Milchbarometer

IG-Milchbarometer steigt auf 34 Cent

Das IG-Milchbarometer, das sich aus Börsenkursen der nächsten zwölf Monate berechnet, stieg im März um 0,1 Cent oder 0,3 % auf 34 Cent/kg Milch. Grund dafür seien die Preissteigerungen für Butter (+2,4 %). Die Preise für Magermilchpulver sind leicht gesunken (-1,9 %).

Laut IG-Milchbarometerkurve sind die Erwartungen für die kommenden Monate in 2019 Ende März ähnlich wie Ende Februar. Bei Butter stiegen die Preiserwartungen innerhalb der EU derzeit saisonal bedingt an. Unter anderem durch das Ostergeschäft und die vorzeitig begonnene Spargelernte.

Bedeutsamer seien derzeit die positiven Vorzeichen bei Butter auf den internationalen Märkten, bedingt durch eine erhöhte Exportnachfrage bei gleichzeitig schwächerem Weltmarktangebot. Wenn trotz positiver Vorzeichen nur leicht erhöhte oder schwache Butterpreise zu beobachten seien, dürfe das überwiegend an einen möglichen Preisdruck als Brexit-Folge liegen. Bei Magermilchpulver hätten sich die Vorzeichen auch international tendenziell abgeschwächt.

Das ife Institut in Kiel berechnet das IG-Milchbarometer im Auftrag der Interessengemeinschaft genossenschaftliche Milcherzeugung (IG Milch) und des Deutschen Raiffeisenverbandes. Die Preise sind definiert für Rohmilch ab Hof mit 3,4 % Eiweiß und 4 % Fett ohne Mehrwertsteuer. Die Werte berechnet das Institut aufgrund der Preise für Butter und Magermilchpulver an der EEX Börse in Leipzig. Es ist keine Prognose für zukünftige Milchauszahlungspreise sondern eine Markteinschätzung für MMP und Butter und dient der Orientierung bei der Mengenplanung der Landwirte.

Die Preise für Butter sollen in den kommenden Monaten leicht steigen. (Bildquelle: ife Institut)

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Artikel geschrieben von

Katharina Lütke Holz

Redakteurin Rinderhaltung

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Diskussionen zum Artikel

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von Peter Bühler

Preissenkung

Trotz dieser angeblich guten Marktlage sieht es ganz so aus wie wenn unsere Molkereien auf den 1 Mai den Preis für Frischmilch absenken. Oder auch mit anderen Worten gesagt, sie lassen sich mal wieder von den Discountern über den Tisch ziehen.

von Martin Siekerkotte

DMK

Bei 30.5 Heinz u Ingo habt ihr schon wieder aufwandsentschädigug erhöht wo bleibt das Geld es ist zum kotzen

von Gerd Uken

Das passt überhaupt

Nicht zu den aktuellen Auszahlungspreisen

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