Ökolandbau übertrumpft Konventionell im Pflanzenbau

Eine umfassende Studie hat die gesellschaftlichen Leistungen des Ökolandbaus im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft untersucht. Beim Wasserschutz, der Bodenfruchtbarkeit und der Biodiversität liegt der Ökolandbau vorn. Beim Klimaschutz und Tierwohl sind beide Systeme gleich auf.

Der Ökolandbau erbringt vor allem im Pflanzenbau mehr Leistungen für Umwelt und Gesellschaft als der konventionelle Landbau. Beim Tierwohl kommen beide gleich gut weg. Das sind die zwei entscheidenden Schlussfolgerungen einer neuen umfangreichen wissenschaftlichen Studie, die beide Systeme mit Blick auf deren Leistungen für Umwelt und Gesellschaft verglichen hat. Sie wurde am Montag auf der Grünen Woche in Berlin vorgestellt.

Vergleiche aus 528 Studien gezogen

Ein Wissenschaftlernetzwerk von acht verschiedenen Universitäten und Forschungseinrichtungen hat unter Leitung des Thünen Institut für Betriebswirtschaft dafür die Leistungen der Landwirtschaft für die Gesellschaft bewertet. Dafür haben sie 12.000 Studien aus den vergangenen 30 Jahren gesichtet. Für ihre Untersuchung ausgewählt haben sie nur die 528 Studien, die einen „repräsentativen“ Vergleich zwischen Ökolandbau und konventioneller Landwirtschaft ermöglichen. Anhand der Kriterien Wasserschutz, Bodenfruchtbarkeit, Biodiversität, Klimaschutz, Klimaanpassung, Ressourceneffizienz und Tierwohl haben die Wissenschaftler die Studien gefiltert.

Größte Unterschiede bei der Biodiversität

Am deutlichsten überlegen ist der Ökolandbau dem konventionellen bei der Biodiversität. Mit Blick auf die Erhaltung von Pflanzenarten bietet der Ökolandbau laut der Studie zu 91 Prozent höhere Leistungen als der konventionelle. Bei der Erhaltung von Insektenarten ist der Ökolandbau in 42 Prozent der Fälle besser, bei 41 Prozent haben die Systeme eine gleiche Leistung, in 17 Prozent der Fälle gibt es im Ökolandbau eine niedrigere Leistung als im konventionellen Vergleichssystem.

Nährstoffaustrag über Fruchtfolge wichtig

Auch bei der Ressourceneffizienz schneidet der Ökolandbau besser ab. Danach hat der Ökolandbau mit einem Anteil von 52 Prozent eine höhere Leistung beim N-Saldo in der gesamten Fruchtfolge und bei weiteren 19 Prozent liegen beide Systeme gleich auf. Es sei wichtig den N-Austrag immer über die gesamte Fruchtfolge zu betrachten. Nach einem Kleegrasumbruch gebe es im Ökolandbau natürlich auch N-Austräge. Über die gesamte Fruchtfolge schneidet der Ökolandbau jedoch wesentlich besser ab, bilanzieren die Wissenschaftler. Gleiches gilt für den Austrag von Stickstoff in Gewässer. Hier weisen die Forscher in 67 Prozent der Studien bessere Ergebnisse für den Ökolandbau nach. In der Mehrheit höhere Leistungen zeigt der Ökolandbau in den Studien außerdem bei der Bodenfruchtbarkeit, beim Gehalt an organischen Kohlenstoff sowie beim Bodenabtrag.

Ertrag versus Fläche beim Klimaschutz

Weniger eindeutig ist der Beitrag des ökologischen Landbaus zum Klimaschutz. Durch eine höhere Kohlenstoffspeicherungsrate und verminderte Lachgasemissionen emittieren Ökobetriebe gemäß der Auswertung im Mittel 1.082 kg weniger CO2‐Äquivalente pro Hektar und Jahr. Aufgrund des niedrigeren Ertragsniveaus im Ökolandbau sind die ertragsbezogenen Klimaschutzleistungen im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft jedoch vergleichbar, so die Wissenschaftler.

Management entscheidet beim Tierwohl

Kein klares Bild zeigt die Untersuchung der Studien beim Tierwohl. Bei 46 % der Vergleichspaare wurden keine eindeutigen Unterschiede zwischen ökologischer und konventioneller Tierhaltung festgestellt. Die ökologische Wirtschaftsweise wies bei 35 % der Vergleichspaare Vorteile auf, die konventionelle bei 19 %. Hinsichtlich Verhalten und Emotionen deuten sich Vorteile der ökologischen Tierhaltung an. Bei der Tiergesundheit sind keine grundlegenden Unterschiede festzustellen; das Management scheint hier entscheidender zu sein als die Wirtschaftsweise, vermuten die Wissenschaftler.

Forscher wollten Schwachstellen des Ökolandbaus finden

Das Forscherteam um Projektleiter Dr. Jürn Sanders (4. von re.) und Prof. Jürgen Heß (3. von re.) bei der Präsentation der Studie auf der Grünen Woche in Berlin. (Bildquelle: Thünen Institut)

„Wir hätten nicht gedacht, dass wir da so klar raus kommen für den Ökolandbau“, sagte Prof. Jürgen Heß von der Universität Kassel. Das Team sei objektiv an die Kriterien heran gegangen mit dem Ziel, auch die Schwachstellen des Ökolandbaus aufzuspüren. Projektleiter Dr. Jürn Sanders vom Thünen Institut weist der Studie weit über die Zuschreibung der beiden Landwirtschaftssysteme Bedeutung zu. „Das Erbringen von öffentlichen Leistungen wird in der Agrarpolitik an Bedeutung gewinnen“, sagte er. Aus seiner Sicht sollte die Agrarpolitik nicht primär dem Ökolandbau mehr Geld geben, sondern den Landwirten finanzielle Anreize für mehr Umwelt- und Tierwohl verschaffen. Davon könnten dann Ökobetriebe überproportional profitieren.

Verschmelzen Ökolandbau und konventioneller Landbau?

„Der konventionelle Landbau wird sich ökologisieren“, sagte Dr. Lothar Hövelmann Geschäftsführer des DLG-Fachzentrums Landwirtschaft bei der Vorstellung der Studie in Berlin. Aus seiner Sicht sollte die Studie Eingang in die gesellschaftliche Debatte finden. „Wir sollten das Beste aus beiden Systemen nehmen“; sagte er. Die Ökobranche lehnt eine Verschmelzung der Systeme jedoch ab. „Der Ökolandbau muss auch in Zukunft den Premium Standard sicher stellen“, sagte Florian Schöne vom Deutschen Naturschutzring (DNR). Prof. Jürgen Heß pflichtete dem bei. „Wir sollten das System Ökolandbau als Basislinie erhalten, es kann aber einen dritten Weg geben, wo sich beide angleichen“, sagte er.

BMEL hat Studie gefördert

An dem interdisziplinären Verbundprojekt waren das Thünen‐Institut, die Universität Kassel, die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, die Justus‐Liebig Universität Gießen, das Leibniz‐Zentrum für Agrarlandschaftsforschung, die TU München und das Zentrum für angewandte Forschung und Technologie an der HTW Dresden beteiligt. Gefördert wurde das Projekt mit Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Rahmen des Bundesprogramms ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft. Die Ergebnisse der Studie wurden als Thünen Report 65 veröffentlicht, der auf der Thünen-Webseite als PDF verfügbar ist.

Artikel geschrieben von

Stefanie Awater-Esper

Korrespondentin Berlin

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Diskussionen zum Artikel

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von Reiner Matthes

Wessen Brot ich ess....

Dei Studie wurde gefördert " im Rahmen des Bundesprogramms ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft." --- Ist ja alles nett. Aber kann auch mal jemand sagen, wie wir die 80 Millionen in Deutschland satt bekommen ? Mit Biodiversität ? (Unsere Eltern hätten Unkraut dazu gesagt) Mein Vorschlag: Wir werden alle Bio und holzen als Ausgleich noch mehr Urwälder am Amazonas und in Indonesien ab.

von Heinrich Albo

Wenn wir alle Emissionen

und die Biodiversität pro erzeugtes kg Lebensmittel vergleichen und wenn wir dabei global denken (unsere Ideologen leben ja auf einer Insel),dann ist die konventionelle Landwirtschaft aufgrund ihrer hohen Effizienz unersetzbar ! Wenn wir dann noch an eine weitere Milliarde Menschen denken die ernährt werden müssen,dann wird sogar noch mehr Gentechnik eingesetzt werden ! Abgesehen davon das für hochsubventioniertes und dennoch teures Bio den Deutschen bei der nächsten absehbaren Wirtschaftskrise (Autoindustrie/ zu hohe Bürokratie etc.) jegliches Verständnis fehlen dürfte . Auch dann wenn die Rot/Grünen Medien ständig weiter unsachlich berichten !

von Heinrich Roettger

Kein Wunder , wenn Kassel in der Projektleitung vorne dabei ist

Mir fehlt die komplette Betrachtung der Bodenbrüter im ökologischen Ackerbau.

von Albert Maier

Herr Prof. Heß...

... aus Witzenhausen. Damit ist das Ergebnis der "angeblichen" Studie klar. Und das Thünen-Institut und andere geben die Feigenblattfunktion. Was im Bereich der Agrarwissenschaften abgeht wird immer jämmerlicher.

von Christoph Schulte Tüns

Bodenfruchtbarkeit

Ökologischer Landbau liegt bei der Bodenfuchtbarkeit vorn? Unglaublich!

von Hans-jürgen Fricke

Warum

Immer was ist besser, diese Diskussion haben wir doch schon viel zu lange. Jedes hat Vor und Nachteile!!

von Jörg Meyer

10% Flächenstillegung bringt mehr als 20 % Bio!

Früher haben wir 10 % Flächenstillegung gehabt auch an den Gunststandorten, das hat mehr gebracht als 20 % Bio und war sogar noch billiger für die Bevölkerung!. auch auf einen Bioacker wächst kein Knabenkraut! Wenn man die Nachhaltigkeit anstatt auf den ha auf die Produktionseinheit bezieht geht bio eindeutig hinten, zumal der größte Teil der Bioflächen sich auf Grenzstandorten befindet und dort hohe Mitnahmeeffekte verbunden mit versteckter Arbeitslosigkeit vorliegen! Würde man 50 % aller Flächen Stillegen und die restlichen 50 % intensiv konventionell bewirtschaften so wäre dies inkl. aller externen Effekte nachhaltiger und volkswirtschaftlich billiger als 100 % Bio! Diese Studien sollen nach meiner Meinung den Weg bereiten zu einer Umstrukturierung der Agrarföderung. In manchen Bundesländern sind die Geldtöpfe schon leer und neue Anträge zur Betriebsumstellung auf Bio werden nicht mehr angenommen! Wenn man Bioanteile erhöhen will müssen öffentliche Gelder in deutlichen größeren Umfang bereitstellen ! Hinzu kommt, dass bei steigenden Marktanteil dann die Preise und Margen sinken werden, was die zusätzlichen Bioprämien um so nötiger werden läßt! Schon andere Intellektuelle oder die sich dafür hielten wollten zentral am Schreibtisch bestimmen was produziert wird abseits aller Marktmechanismen mit zum Teil hochtrabenden Begründungen und Theorien, aber bisher hat der Markt immer gewonnen und die Theoretiker aufs historische Abstellgleis geschickt!

von Karlheinz Gruber

Für mich stellt sich aber noch eine weitere Frage

Man hat 12000 Studien aus 30 Jahren hergenommen und ist heute darauf gekommen das Öko besser ist (auch wenn die Eier der Bodenbrüter durch das ewige Hacken immer wieder zerstört werden oder Junghasen zerstriegelt werden...), warum dann erst heute diese Empfehlung der Wissenschaft und nicht erst früher? Wenn solche elementare Kenntnisse da waren, warum hat die Wissenschaft solange gebraucht. Und warum ist bei 58 % die Konv. Landwirtschaft besser (42 % ist Öko vorne, 41 % beide und bei 17 % Konv) Das ist doch nur ein Rechenbeispiel. Warum haben in letzter Zeit die Studien (mit neueren Methoden gemacht), daß konv. die höhere Effektivität hat? Schon alles komisch. Das aber bei konv. viele Betriebe auch Raubbau am Boden machen, gebe ich voll zu. Denn mit manchen Maschinenmonstern wie hier angewandt wird, ist normale nachhaltige Landwirtschaft nicht mehr zu betreiben. Hier müssen wir wirklich umdenken

von Gerhard Steffek

Trau keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast -

oder interpretierst. Wie bei dieser möchte ich sagen. Zum einen reicht es mir schon wenn ich sehe wer es gemacht hat, zum anderen könnte ich lauthals zum lachen anfangen über die Interpretation und dem was natürlich von den Umweltverbänden kommt, wäre es nicht so armselig und traurig. Alleine schon die Auswahl der Studien ist doch schon fraglich. Aber noch mehr grenzt es an Frechheit der NGO's, zu behaupten die Ökos wären klar im Vorteil obwohl sie deutlich ins Hintertreffen geraten oder zumindest um keine Laus besser sind. Biodiversität!: da wären die Bios mit 42 % besser als die Konvis. Mit 41 % sind diese aber mit den Bios zumindest gleich und zu 17 % schneiden diese besser ab. Wo ist da der deutliche Vorteil von Bio? Bedenkt man zudem das bei Bio dann 50 % mehr Fläche benötigt wird, dann denke ich ist der Vorteil schnell weg. Beim Nährstoffaustrag ist es wohl schlechthin ein Witz. Wenn ich weniger ausbringe, dann kann auch weniger ausgetragen werden. Bekomme aber auch weniger Ertrag. Wenn ich da dann an die UN denke die immer jammert die LW müsse effektiver werden um die wachsende Bevölkerung zu ernähren, dann frage ich mich wo ist da der Sinn der Sache. Bei der Bodenfruchtbarkeit sollen sie mir mal die Unterschiede erklären. Die Fruchtbarkeit geht für mich einher mit dem Ertrag und da hat Bio bestimmt nicht die Nase vorn. Erstaunlich ist ja das in der Tierhaltung kein großer Unterschied vorhanden ist. Muß einen das wundern? Wenigstens haben sie mit einem Recht, aber das wird wahrscheinlich anders kommen als sie es sich vorstellen. Die beiden Systeme werden und müssen verschmelzen. Im Grunde ist es doch so das aus der "Biolandwirtschaft" die moderne LW entstanden ist. Vielleicht wurde sie im Zuge der Euphorie wie bei vielen anderen Dingen auch teilweise übertrieben. Da sind aber weniger die Bauern daran schuld als wie die Wissenschaftler. Ich denke hier z.B. auch mal an die Züchtung bei den Tieren. Egal ob Huhn, Pute, Rind und Schwein, hier haben sich doch die Wissenschaftler bei den Züchtern ausgetobt, besonders bei Huhn und Pute. Ist es aber nicht immer so? Auch die Natur betreibt ihre Versuche. Die einen funktionieren, die anderen nicht. Das eine bleibt, das andere verschwindet. Wär dem nicht so, hätten wir heute noch Dinosaurier auf der Welt. Damit meine ich auch die Großen, T-Rex und so, nicht nur Kroko und Leguan. Learning by doing nennt sich das auf "Neudeutsch". Haben wir immer schon so gehabt. Dazu braucht es aber keine "Besserwissis", sondern nur nüchternen Sachverstand.

von Andreas Gerner

Ressourceneffizienz mal anders betrachtet

Also der Punkt Ressourceneffizienz ist an den Haaren herbei gezogen. Wieso macht man das nur am N-Saldo fest? Und warum bezieht man es auf den Hektar und nicht auf die produzierte Menge? Warum nicht Dieseleinsatz pro Tonne Weizen? Klar, weil dann offensichtlich wird, dass der Ökobetrieb dem guten Konventionellen Betrieb in punkto Effizienz nicht ansatzweise das Wasser reichen kann. Wie auch? Hektarertrag gut die Hälfte, oft nicht alle Fruchtfolgeglieder beerntet, Dieseleinsatz (Bodenbearbeitung intensiver) pro ha gleich bis etwas mehr, da kommen schlechte Zahlen zustande. Vermutlich rund doppelt so viel Diesel pro Tonne Weizen. Da darf die Frage erlaubt sein, wie man zu dem Gesamtfazit ("überflügelt") kommt. Und auch, warum für ineffizienten Dieseleinsatz sogar mehr Fördergeld gezahlt wird. Soll der Ökolandwirt doch seinen Treibstoff selbst erzeugen - Ach ja, Biolandwirtschaft und Rapsanbau geht ja nicht zusammen.

von Wilhelm Grimm

Ganz schlimm die Kommentierung von Frau Awater-Esper:

"Ökolandbau übertrumpft Konventionell im Pflanzenbau". Die Netzwerke der Grünen funktionieren immer zu "Grünen Woche" besonders gut.

von Wilhelm Grimm

Wenn das BMEL diese Studie bezahlt hat,

sollte sie andere Forscherteams auch unterstützen, denen ein anderer Ruf vorauseilt. Die wollen doch auch mal etwas von den Forschungsgeldern ab bekommen. Wir sollen auf Wunsch des Staates Mittel zum Leben erzeugen, was wir auch schaffen. Das können die Ökobetriebe nicht leisten.

von Jörg Meyer

10 % Flächestillegung

würde mehr Biodiversität bringen als 20 % Bio! Und das beste für die Gesellschaft es wäre sogar günstiger! Auch auf einem Bioacker wächst kein Knabenkraut! Hinz kommt das Bio vor allem nicht auf Gunststandorten zu finden ist auf denen relativ Großflächig gewirtschafttete wird, sondern man findet bio eigentlich vermehrt auf Grenzstandorten wo ehr schon extensiver gewirtschaftet wird und die Prämien vor allem beim Grünland vor allem Mitnahmeeffekte generieren! Die Studie kann ich so nicht nachvollziehen! Ein weiterer Punkr ist zum Beispiel ob ich die Umweltauswirkungen auf den ha oder die Produktionseinheit beziehe! Man könnte ja auch argumentieren, anstelle von 100 % bio machen wir 50 % konventionell und den Rest legen wir still, die Erträge wären die gleichen aber die Umweltwirkungen wären bei 50 % Konventionell deutlich niedriger!

von Christian Bothe

Studie

Einiges aus dieser Studie ist sicher richtig, aber das der konventionelle Ackerbau vom nicht effektiven höher subventionierten Landbau ökologisiert wird, ist wohl ein Wunschdenken einiger Wissenschaftler, NGOs, der Grünen und erstaunlicherweise der DLG! Wozu betreiben wir LW? Aus Spaß oder um davon zu leben? Die gesellschaftliche Diskussion darüber hat sich, bedingt durch die sozialen Netzwerke und Medien total zu Ungunsten der vielfältigen Produktion unserer Nahrungsmittel entwickelt. Ich rede hier neudeutsch auch von Fake News. Da können wir noch so viel Untersuchungen (auch mit solchen ausgewogenen Ergebnissen) machen und es wird die Basis für unsägliche Diskussionen von Möchtegernlandwirten zur LW jeglicher Couleur sein. Leider! Ich sehe das so und verweise ergänzend auf das aktuelle Positionspapier folgender Website: Öko-Landbau 06 GB 20190120.pdf (agrarfakten.de)

von Wilhelm Grimm

Objektivität ist bei manchen "Forschern"

die schönste Nebensache der Welt.

von Norbert Schulze-Darphorn

Forscht eigendlich noch jemand selber ?

Ständig ließt man nur von diesen "Meta Studien", ist man heute nicht mehr in der Lage eigene Studien auf Sachlage eigener Daten zu erstellen. Müssen da ständig alte Kammellen in unterschiedlichster Konstellation verwüstet werden und dann als neue Studie unter das Volk gebracht werden. Angeblich verdoppelt sich das Wissen alle zwei Jahre (Stand 2013) also Hopp Hopp auf zum unidiologischen forschen nach neusten Gesichtspunkten.

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