f3 farm.food.future.

Genetisch hornlos: Startup blickt in die Rinder-DNA

Statistische Verfahren werden in der landwirtschaftlichen Pflanzen- und Tierzucht bereits angewandt. Mit ihnen lassen sich Zuchtlinien ausschließen, die eine erwünschte Eigenschaft nicht weitertragen würden. Das Start-up Computomics hat dieses Verfahren nun mit „machine learning“ weiter verfeinert.

Saatguthersteller oder Tiergesundheitskonzerne bestellen bei der jungen Firma Computomics modernste Bioinformatik-Analysen. Wie Dr. Sebastian Schultheiss dem Magazin f3 farm.food.future. erklärt, arbeite sein Unternehmen mit Kunden zusammen, die neue Sorten oder Rassen verbessern und dabei mehrere Jahre Zeit sparen möchten.

"Wir können ihnen nämlich mit unseren Analysemöglichkeiten Hinweise geben darauf, welche Pflanzen aus ihrem Genpool sie kreuzen müssen, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen. Ohne also tatsächlich vorher einen langwierigen Pflanzversuch gemacht zu haben, können wir nur aufgrund der Datenanalysen voraussagen, wie diese Pflanze etwa auf Schädlinge reagieren oder wieviel Ertrag sie erzielen würde."

Das Besondere seien nicht die statistischen Verfahren - die gibt es schon länger, z.B. um Zuchtwerte von Kühen zu ermitteln. "Wir kombinieren diese Verfahren jedoch mit Machine-Learning-Algorithmen, mit deren Hilfe wir viel genauere Auskünfte geben können. Das ist neu und macht uns einzigartig."

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