EU-Milchpreis steigt auf 33,69 Cent

Der durchschnittliche Milchpreis von 15 führenden Molkereien in Europa ist im Juni gestiegen. Im Vergleich zu Mai legte der Preis um 0,51 auf 33,69 ct/kg zu. Für die nächsten Monate erwartet der niederländische Bauernverband (LTO) weiter steigende Milchpreise.

LTO-Milchpreisvergleich (Bildquelle: LTO)

Der durchschnittliche Milchpreis von 15 führenden Molkereien in Europa ist im Juni gestiegen. Im Vergleich zu Mai legte der Preis um 0,51 auf 33,69 ct/kg zu. Gegenüber Juni 2016 sind das 7,62 ct/kg oder 29,2 % mehr. Die Preise beziehen sich auf eine Milch mit 4,2 % Fett, 3,4 % Eiweiß, eine Jahresanlieferung von 500.000 kg, 249.999 Zellen und 24.999 Keimen.
 
Die hohe Milchpreisdifferenz zum Vorjahr ist zum Teil auf aktuell steigende Milchpreise zurückzuführen. Hauptgrund sind aber die niedrigen Milchpreise im Juni 2016, berichtet der niederländische Bauernverband LTO.

Das deutsche Unternehmen Müller erhöhte den Milchpreis um 2,0 Cent (34,79 ct/kg) und das Deutsche Milchkontor (DMK) um 1,0 Cent (33,90 ct/kg). Auch FrieslandCampina (+0,7 auf 35,75 ct/kg), Danone (34,16 ct/kg) und Lactalis (30,84 ct/kg) steigerten den Juni-Milchpreis. Die Molkerei Hochwald kommt im Juni auf 33,17 ct/kg.
 
Den einzigen Preisrückgang gab es bei der irischen Molkerei Dairy Crest mit -1,6 auf 29,05 ct/kg. Damit war das Unternehmen im Juni das Schlusslicht im LTO-Ranking. Für die nächsten Monate erwarten die LTO-Analysten weitere Preisanstiege: Für Juli und August kündigt das DMK ingesamt +4,0 Cent an, Arla +2,7 und FrieslandCampina +1,7 Cent.
 

Artikel geschrieben von

Anke Reimink

Redakteurin Rinderhaltung

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Preisabschlüsse: Was heißt das für die Milchpreise?

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