Molkereien

Almil AG: 2 Cent weniger Milchgeld für Anbindehalter

Die Molkerei Almil differenziert den Milchpreis nach Haltungsform. Ab 2022 erlöst Milch aus ganzjähriger Anbindehaltung 2 Cent weniger als aus Laufstall- und Kombinationshaltung.

Die Molkerei Almil AG im oberbayerischen Weiding, eine Tochter der Molkerei Hochwald, honoriert seit dem ersten Januar 2021 Milch aus Laufstall- oder einer anerkannten Kombinationshaltung mit einem Sonderzuschlag von 0,5 ct/kg. Milcherzeuger mit ganzjähriger Anbindehaltung erhalten diesen Zuschlag nicht. Ab 2022 müssen sie zudem einen Abzug von 1,5 ct/kg vom Grundpreis hinnehmen, sodass die Auszahlungsdifferenz zu den...

Die Redaktion empfiehlt

Nach Bayernland-Vorwürfen

BBV streitet weiter für Anbindehaltung

vor von Alfons Deter

Der Bayerische Bauernverband reagiert verärgert auf die Vorwürfe der Bayernland eG, das Ende der Anbindehaltung zu torpedieren und zu wenig für die Bauern zu tun.

Der Lebensmitteleinzelhandel plant, keine Milchprodukte aus ganzjähriger Anbindehaltung mehr zu vermarkten. Süddeutsche Molkereien und Anbindehalter befürchten ein Fiasko.

In Dänemark soll ab dem Jahr 2027 nach dem von dem Landwirtschaftsminister Mogens Jensen vorgelegten Plan ein generelles Verbot der Anbindehaltung gelten.

Südplus-Redakteur Klaus Dorsch erklärt, was Politik, Handel und Molkereien jetzt tun müssen, um Betrieben den Weg aus der Anbindehaltung zu erleichtern.


Diskussionen zum Artikel

von Karl Schult

Herr Hahn; Herr Obergaulinger

Ich habe mir erlaubt auf eine Meldung von Top Agrar meine persönliche Meinung in einem Kommentar abzugeben. Ich kann in dem Text nirgends einen Hinweis finden, das dieser von mir im Auftrag oder als Ehrenamtsträger der MEG Altötting- Mühldorf verfasst wurde. 'Das ist mir laut ... mehr anzeigen

von Martin Obergaulinger

Hallo Herr S........

Ich wusste gar nicht das man einen Kommentar ohne sich anzumelden Verfassen kann. Ja es ist ihnen gelungen eine Diskussion in Gang zu bringen. eine Diskussion in der der es um Gemeinschaft oder Spalten geht.

von Max Gruber

Sachlichkeit

Alle Kritiker haben anscheinend nicht nur den Ton des guten Umgangs verloren, sondern auch den Bezug zur Wirklichkeit. Man könnte meinen, dass manche Herrschaften davon ausgehen das sich die Sonne inklusiv der Milchstraße nur um Ihren Betrieb dreht und nicht umgekehrt.

von Martin Hahn

Rein sachlich,

könnten sie den Bezug zur Wirklichkeit näher erleutern? (drehen wir uns und die Sonne in der Milchstraße (Galaxis).)

von Martin Obergaulinger

Ein Armutszeugnis einer Gemeinschaft

Doch das ist nicht die Schuld einer Einzelperson. Sondern ein komplett Versagen der ganzen MEG Vorstandschft Inkl. des BayernMEG Geschäftsführers. Und ja bei gemeinsamer Erfassung. Vielleicht sollte man mit Arschtritten wo anders beginnen. Die Quittung kommt bei den ... mehr anzeigen

von Martin Hahn

Schamlos

Wenn man weiß, dass Karl Schult 1. MEG Vorsitzender der MEG Altötting-Mühldorf ist, kann man sich zu einer solchen Aussage eines Gemeinschaftsvorsitzenden nur Fremdschämen!

von Karl Schult

Richtige Sichtweise?

von Karl Schult Die Diskussion um die ganzjährige Anbindehaltung kann man auch als Wohlstandsproblem in Deutschland bezeichnen. Aber vielleicht sollte man den Abzug für Milch aus ganzjähriger Anbindehaltung als den sogenannten Tritt in den Allerwertesten betrachten um endlich ... mehr anzeigen

von Michael Ruth

Bauen in der jetzigen Zeit

Es ist nur Erpessung gegenüber den Anbindehaltungsbetrieben, denn diese sind oft beengt in der Ortsmitte, können nicht aussiedeln oder kleben irgendwo an einem Hang, wo das Bauen total schwierig ist. Dazu kommen Planungs- und Genehmigungszeiten, bei denen ein Jahr bei Weitem nicht ... mehr anzeigen

von Matthias Zahn

Und in zehn Jahren...

werden es die Laufställe ohne Auslauf sein...... oder mit zu schmalen Laufgängen..... Der Überschuss lässt grüßen. Interessanterweise gibt der LEH den Weg vor obwohl nur ca. 30 bis 40 % der Milch in diesen gehen. Den anderen Abnehmern ist nur wichtig, dass die Milch weiß und billig ... mehr anzeigen

von Wilfried Maser

Traurig

ist dieses Vorgehen, wenn man bedenkt, dass Hochwald eine Genossenschaft mit Landwirten als Genossen ist. Ich bin sprachlos. Bei solch einer Solidarität unter Landwirten, kann man nur sagen: "Ich kann gar nicht soviel essen wie Ich kotzen möchte" schämt Euch!!!!!!!!!!!!

von Christian Kraus

Quersubvention

Im Grund müssen die Anbindebetriebe die Laufstallbetriebe quersubventionieren. Die Anbindeställe sind "out" und die meisten werden sowieso aufhören. Also nimmt man denen mit den alten abbezahlten Anbindeställen Geld weg um damit die "neuen" Laufstallbetriebe (die Zukunftsbetriebe) ein ... mehr anzeigen

von Andreas Gerner

Ob die Milch separat geholt wird?

?

von Fritz Gruber

Denen

Die die meiste Arbeit haben gibt man das wenigste Geld Willkommen in Deutschland

von Renke Renken

In was für einem

Land leben wir eigentlich, Jahrtausende haben unsere Vorfahren ihre Tiere angebunden, und jetzt geht's nicht mehr?

von Gerd Uken

Kennen wir das nicht von früher

Erst gab es den Stapelzuschlag dann Staffeltuschlag, der wurde auch abgesenkt ..... genau so wird das auch mit den Programmen laufen.

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