die Preisbewussten, eine Faire Milch für die, die ihren Landwirten gutes tun wollen, eine Tierwohlmilch die was für die Tiere tun wollen, eine Biomilch oder Gentechnikfrei für die denen die Umwelt am Herzen liegt usw. Es ist praktisch immer die gleiche (billigste) Milch für die der Handel einen frei wählbaren Aufpreis verlangen kann. Am besten ist es wenn die Bauern direkt oder indirekt die Werbung dafür noch selber übernehmen denn die kostet ja auch Geld.

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  12. von Heinrich Esser · 12.

    Natürlich kann eine Umfrage mit 1000 Teilnehmern repräsentativ sein. Der ARD-Deutschlandtrend befragt meistens auch nicht mehr Leute und liegt mit seinen Vorhersagen annähernd richtig. Von daher werden auch die 1000 Leute bei dieser Umfrage ein Ergebnis liefern, was auf alle Deutsche zutrifft. Nur bezweifel ich auch, dass den Aussagen der Personen Taten folgen werden. Oberstes Kaufkriterium ist eben immer noch der Preis und um etwas billiges zu erhalten, wird gerne mal alle Moral vergessen.

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  13. von Birgit Piro · 13.
    Wozu Umfragen?

    Was sollen diese ganzen Umfragen von BML und Universitäten? Stellen Sie sich doch einfach an das Kassenband des LEH und der Discounter. Dann sehen Sie, wie die Wirklichkeit aussieht. dann muss nur noch der Anteil No-Name-Milch, Bio-Milch und Berchtesgadener Milch gezählt werden und man kommt zu einem super objektiven Ergebnis und nicht zu irgenteinem Papiermüll.

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  14. von Lars Henken · 14.
    Solche Studien sind Energieverschwendung

    Viele Untersuchungen haben gezeigt, dass diese Umfragen mit der Realität leider wenig zu tun haben. Tierwohl, Bio, Ethik und was weiß ich noch wird von den meisten Verbrauchen bestenfalls als kostenloser Zusatznutzen gesehen. Werden solche Umfragen im direkten Interview gemacht, dann hat der Befragte den sozialen Druck sich mit seinen Ansichten in ein möglichst gutes Bild zu setzen. Bei anonymen Umfragen kommt das schlechte Gewissen in vielen hoch und man gibt seine Meinung so wieder, wie man gerne wäre. Man hat ja vor einem halbe Jahr mal eine Tüte Bio-Äpfel gekauft, also kreuzt man ja zu Bio an. Allein die Fragestellung macht schon die Hälfte der Antwort aus. Würde man folgende Frage stellen: "Sind Sie bereit für Milch von glückliche, ethisch korrekt gehalten Kühen mehr Geld auszugeben oder wollen Sie weiter hin Billigmilch von gequälten Kühen aus der Massentiehaltung trinken?" Wie fällt bei einer solche Frage dann wohl die Antwort aus? Etwa 90% der Kunden kaufen erfahrungsgemäß in erster Linie über den Preis. Steht man im Laden, fehlt die soziale Kontrolle. Es bekommt ja niemand mit, dass man doch zu den billigen Produkten gegriffen hat. Wie oft ist es schon vorgekommen, dass man die Mensch, die am Abend vorher große Reden zum Thema geschwungen haben, am nächsten Tag im Discounter getroffen hat? Und man kann gerne noch 100 Umfragen machen, dass wird am Verbraucherverhalten nichts ändern. Und mal ehrlich welche Reaktion hätte eine Studie ausgelöst in der gestanden hätte, dass 90% der Kunden über den Preis kaufen? Den Shitstorm hätte ich sehen mögen.

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  15. von Wilhelm Schulte · 15.
    Alles Nonsen

    Der Verbraucher wird immer den günstigsten Preis zahlen. Was i h nicht ausgebe habe ich noch. Das einzigste was uns weiter hilft nicht am Markt vorbei zu produzieren. Angebot und Nachfrage, dann regelt sich das ganze Theater von alleine. Die Preisfindung muß sich in einem Markt an den Produktionskosten orientieren.Das ist überall in der Wirtschaft so üblich. Nur nicht in der Landwirtschaft.Das ist unser Problem.

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  16. von Gerhard Lindner · 16.

    Gehen wir beim Einkauf überhaupt mit gutem Beispiel voran, oder kaufen wir auch nur das billigste. wir werden auch von den Verbrauchern kontrolliert, was wir selbst in unseren Einkaufswagen legen. Wenn für uns das einfachste in Ordnung ist, warum sollte dies dann für die anderen schlecht sein!?.

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  17. von Matthias Zahn · 17.
    Sind Verbraucher unehrlich?

    Nun, ich würde es eher inkonsequent nennen. Trotz der Kritik meiner Vorredner glaube ich dennoch an ein (langsames) Umdenken der Verbraucher. Immerhin wächst der Absatz von Bioprodukten kontinuierlich. Und auch Molkereien wie Berchtesgadener Land könnten sonst nicht mit ihrem Ansatz Erfolg haben. Also eine gewisse Käuferschicht, die bewusst einkauft ist vorhanden. Die Erwartungshaltung einiger Landwirte, das ein anderes Einkaufsverhalten, die Milchpreise großartig verändern könnte, wird aber enttäuscht werden! Denn diese Änderung des Einkaufsverhaltens, schafft zwar Nischen in denen Geld verdient werden kann, aber für die große Masse an Milchbauern wird nach wie vor die entscheidende Frage darin bestehen, schaffen wir das Einrichten einer "nachfrageorientierten Produktion" oder melken wir weiter am Bedarf vorbei!

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  18. von Oswald Steinle · 18.
    Wenn man also 1040 Konsumenten befragt ist das bereits repräsentativ ?

    Interessant ! Wäre ich Verbraucher und man würde mir als Antwortmöglichkeit dasselbe hinlegen also (ethisch,nachhaltig,Genfrei,Tierwohl) würde ich um mein Gewissen zu beruhigen dasselbe antworten! Aber nicht um nachher das auch in den einksufsswagen zu legen, sondern um mein Gewissen zu beruhigen. Die Idee: "Ich fordere eine Qualitätskontrolle für Meinungsumfragen! Wer im Nachhinein überdurchschnittlich oft daneben liegt mit seiner Prognose, sollte seine Zulassung verlieren!" Finde ich außerordentlich interessant !

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  19. von Egge Mansholt · 19.
    Die

    Billigmilch dürfte erst gar nicht im Regal stehen, dann hätte der Verbraucher auch keine Wahl. Leider gibt es aber viele Landwirte, die nach ihrer Meinung mit 25 cent noch schwarze Zahlen schreiben und durch mehr Menge versuchen ihren Lebensstandart zu halten.

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  20. von Melf Melfsen · 20.
    Wer wurde gefragt?

    Es ist doch Fakt, das es in Deutschland ca 80.000.000 Konsumenten und genau so viele Verbraucher gibt. Bei der Umfrage na klar Bio oder Weidehaltung........ am Frisch Regal wird dann mit der Hand abgestimmt

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  21. von Bernadette Hollberg · 21.
    helmut hollberg

    Es ist nicht das Papier wert wo es geschrieben wird

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  22. von Alexander Audrit · 22.
    Was ist da bitte repräsentativ....?

    80.000.000 Verbraucher in Deutschland und 1.040 werden befragt. Also ca. 0.001%, solchen Mist hat man uns Landwirten schon viel zu oft erzählt. Schaut man den Verbraucher dann in die Einkaufstasch kommt schnell ein anderes Ergebnis dabei heraus. Wozu auch dieser Quatsch, wir haben schon die höchsten Produktionsstandards und es wird trotzdem nicht entsprechend honoriert. Wozu also dieser ganze Unfug?

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  23. von Berthold Lauer · 23.

    Oh Gott, oh Gott, oh Gott !! Jetzt auch noch "ethische" Milch! Hat irgend jemand überhaupt noch den Überblick , was es schon gibt und was noch möglich wäre???

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  24. von Willy Toft · 24.
    Die gute Absicht ist das Eine, es hapert leider an der Umsetzung an der Ladenkasse!

    Wenn wir schon Statistiken bemühen, sollten wir aber auch die solvente Aussage dieser oben gemachten Statistik in Frage stellen dürfen. Wir haben leider schon viele solcher Programme am Ende scheitern sehen, weil das "billige Produkt" stets beim Verbraucher auf mehr Zuspruch stößt. Egal was dieser Verbraucher vorher in der Umfrage angegeben hat. Diese Diskussion ist müssig, leider! Wir Milcherzeuger wünschen uns, dass sich solche Programme beim Verbraucher verfangen, nur bezahlt werden muss es ganz gerne.

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  25. von Gerd Schuette · 25.

    Meinungsumfragen haben in ihrer Aussagekraft Grenzen. Diese Grenze ist oft dann erreicht, wenn sie an die Widersprüchlichkeit des menschlichen Handelns stoßen.

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  26. von Jörg Meyer · 26.
    Was ein Unsinn!

    Das ist alles schon sehr fragwürdig! Auf der IGW arbeitete die BLE mit einer Forsa-Umfrage von 2017 die zu dem Ergebnis kam, dass der Verbraucher seine Kaufentscheidung für Milch in folgender Wichtigkeit trifft: Gentechnikfrei, Tierwohl, Molkerei, Preis. Warum gehen dann die Milchpreise nach unten, wenn alles andere angeboten wird? "Nur die Taten entscheiden, was man gewollt hat" Sartre. Mir persönlich erscheint es so, als verdienen hier "Meinungsumfrager" Geld mit Ergebnissen die dem politischen Mainstream entsprechen unabhängig ob richtig oder falsch. Ich fordere eine Qualitätskontrolle für Meinungsumfragen! Wer im Nachhinein überdurchschnittlich oft daneben liegt mit seiner Prognose, sollte seine Zulassung verlieren!

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  27. von Gerd Schuette · 27.

    Diese Produkte gibt es zT bereits, müssen die Kunden nur noch in den Einkaufswagen legen.

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  28. von Matthias Zahn · 28.
    Aufgabe der Molkereien!!

    Es wäre Aufgabe der Molkereien diese Markttrends zu nutzen und entsprechende Produkte auf den Markt zu bringen! Allen voran die Genossenschaften wären hier gefordert, da sie besonders authentisch werben könnten. Berchtesgadener macht es vor! Anstatt der Ideologie den Weltmarkt mit billig-Pulver erobern zu wollen, brauchen wir dringend eine Qualitätsoffensive!!!

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