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Schäfer in Not: ZDF berichtet über einen gefährdeten Beruf

Für die Schäfer wird es immer schwieriger, neue Weideplätze zu finden, da immer mehr Land unter Beton verschwindet.

Deutschlands Wanderschäfer schlagen Alarm - sie können von ihrem Beruf nicht mehr leben. Die Schäfer fordern deshalb mehr finanzielle Hilfe vom Bund - bislang ohne Erfolg. In Deutschland gibt es gegenwärtig 950 gewerbsmäßige Schäfereien, mit sinkender Tendenz. Am Sonntag, 3. März 2019, 16.30 Uhr, berichtet "planet e." im ZDF über "Schäfer in Not - Ein Traditionsberuf vor dem Ende".

Schäfereien bilden einen Zweig der Landwirtschaft, bei dem Tierwohl, Naturschutz und Produktion eng miteinander verbunden sind: Die Tiere verbringen ihr Leben in Freiheit und folgen dem Rhythmus der Jahreszeiten. Doch für die Schäfer wird es immer schwieriger, neue Weideplätze zu finden, da immer mehr Land unter Beton verschwindet.

Die Schäferei als Dienstleister für Natur und Landwirtschaft, als effektiver mobiler Biotopverbund, der zum Artentausch zwischen den beweideten Lebensräumen beiträgt, ist auch anderweitig gefährdet. Früher war die Wolle der Schafe ein Exportschlager, heute will diese kaum noch jemand haben: Synthetische Stoffe und die Konkurrenz aus Fernost haben die heimische Wolle verdrängt. "planet e." zieht mit Wanderschäfern durch unterschiedliche Landschaften und zeigt deren Probleme.

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