TV-Tipp

phoenix plus diskutiert über Klima und Landwirtschaft

Beim TV-Sender phoenix geht es am Donnerstag um 14.45 Uhr um das Konflikthema Klima und Landwirtschaft.

Rund 6 % aller Treibhausgas-Emissionen in Deutschland sollen angeblich durch den Sektor Landwirtschaft verursacht werden. Umweltaktivisten protestieren gegen die Bauern, die wiederum protestieren vor dem Kanzleramt und verklagen die Bundesregierung. Ihr Vorwurf: Die Politik tue zu wenig, um den Klimawandel aufzuhalten.

Wie hängen das Klima und die Landwirtschaft zusammen, und welche Rolle spielt der Verbraucher dabei? Im phoenix-plus "Klima und Landwirtschaft" geht Moderator Hans-Werner Fittkau der Sache auf den Grund. Mit Bernhard Conzen, Präsident des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes, spricht er darüber, wie die Landwirtschaft unter extremen Wetterereignissen leidet und welchen Anteil die Landwirtschaft selbst an den Emissionen hat, die zur Erderwärmung führen. Wie müsste eine EU-Agrarreform aussehen, um den ökologischen Faktor in der Wirtschaft mitzudenken? Und wie könnte man einen Agrarbetrieb wirtschaftlich aufziehen?

Darüber hinaus ist der Ernährungsspezialist Bernhard Burdick von der Verbraucherzentrale NRW zu Gast im Studio. Er klärt darüber auf, welche Rolle der Konsum des Verbrauchers spielt und wie man sich im Dickicht der Bio- und Fairtrade-Siegel zurechtfindet, wenn man auf eine gesunde und nachhaltige Ernährung achten möchte.

phoenix, 5. Dezember 2019, 14.45 Uhr


Diskussionen zum Artikel

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von Andreas Gerner

Was Sepp Braun (Biorinderwirt) sagt, ist Humbug!!!

Er wird zitiert: "mit dem Gras als Futter sondern die Kühe weniger Methan ab". Das ist definitiv falsch. Insbesondere beim Verdauen von Raufutter wird besonders viel Methan gebildet (im Vergleich zu rohfaserarmen Kraftfutter etwa viermal so viel). Dazu kommt, dass bei geringer Biologischer Leistung (also wenig Fleischzunahme und Milchgabe) pro Tier dann erheblich mehr Tiere gehalten werden müssen um die gleiche Nahrungsmenge zu erzeugen.

von Andreas Gerner

War ja klar.....

dass auf den Emissionen der Landwirtschaft herumgeritten wird. Auch klar, dass auf der anderen Seite die Immission, also die Aufnahme von CO² durch unsere Pflanzen nicht gegengerechnet wird. Durch den Einsatz von Bioenergie für Strom, Wärme und Kraftstoffe werden jährlich (Zahl von 2010) rund 64 Mio. t Treibhausgasemissionen vermieden. Dies entspricht fast der Menge an Klimagasen, die direkt in der Landwirtschaft freigesetzt wird. Und die noch viel größere Menge, die in der Konsumware steckt, wird nie genannt, weil als "Durchlaufender Posten" eingestuft. Dabei binden wir Landwirte mit unseren Pflanzen auf unseren Äckern diese Mengen und die dann folgende Emission beim Verzehr darf nicht uns angelastet werden sondern geht auf die Kappe der Bevölkerung! Diese Einseitige Betrachtung kann man bei den anderen Sektoren (Personenverkehr, Güterverkehr, Luftverkehr, Stromerzeugung, Heizung, Industrie...) machen, da diese ja nur emittieren. Die Landwirtschaft bindet aber als einzige Sparte(inclusive Forstwirtschaft) weit mehr CO² als sie emittiert. Da ist es mehr als unseriös, nur die Emission zu nennen. -------------------------------------------------------------------------- Bitte an topagrar: recherchiert mal, wieviel CO² auf deutschen Äckern und Wiesen aktuell jährlich aufgenommen wird.

von Andreas Gerner

Jetzt auf youtube

https://www.youtube.com/watch?v=4I7JsdftDzY

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