Höhere Börsenpreise

DBV: Milchmarkt ist im Aufwind

An der Börse lassen sich höhere Milchpreise absichern als vor zwei Wochen. Für den Bauernverband spricht vieles dafür, dass der Aufwärtstrend anhält.

„Der EU-Kommission ist es gelungen, die Interventionsbestände an Magermilchpulver massiv zu reduzieren. Dass in dieser Woche eine so große Menge zu diesem Preis zusätzlich und mühelos auf den Markt gebracht werden konnte, ist ein spürbares Indiz für einen sehr aufnahmefähigen, aber auch zunehmend volatilen Milchmarkt", kommentiert der Deutsche Bauernverband (DBV) das aktuelle Geschehen auf dem Milchmarkt.

An der Börse EEX in Leipzig haben die die Akteure laut DBV in dieser Woche auf ein Preisniveau für Milchprodukte, mit dem sich umgerechnet für das Gesamtjahr 2019 ein Milcherzeugerpreis in Höhe von ca. 35 Cent/kg absichern ließe, gesetzt. Noch vor zwei Wochen hätte dieses Niveau bei 33 Cent/kg gelegen. "Vieles spricht dafür, dass diese Aufwärtsbewegung noch weitergeht", so der DBV.

Praktikable Möglichkeiten zur Absicherung sollten auch deutsche Molkereien für ihre Milchlieferanten anbieten, fordert der Verband. Im internationalen Vergleich hinke Deutschland an dieser Stelle hinterher. Prognosen im Milchmarkt würden zunehmend erschwert: Zum Beispiel sorge das hard-Brexit-Szenario weiter für sehr große Unsicherheit im Markt. Deshalb sollten die Molkereien nach Ansicht des DBV Preisabsicherungsinstrumente verstärkt nutzen.

Artikel geschrieben von

Patrick Liste

Redakteur Rinderhaltung

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Diskussionen zum Artikel

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von Gerd Uken

Und morgen kommt der Herr Schmal

daher und verkündet wieder das der Milchpreis noch um 5 Cent steigen könnte. Hilfreich wäre wenn mal die Zahlen des EDF oder des Milchboards veröffentlicht würden. Die sprechen eine andere Sprache und sind zudem basierend auf fundierten Zahlen und nicht auf Spekulanten!

von Albert Maier

DBV- Dilletanten

Unglaublich ist der Käse, den die DBV-Milchdilletanten von sich geben. an Inkompentz nicht zu überbieten!! Lasst die Finger von der Milch!!!!

von Matthias Zahn

Erstaunlich....

....wie schnelllebig diese Welt heutzutage geworden ist.....

von Willy Toft

Nur harte Fakten zählen bei der Preisabschätzung!

Der Futtermangel fällt nicht so sehr ins Gewicht, wie der Produktionsrückgang, durch Kuhverkäufe und Betriebsaufgaben. Im Raubtierkapitalismus zählen eben nur harte Fakten!

von Martin Siekerkotte

DBV

Deutsche Bauern Verdummung das grösste Risiko liegt in Norddeutschland was passiert beim DMK die beste Lösung wäre ein verkauf möglichst jedes Werk einzeln und nicht wie geplant Fusion mit Arla

von Ottmar Ilchmann

Lernfähig ;-)

von Hans Nagl

DBV

Die Fahne im Wind .

von Gerd Uken

Milchforum Berlin

Vor der Veranstaltung kann man an einem Gewinnspiel teilnehmen: Tipp Milchpreis Sommer 2019 ! Mehr fällt denen auch nicht mehr ein....... Da kann ich auch meine Glaskugel fragen - geht’s noch?

von Steffen Hinrichs

Die Milchmenge ist 3% unter Vorjahresnieveu

Aufgrund des Futtermangels, der gestiegenen Kosten und Auflagen dürfte auch mehr als 35 Cent drin sein .Der DBV will aber die Molkereien nur an 33 Cent messen ,so kann er ja wieder beruhigt abtauchen und braucht nicht an erzeugerorientierten Branchenlösunen arbeiten .

von Gerd Uken

Gestern so heute wieder anders

Die steigende Tendenz könnte man schon am 2 Januar erkennen aber da war der DBV noch im Urlaub??? Man oh man wer jetzt auf den schlauen Verband gehört hat konnte seine Menge für 33cent absichern! Klasse! Manchmal die Füße still halten wäre besser als so ein Zeug zu schreiben. Oder hat es Kritik gehagelt? Schönes Wochenende

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