Nürnberg

Biofach öffnet wieder ihre Tore

Die Biofach in Nürnberg lädt wieder zum Branchentreffen aller Akteure auf dem Biomarkt

Vom 12. bis 15. Februar 2020 trifft sich die internationale Bio-Branche wieder im Messezentrum Nürnberg. Denn dann öffnet die Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel, Biofach, ihre Tore.

Zum jährlichen Jahresauftakt der Branche erwarten die Organisatoren rund 3.500 Aussteller aus circa 100 Ländern. Mit der Erweiterung um zwei Hallen (7A und 3A) stellt die Messe Raum für noch mehr Aussteller bereit. Das Angebot wird damit für die Fachbesucher – 2019 waren es 51.488 aus mehr als 140 Ländern – noch vielfältiger.

Die Biofach rückt mit dem Kongressschwerpunkt „Bio wirkt!“ die positiven Effekte der ökologischen Wirtschaftsweise in den Fokus. Der neue Treffpunkt „Wasser: gefährdete Grundlage des Lebens?“ greift ein weiteres hochaktuelles Thema auf.

Die Biofach ist ausschließlich Fachbesuchern vorbehalten!

Kongress „Stadtlandbio 2020“

Frühere Diskussionsrunde bei „Stadtlandbio“

Frühere Diskussionsrunde bei „Stadtlandbio“ (Bildquelle: Biofach)

Mehr Bio braucht mehr landwirtschaftliche Fläche. Wenn also die Umstellungsziele im Öko-Landbau (Deutschland 20 %, Bayern 30 % bis 2030) erreicht werden sollen, braucht es in beachtlichem Umfang zusätzliche, ökologisch hochwertige Fläche.

Die Frage, wie landwirtschaftliche Fläche erhalten und Flächenanteile für eine regionale Öko-Produktion gesteigert werden können und wie sich das Thema auf kommunaler Ebene auswirkt, rückt anlässlich des Kongresses „Stadtlandbio 2020“ in den Fokus. Er findet parallel am 13. und 14. Februar 2020, zur Biofach (12. - 15. Februar) statt und versammelt kommunale Entscheider, Mandatsträger und Verwaltungsfachleute, die sich für mehr Bio engagieren, darunter Repräsentanten des europäischen „Organic Cities Network“.

Dr. Peter Pluschke, Umweltreferent der Stadt Nürnberg: „Das Umweltbundesamt hat festgestellt, dass die landwirtschaftlich genutzte Fläche schrumpft. Vom Jahr 2000 bis 2018 sank der Anteil landwirtschaftlicher Nutzfläche um 9.400 km² von 53,5 auf 50,8 % der Gesamtfläche. Diese Abnahme erfolgte besonders im Umland städtischer Verdichtungsräume.

Ein wichtiger Grund dafür ist die Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsflächen um 5.880 km² im gleichen Zeitraum. Mit dem Projekt ReProLa der Europäischen Metropolregion zum Thema Regionalproduktspezifisches Landmanagement in Stadt-Land-Partnerschaften bringen wir uns in der Metropoloregion Nürnberg aktiv ein – für ein Mehr an landwirtschaftlicher Fläche. Als Teil des Organic Cities Network arbeiten wir zudem gemeinsam daran, Voraussetzungen für mehr Bio auf kommunaler Ebene – auch in ganz Europa –zu schaffen.

Der Kongress Stadtlandbio bringt auch 2020 im Messezentrum Nürnberg eine Vielzahl an Branchenakteuren und Experten zusammen mit Vertretern aus Kommunen, um uns diesem Ziel näher zu bringen.“

Kongressteilnehmer können sich 2020 auf ein vielfältiges Stadtlandbio -Programm mit einer großen Bandbreite an Formaten freuen – angefangen bei Impulsvorträgen, Podiumsdiskussionen und einem Dialogforum, bis hin zu Workshops und geführten Rundgängen über die BIOFACH, freuen.

Danila Brunner, Director Biofach und Vivaness: „Wir freuen uns auf zwei Tage intensiven Austausch mit den Akteuren der Kommunen sowie von Bund und Ländern und darauf, durch den Kongress dem gemeinsamen Ziel, nämlich mehr Bio in Städten und Gemeinden, einen Schritt näher zu kommen. Zu den Highlights des ersten Kongresstages zählt mit Sicherheit das Gespräch mit Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, zu 17 Jahren Biometropole Nürnberg und 5 Jahren Netzwerk Bio-Städte!“


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